Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Franz Alt: Die Revolution der Erneuerbaren

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Franz Alt: Die Revolution der Erneuerbaren

13.08.14  09:00 | Artikel: 961818 | News-Artikel (Red)

Franz Alt: Die Revolution der Erneuerbaren
Franz Alt
Bild: sonnenseite.com
Die alten Energiekonzerne haben noch vor kurzem über die erneuerbaren Energien gespottet, gelächelt und gelästert. Die Energie-Dinos haben noch vor 20 Jahren Anzeigen geschaltet, in denen sie behauptet haben, dass «Deutschland am Ende des 21. Jahrhunderts höchstens vier Prozent Strom erneuerbar erzeugen» könne. Jetzt, im Sommer 2014, sind wir bereits bei 27% Ökostrom. Damit haben die Erneuerbaren erstmals Braunkohle und Steinkohle und Atomenergie sowieso überholt.

Das ist freilich nicht das Verdienst der "Vier Großen", sondern engagierten Bürgern, Energiegenossenschaften, Hausbesitzern, Handwerkern, Bauern und Mittelständlern zu verdanken. Die Großen haben schlicht geschlafen und wundern sich, dass sie jetzt ein fossiles Kraftwerk nach dem anderen abschalten müssen.

Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung müssen RWE und Eon mehr Kraftwerke stilllegen als bisher bekannt. 50 alte Dreckschleudern sollen bereits zur Stilllegung angemeldet sein.

Was machen die "Vier Großen" jetzt?

Sie betteln natürlich um Subventionen beim Staat und sie wollen die Entsorgung ihres Atommülls ganz dem Staat und damit dem Steuerzahler überlassen.

Dank Sonne und Wind sind die Großhandelspreise für Strom an der Leipziger Börse seit drei Jahren auf drei bis vier Cent pro Kilowattstunde gefallen. Auch deshalb schreiben die Großkonzerne rote Zahlen.

Den Riesenvorteil, dass Sonne und Wind keine Rechnung schicken, haben die alten Energieträger natürlich nicht. Die Energiebranche, die noch vor kurzem mit Angstkampagnen vor Engpässen beim Strom gewarnt hatte, erstickt geradezu in Überkapazitäten, die durch die Dynamik der Erneuerbaren entstanden sind.

Die Bunderegierung versucht zwar, mit dem neuen EEG die Energierevolution zu verlangsamen, aber sie findet dennoch statt. Mehr und mehr Bürger und Mittelständler produzieren ihre Energie selbst. Solar- und Windanlagen drängen die alten Kraftwerke immer häufiger als dem Netz.

Deutschland hat 2013 mehr Strom exportiert als je zuvor und die Strompreise für Privathaushalte steigen kaum noch, sie werden 2015 eher fallen – so die Prognosen.

Der Grund: Die Erneuerbaren werden von Jahr zu Jahr preiswerter. Die alten Energieversorger dürfen jetzt mal ruhig abschalten, je mehr desto besser.




(Autor: Franz Alt)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik | Unternehmen

Schlagworte:

Revolution (4) | Erneuerbare Energien (146) | Energie-Dinos (2) | Energiekonzerne (14) | RWE (55) | Eon (12) | Kraftwerke (69) | Dreckschleudern




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@961818







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

Artikel verpasst?
Nutzen Sie unsere Volltextsuche!
18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

Sie suchen nach speziellen Lösungen?
Wir helfen gerne weiter...
27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

13.10.16 | Artikel: 970089
EEG-Umlage steigt: Handwerkstag sieht Akzeptanz der Energiewende auf der Kippe

Die EEG-Umlage steigt erneut auf Rekordniveau, kein Ende der Kostenspirale in Sicht. Angesichts der für Freitag angekündigten Bekanntgabe der Erhöhung übt Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold drastische Kritik…

aktuelle Informationen an Ihre Zielgruppe verschicken?
Newsletter Server V3: einfach, schnell, günstig!
20.10.16 | Artikel: 970090
Wie Tesla die Autobranche das Fürchten lehrt

Während sich die großen Automobilkonzerne weiterhin schwer tun, den großen Wurf im Bereich der E-Mobilität zu landen, feiert Tesla mit seinen reinen Elektrofahrzeugen weltweit Erfolge.

24.3.17 | Artikel: 980008
Klimaneutral Drucken - immer mehr Unternehmen zeigen Engagement

Im Pariser Klimaabkommen hat sich die EU verpflichtet, seinen Ausstoß an Kohlendioxid bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle Einsparmöglichkeiten genutzt werden.