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NSA-Überwachung: PIRATEN verstärken Engagement für Tor-Netzwerk

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NSA-Überwachung: PIRATEN verstärken Engagement für Tor-Netzwerk

09.07.14  10:12 | Artikel: 961713 | News-Artikel (e)

NSA-Überwachung: PIRATEN verstärken Engagement für Tor-NetzwerkUnter dem Eindruck des Geheimdienstskandals verlängert die Piratenpartei Niedersachsen ihr Engagement für den Internet-Anonymisierungsdienst Tor um ein weiteres Jahr bis Juli 2015. Auch die Landesverbände der Piratenpartei in Nordrhein-Westfalen und Bayern beteiligen sich am Tor-Projekt. Damit reagiert die Piratenpartei auf die digitale Massenüberwachung und den kürzlich bekannt gewordenen Spähangriff des US-amerikanischen Geheimdienstes NSA auf Nutzer des Anonymisierungsdienstes.

»Der Arabischer Frühling, die Proteste in der Türkei und der Ukraine – weltweit sind Oppositionelle darauf angewiesen, staatliche Überwachung zu umgehen. Jeder einzelne Tor-Server – auch in Deutschland – hilft dabei, Zensur und Unterdrückung zu bekämpfen. Wenn die NSA sich so viel Mühe macht, das Tor-Netzwerk zu bekämpfen, können wir sicher sein, dass es ein wichtiges Instrument im Kampf gegen die die massenhafte und anlasslose Überwachung ist«, erklärt Stefan Körner, Bundesvorsitzender der PIRATEN.

Das Tor-Netzwerk ermöglicht Internetnutzern über ein verteiltes Serversystem, ihre IP-Adresse zu verschlüsseln und anonym zu surfen. Die Piraten in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sind seit September 2013 Teil des Tor-Projekts. Die bayrischen PIRATEN haben sich sogar bereits 2012 entschlossen, entsprechende Server einzurichten.

»Tor ist ein wichtiger Baustein im Schutz der Internetnutzer vor Überwachung. Je vertrauenswürdiger die Betreiber der Server sind, desto stärker wird das Netzwerk. Und je mehr Internetnutzer sich mit Tor schützen, desto schwerer fällt die gezielte Ausspähung Einzelner«, erklärt Kevin Price, Vorsitzender der PIRATEN Niedersachsen. »Als Partei sehen wir uns daher in der Pflicht und nutzen unsere Möglichkeiten, anonymes Surfen im Internet möglich zu machen. Wir lassen Menschen wie den von der NSA überwachten Studenten und Tor-Nutzer Sebastian Hahn nicht mit dieser Verantwortung allein.«

Derzeit bereitet die Piratenpartei Niedersachsen die Inbetriebnahme eines weiteren Austritts-Servers (Exit-Nodes) vor und wirbt hierfür um Spenden. Die Piraten des Regionalverbands Hannover werden zudem im Juli die nächste Kryptoparty veranstalten. Der genaue Termin wird auf der Website piratenhannover.de bekanntgegeben.




(Quelle: Piratenpartei Deutschland)


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Themenbereiche:

Datenschutz | Sicherheit | Zensur | international

Schlagworte:

Tor-Netzwerk | NSA-Überwachung | Geheimdienstskandal (2) | Massenüberwachung (2)




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