Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

WAZ: Ökostrom-Umlage dürfte 2015 leicht sinken

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










WAZ: Ökostrom-Umlage dürfte 2015 leicht sinken

06.08.14  07:30 | Artikel: 961795 | News-Artikel (e)

WAZ: Ökostrom-Umlage dürfte 2015 leicht sinken Gute Aussichten für Stromverbraucher: Der jahrelange Anstieg der Ökostrom-Umlage auf den Strompreis ist vorübergehend gestoppt - im kommenden Jahr dürfte die Umlage erstmals wieder sinken.

Das geht aus einer neuen Studie des Saarbrücker IZES-Instituts im Auftrag der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe heute berichten. Die noch unveröffentlichte Untersuchung geht davon dass, dass die EEG-Umlage von derzeit 6,24 Cent pro Kilowattstunde nächstes Jahr auf 5,9 bis 6,0 Cent sinkt.

Aus der Umlage, die Verbraucher über die Stromrechnung bezahlen, werden garantierte Vergütungen an die Produzenten erneuerbarer Energien finanziert. Die Auswirkungen auf die jährliche Stromrechnung werden aber überschaubar sein: Ein Vier-Personen-Haushalt könnte 2015 auf Basis der prognostizierten Umlage um durchschnittlich 8,50 Euro bis 12 Euro im Jahr entlastet werden, berichten die Zeitungen weiter - wenn die Stromversorger nicht noch selbst an der Preisschraube drehen.

Mit der zum 1. August in Kraft getretenen Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) hat die Ersparnis laut Studie gar nichts zu tun - die voraussichtlich geringere Umlage ist demnach Folge einer Berechnungssystematik, die Effekte der Vorjahre berücksichtigt.

Die EEG-Reform führe zwar zu einem geringeren Kostenanstieg, heißt es in der IZES-Studie. Die Ersparnisse bei den Vergütungen für Ökostrom seien aber "marginal". Eine direkte Entlastung der Stromkunden erreiche die Novelle daher nicht - voraussichtlich ab 2016 werde die Umlage sogar wieder leicht steigen.

Schwer abschätzbar sei, wie sich die neuen Ausnahmen für Industriebetriebe auswirkten. Die Grünen werteten die Untersuchung als Bestätigung ihrer Kritik an der EEG-Novelle: "Die Große Koalition hat ihr Ziel, das EEG kostengerechter und einfacher zu gestalten, krachend verfehlt", sagte Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer.

Vor allem die neue Belastung der Solarstrom-Branche durch die Eigenverbrauchsregelung bleibt ein Kritikpunkt - laut Studie senkt dies die EEG-Umlage um weniger als 0,01 Cent pro Kilowattstunde. "Minister Gabriels Bestrafung der Anlagenbetreiber bringt in der Summe kaum eine entlastende Wirkung, schadet aber massiv dem Projekt Energiewende", sagte Grünen-Energieexpertin Julia Verlinden.

Die Bundesnetzagentur, die die Festlegung der EEG-Umlage jeweils im Oktober für das Folgejahr beaufsichtigt, wollte sich zu der Prognose auf Anfrage nicht äußern.




(Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik | EEG

Schlagworte:

Stromverbraucher (18) | Ökostrom-Umlage (3) | Strompreis (146) | Studie (123) | IZES-Institut | EEG (377)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@961795







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

Diagramme & Infografiken
aus dem Bereich erneuerbare Energien
18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

22.3.17 | Artikel: 980007
Energieversorger: Bitte aufwachen! Stromkunden wünschen sich neue Produkte und Dienstleistungen

Fragt man die Verbraucher, stehen die Türen für neue Geschäftsmodelle auf dem Energiemarkt weit offen. Ein großer Teil der Stromkunden zeigt sich bereit, innovative Angebote der Energieversorger zu nutzen.

PVStatistik Deutschland:
installierte Anlagenleistung online abfragen.
24.3.17 | Artikel: 980008
Klimaneutral Drucken - immer mehr Unternehmen zeigen Engagement

Im Pariser Klimaabkommen hat sich die EU verpflichtet, seinen Ausstoß an Kohlendioxid bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle Einsparmöglichkeiten genutzt werden.

7.2.17 | Artikel: 980004
Bundesbürger wünschen sich innovative Strom-Angebote

Tarife, bei denen Strom weniger kostet, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint, intelligente Geräte, die sich dann einschalten, wenn Strom günstig ist und bessere Informationen über den eigenen Energieverbrauch - eine Mehrheit der Bundesbürger interessiert sich für innovative Stromangebote, die durch die Digitalisierung der Energienetze möglich werden. …