Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Smartphones in der Schule verbieten, das Armutszeugnis der Gestrigen

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Smartphones in der Schule verbieten, das Armutszeugnis der Gestrigen

03.08.14  12:45 | Artikel: 961773 | News-Artikel (Red)

Smartphones in der Schule verbieten, das Armutszeugnis der GestrigenDa schreibt mir ein “Friend” (also ein Bekannter) auf Facebook, dass an dem Gymnasium seiner Kinder jetzt Smartphones komplett verboten wurden. Auch in den Pausen. Und die Eltern haben dem applaudiert. Und auch in Stuttgart scheint man stolz darauf zu sein, zu verbieten, statt zu erziehen.

Da fällt mir nur ein. Peinlich und ein Armutszeugnis. Denn zum einen zeigen mir die applaudierenden Eltern, dass sie offenbar nicht dazu in der Lage sind, Medienkompetenz an ihre Kinder weiter zu vermitteln (vermutlich weil sie ihnen selbst fehlt und sie auf Medien wie BILD und die Privatsender reinfallen) zum anderen, dass hier offensichtlich keinerlei didaktische Kompetenz im Lehrkörper vorhanden zu sein scheint, den Kindern einen vernünftigen Umgang mit den neuen Medien beizubringen.

Mal ganz abgesehen davon, dass ich mir 100% sicher bin, dass ein solches Verbot den Reiz der Mitnahme von Smartphones eher noch erhöht, halte ich solche Denkmuster für fatal und gefährlich. Wann, wenn nicht während der Schulzeit sollen unsere Kinder den Umgang mit Medien lernen. Und das zu diesem Umgang Verbote nicht gehören sollten, da sie eher kontraproduktiv wirken scheint den lieben Eltern nicht klar zu sein.

Es geht darum, Regeln zu definieren, in den Konflikt mit den Kindern zu gehen, auch mal über den eigenen technophoben Tellerrand zu springen. Wir leben in einer Gesellschaft, in der Medienkompetenz und Erfahrung im Umgang mit neuen Technologien ein Schlüsseltalent ist.

Andere Länder haben das offensichtlich schon viel früher verinnerlicht, in England ist das Programmieren lernen ab September fester Bestandteil des Unterrichts, während wir glauben, der Umgang mit Excel und Word bedeute ein Verständnis von Computer zu haben.

So, und jetzt freue ich mich auf die Trolle, die mit Sicherheit gleich wieder auf mich drauf hauen, weil Kinder ja kein Smartphone brauchen, weil es ja die böse Strahlung gibt, und ach, weil ja früher eh alles besser war. Vor allem damals, auf den Bäumen.. Oder noch schöner, im Meer.




Autor: Uwe Hauck: Living the Future

www.livingthefuture.de

Uwe Hauck arbeitet als Senior Software Engineer bei einem großen Finanzdienstleister und berät nebenberuflich KMUs zu Arbeitsplatz der Zukunft, Mobile Computing und Social Media und verbloggt seine Erkenntnisse unter www.livingthefuture.de



0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

mobiles Internet | Gesellschaft | Devices

Schlagworte:

Smartphones (38) | Schule (10) | Gymnasium | Armutszeugnis | Technophobie




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@961773







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
19.1.17 | Artikel: 980001
PIRAT erreicht besseren Schutz vor Internet-Tracking

«Beim vermeintlich anonymen Surfen im Netz ermöglicht die übermittelte Internetkennung (IP-Adresse) eine Rückverfolgung jedes Klicks zum genutzten Anschluss – beispielsweise zur Versendung von Abmahnungen oder für polizeiliche Ermittlungen.

20.12.16 | Artikel: 970097
Presseausweise auch für Blogger und nebenberufliche Journalisten ausstellen!

Die Innenminister und der Presserat haben vereinbart, dass künftig ein bundeseinheitlicher Presseausweis eingeführt und ausschließlich an volljährige, hauptberufliche Journalisten ausgegeben werden soll .

Sie suchen nach speziellen Lösungen?
Wir helfen gerne weiter...
22.6.17 | Artikel: 980017
Infografik zeigt, was welche Länder Ihnen (legal) online gestatten

Online-Zensur ist das neueste Schlachtfeld im Kampf für die Informationsfreiheit und den uneingeschränkten Zugriff auf Inhalte und Wissen. Die Infografik von vpnMentor der Online-Zensur zeigt auf …

16.5.17 | Artikel: 980012
Peter Schaar: Das neue Big Brother-Gesetz

In dieser Woche, am 18. Mai 2017 wird der Deutsche Bundestag unter Tagesordnungspunkt 23 über ein höchst problematisches Gesetz entscheiden, das am 27.

18.7.17 | Artikel: 980020
BITKOM: GPS-Tracker erreichen den Massenmarkt

Wo ist das geklaute Fahrrad und wo der ausgebüxte Hund? Dank GPS-Trackern lässt sich heute vieles verfolgen und wiederfinden. Fahrräder, Autos, Gepäckstücke, Haustiere oder auch Kinder und Demenzkranke können mit den kleinen Sendern geortet werden.

16.5.17 | Artikel: 980011
Update: Weltweite Cyber-Sicherheitsvorfälle durch Ransomware

Die Gefährdungslage durch die aktuellen Cyber-Angriffe mit der Ransomware «WannaCry» ist unverändert. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) beobachtet die Lage weiterhin intensiv und unterstützt Betroffene in Deutschland bei der Bewältigung der Vorfälle. …

Werbung auf unserer Seite: 
Rufen Sie uns an: 0800 50 50 60 55
29.11.16 | Artikel: 970095
Cyber-Angriffe auf Telekom: BSI fordert Umsetzung geeigneter Schutzmaßnahmen

Am 27. und 28. November 2016 sind über 900.000 Kundenanschlüsse der Deutschen Telekom von Internet- und Telefonieausfällen betroffen gewesen.

22.6.17 | Artikel: 980017
Infografik zeigt, was welche Länder Ihnen (legal) online gestatten

Online-Zensur ist das neueste Schlachtfeld im Kampf für die Informationsfreiheit und den uneingeschränkten Zugriff auf Inhalte und Wissen. Die Infografik von vpnMentor der Online-Zensur zeigt auf …