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LichtBlick: EEG-Reform bremst Ökostrom-Markt

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LichtBlick: EEG-Reform bremst Ökostrom-Markt

27.06.14  12:10 | Artikel: 961668 | News-Artikel (e)

LichtBlick: EEG-Reform bremst Ökostrom-Markt Die heute vom Bundestag verabschiedete EEG-Reform erschwert die Entwicklung eines subventionsfreien Marktes für erneuerbare Energien. «Minister Gabriel hat im Schulterschluss mit der alten Energiewelt um den Branchenverband BDEW eine Innovationsbremse im EEG installiert. Neue Geschäftsmodelle lokaler Stromvermarktung werden mit höheren Abgaben belastet», kritisiert Heiko von Tschischwitz, Vorsitzender der Geschäftsführung von LichtBlick.

Ein Beispiel ist das Thema Mieterstrom. Für die Lieferung lokal erzeugten Sonnenstroms an Mieter wird künftig die volle EEG-Umlage fällig, während Eigenheimbesitzer gar keine und andere Eigenversorger 40 Prozent der EEG-Umlage zahlen müssen. Eine vierköpfige Familie, die zur Miete wohnt, zahlt dann für Solarstrom vom Dach bis zu 150 Euro mehr EEG-Umlage pro Jahr als eine Familie im Eigenheim. "Die Bundesregierung lässt die Mieter im Regen stehen", stellt von Tschischwitz fest.

Die lokale Ökostrom-Vermarktung erfordert eine moderne IT-Infrastruktur und ist energiewirtschaftlich komplex. Konzerne und Stadtwerke können solche Produkte aufgrund veralteter IT und fehlender Innovationskraft kaum anbieten. Sie fürchten deshalb die Konkurrenz innovativer Versorger. "Neue Produkte wie Mieterstrom werden die nächste Welle von Kundenverlusten bei den regionalen Platzhirschen auslösen. Darum kämpft der BDEW mit aller Lobbymacht gegen Innovationen - und behindert damit auf Kosten der Verbraucher den Wettbewerb und die Energiewende", so von Tschischwitz.

Dabei entlasten intelligente Ökostrom-Produkte schon heute die Fördertöpfe und zeigen Wege in einen Grünstrommarkt jenseits gesetzlicher Subventionen auf. So vermarktet zum Beispiel LichtBlick im Gelben Viertel in Berlin Hellersdorf den Strom aus Deutschlands größter Solaranlage auf Wohngebäuden an die Mieter im Quartier. Da der lokal verbrauchte Solarstrom bereits heute ohne Subventionen auskommt, kann das EEG allein mit diesem Projekt um bis zu 200.000 Euro jährlich entlastet werden.

LichtBlick setzt trotz der neuen Abgaben weiter auf die lokale Ökostrom-Vermarktung. "Die Dezentralisierung des Energiemarktes ist nicht mehr zu stoppen. Die Politik und die alte Energiebranche können den Zug bremsen, aufhalten werden sie ihn nicht", so von Tschischwitz.




(Quelle: LichtBlick SE)


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Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Photovoltaik | EEG

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EEG-Novelle (30) | Bundestag (49) | Solarenergie (44) | Industrieunternehmen (14) | Energiewendekosten (7)




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