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Roland Koch muss bei Bilfinger den Hut nehmen

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Roland Koch muss bei Bilfinger den Hut nehmen

05.08.14  09:40 | Artikel: 961784 | News-Artikel (Red)

Roland Koch muss bei Bilfinger den Hut nehmen
Bilfinger-Vorstandschef Roland Koch
macht die Energiewende für schmale
Gewinne verantwortlich
Bild: Armin Kübelbeck
Gerade mal vor einem Monat wetterte Roland Koch, Vorstandsvorsitzender der Bilfinger SE noch über die Energiewende und machte diese zum Teil für die schlechten Zahlen des Bauriesen verantwortlich.

Jetzt hat der Vorstand entschieden sich von Koch zu trennen. Nur mit markigen (Politiker)-Sprüchen und einem Jurastudium ist ein Konzern eben nicht zu führen.

Erneute Gewinnwarnung

Der Vorstand der Bilfinger SE hat gestern entschieden, die am 30. Juni 2014 veröffentlichte Prognose für das Geschäftsjahr 2014 zu senken. Bei einer erwarteten Leistung von rund 7,8 Mrd. € geht das Unternehmen beim bereinigten EBITA jetzt von einer um 40 Mio. € reduzierten Größenordnung von 340 bis 360 Mio. € aus. Entsprechend wird nunmehr ein um 25 Mio. € reduziertes bereinigtes Konzernergebnis zwischen 205 und 220 Mio. € erwartet.

Die Anpassung der zuletzt veröffentlichten Ergebnisprognose trägt insbesondere der nochmals reduzierten Ergebniserwartung im Geschäftsfeld Power Rechnung. Diese resultiert unter anderem aus einem erst jetzt bekannt gewordenen Projektverlust in Südafrika. Für das Geschäftsfeld Power geht der Vorstand nunmehr in diesem Jahr von einer EBITA-Marge zwischen 4 und 5 Prozent aus.

Roland Koch verlässt Bilfinger

Roland Koch, Vorstandsvorsitzender der Bilfinger SE, hat dem Aufsichtsrat angeboten, zu einer einvernehmlichen Trennung zu kommen. Der Aufsichtsrat des Unternehmens wird darüber am 7. August 2014 entscheiden.

Darüber hinaus soll der Aufsichtsrat Herbert Bodner, Mitglied des Aufsichtsrats und früherer Vorstandsvorsitzender, mit Wirkung zum 11. August 2014 bis zum 31. Mai 2015 interimistisch zum Vorstandsvorsitzenden bestellen.

Roland Koch erklärte: "Für ein unverändert erfolgreiches Unternehmen wie Bilfinger ist Berechenbarkeit am Kapitalmarkt ein wichtiges Gut. Durch zwei kurz aufeinanderfolgende Gewinnwarnungen, für die ich als Vorstandsvorsitzender einstehe, ist dieses Vertrauen erschüttert. Ich hoffe, mit meinem Angebot eine schnelle Normalisierung herbeiführen zu können. Dies nicht zuletzt auch deshalb, weil ich feststellen musste, dass wesentliche Teile des Aufsichtsrats und ich bei der Beurteilung der unmittelbaren nächsten notwendigen Maßnahmen nicht ausreichend übereinstimmen. Bilfinger ist in den letzten Jahren große Schritte gegangen. Ich bin von der erfolgreichen Zukunft überzeugt."

Bernhard Walter erklärte: "Ich betrachte das von Roland Koch vorgeschlagene Vorgehen im Unternehmensinteresse als fair, es verdient meinen großen Respekt. Der Dank gilt ausdrücklich auch seiner Arbeit in den letzten drei Jahren. Die Integration zum Engineering- und Servicekonzern Bilfinger hat unter Roland Kochs Führung große Fortschritte gemacht. Alle wesentlichen strategischen Entscheidungen, auch die großen organisatorischen Veränderungen im Rahmen des Excellence-Programms sind auf die geschlossene Zustimmung des Aufsichtsrates gestoßen. An diesen Entscheidungen wird festgehalten."

Der Aufsichtsratsvorsitzende hat Roland Koch gebeten, den Übergang in den kommenden Tagen in kollegialer Zusammenarbeit mit Herbert Bodner zu gestalten, weshalb der Termin des Ausscheidens auf den 8. August 2014 festgelegt wurde. Roland Koch und Herbert Bodner betonten, dass sie den Übergang in bewährter vertrauensvoller Zusammenarbeit gestalten werden.

In Verbindung stehender Artikel:

03.07.14: Baubude Bilfinger gegen Energiewende - Ein Kommentar



(Autor: Bilfinger | Björn-Lars Kuhn)


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Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik | Unternehmen

Schlagworte:

Bilfinger (2) | Baubude (2) | Kommentar (56) | Roland Koch (3) | Gewinnwarnung | Personalie (6)




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