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Baubude Bilfinger gegen Energiewende - Ein Kommentar

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Baubude Bilfinger gegen Energiewende - Ein Kommentar

03.07.14  10:40 | Artikel: 961693 | News-Artikel (Red)

Baubude Bilfinger gegen Energiewende - Ein Kommentar
Bilfinger-Vorstandschef Roland Koch
macht die Energiewende für schmale
Gewinne verantwortlich
Bild: Armin Kübelbeck
Gestern veröffentlichte das pv magazine unter der Schlagzeile «Bilfinger: Kochs neueste Attacke auf die Energiewende» einen Artikel über die Ansichten des ehemaligen Ministerpräsidenten und jetzigem Bilfinger-Vorstandschef Roland Koch.

Wie bereits in der Vergangenheit sind dessen Ansichten geradezu haarsträubend.

Gestern veröffentlichte das pv magazine unter der Schlagzeile Bilfinger: Kochs neueste Attacke auf die Energiewende einen Artikel über die Ansichten des ehemaligen Ministerpräsidenten und jetzigem Bilfinger-Vorstandschef Roland Koch. Wie bereits in der Vergangenheit sind dessen Ansichten geradezu haarsträubend.

Koch macht die Energiewende für die schlechten Zahlen des Bauriesen verantwortlich und verurteil frei nach dem Motto - Was geht mich die Scheiß-Energiewende an, wenn unsere Gewinne nicht passen - die Erneuerbaren:

"Insbesondere das Geschäftsfeld Power leidet unter den Folgen der Energiewende in Deutschland, die bei den Energieversorgern zu einer erheblichen Investitionszurückhaltung führt. Die negativen Auswirkungen auf das Investitionsverhalten in anderen Ländern Zentraleuropas waren in ihrer Dimension nicht absehbar. So verhindert beispielsweise kostenloser deutscher Windstrom Kraftwerksneubauten in Polen", teilte der Konzern nun mit. Zudem führten fehlende Kraftwerksprojekte in Deutschland dazu, dass Gerüstbauer und weitere Gewerke auf andere Märkte ausweichen müssten. Dies verstärke den Preisdruck in der Prozessindustrie. [...]
(Q: Bilfinger | pv-magazine)


So, nun ist es raus: kostenloser deutscher Windstrom verhindert Kraftwerksneubauten in Polen.

Ja lieber Herr Koch, warum soll es Ihnen anders ergehen, als den anderen Energieversorgern?
Manche Geschäftsmodelle überdauern eben keine Ewigkeit.

Und die Gerüstbauer und anderen Gewerke? Haben Sie vielleicht mal darüber nachgedacht, dass auch in der Branche der Erneuerbaren fast 400.000 Arbeitnehmer beschäftigt sind bzw. waren. Ihre Freunde in der GroKo sind ja bestrebt, diese Arbeitsplätze zu vernichten.

Bei solchen Aussagen fallen mir eigentlich spontan nur zwei Zitate ein, die zu Herrn Koch passen:

Um es mit den Worten des ehemaligen Kollegen Kurt Beck zu halten:
"Können Sie mal das Maul halten einen Moment, einfach das Maul halten [...]"

... oder mit etwas weniger Tiefgang mit den Worten von Dieter Nuhr:
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal: Fresse halten ...




Autor: Björn-Lars Kuhn

Journalist bdfjBjörn-Lars Kuhn ist einer der Inhaber der Proteus Solutions GbR, Buchautor, Datenschutzbeauftragter (IHK), Fachjournalist (bdfj) in den Bereichen Datenschutz, Netzpolitik und Erneuerbare Energien und Redakteur dieser Nachrichtenseite.



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Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik | Unternehmen

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Bilfinger (2) | Baubude (2) | Kommentar (56) | Roland Koch (3) | Windstrom (12) | Kraftwerksneubauten




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