Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Franz Alt: Sonne und Wind statt Braunkohle und Klimawandel

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Franz Alt: Sonne und Wind statt Braunkohle und Klimawandel

21.08.14  12:05 | Artikel: 961849 | News-Artikel (Red)

Franz Alt: Sonne und Wind statt Braunkohle und KlimawandelDie Zeichen für den Klimawandel mehren sich. Dramatische Gletscherschmelze, ständiger Anstieg des Meeresspiegels, stärkere Hagelschäden, weltweite Verwüstungen und immer mehr Klimaflüchtlinge. Aber was macht Deutschland?

Nach den Wünschen der alten Energieversorger und durch die Politik der großen Koalition soll Braunkohle, obwohl Klimakiller Nr. eins, noch viele Jahrzehnte abgebaut werden. Mehr als 10.000 Menschen müssen dafür umgesiedelt werden und ihre Heimat verlassen.

Mondlandschaften, die "Ewigkeitskosten" verursachen, entstehen grundlos und sinnlos weiter: In der Lausitz in Brandenburg, aber auch in Sachsen und in Europas größtem Braunkohle-Abbaugebiet, in Garzweiler in Nordrhein-Westfalen. Dutzenden von Dörfern mit Kirchen, Friedhöfen und Häusern aus dem Mittelalter droht der Untergang. Und das alles, damit RWE und Vattenfall noch weiter viel Geld verdienen können – doch in Wirklichkeit ohne jeden Sinn und Verstand. Denn der Klimawandel verstößt gegen das Grundrecht auf Leben und Gesundheit.

Braunkohle scheint vor allem deshalb "billig", weil die immensen Folgekosten heute ausgeklammert oder verdrängt und auf künftige Generationen abgewälzt werden. Diese Energiepolitik ist nicht enkelverträglich. Hinzu kommt, dass der einmal viel gelobte Emissionshandel überhaupt nicht funktioniert.

Doch der Widerstand wächst. In dieser Woche zogen der BUND, Greenpeace, das "Bündnis Strukturwandel" sowie ein Betroffener Grundstücksbesitzer vor Gericht gegen den geplanten Tagebau Nochten II in Sachsen.

Der Solarenergieförderverein Deutschland (SFV) unterstützt die Klage mit einem Rechtsgutachten von Professor Felix Ekardt. Sein zentrales Argument: "Enteignungen sind nach dem Grundgesetz nur zulässig, wenn sie dem Gemeinwohl dienen." Und das ist beim Braunkohlebergbau heute mit Sicherheit nicht mehr der Fall.

Die Erneuerbaren Energien liefern zurzeit nämlich bereits 27% des Stroms in Deutschland -und zwar gemeinwohlverträglich. Niemand kann noch bestreiten, dass die Energiewende funktioniert, wenn sie denn nur wirklich gewollt ist.

Weitere Klagen in Brandenburg sind durch die Umweltverbände gegen die Landesregierung angekündigt. Die Umsiedlungen sind schlicht überflüssig und unmenschlich. Immer mehr Dörfer kämpfen dagegen.

Die vernünftige Alternative heißt: Energiewende beschleunigen. Diese Zusammenhänge können auch deutsche Richter begreifen. Ein entsprechendes Urteil hätte Signalwirkung.


Weitere Informationen:

05.05.14: Naturkatastrophen 2013 - Analysen, Bewertungen, Positionen



(Autor: Franz Alt)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Recht

Schlagworte:

Klage (23) | Braunkohleenteignungen (2) | Sachsen (5) | Brandenburg (5) | Umweltverbände (4) | BUND (387) | Greenpeace (29) | SFV (3) | Rechtsgutachten (3) | Professor Dr. Felix Ekardt (2)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@961849







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

Werbung auf unserer Seite: 
Rufen Sie uns an: 0800 50 50 60 55
7.2.17 | Artikel: 980004
Bundesbürger wünschen sich innovative Strom-Angebote

Tarife, bei denen Strom weniger kostet, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint, intelligente Geräte, die sich dann einschalten, wenn Strom günstig ist und bessere Informationen über den eigenen Energieverbrauch - eine Mehrheit der Bundesbürger interessiert sich für innovative Stromangebote, die durch die Digitalisierung der Energienetze möglich werden. …

18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

Ihr eigenes Buch veröffentlichen.
Wir helden Ihnen dabei.
22.3.17 | Artikel: 980007
Energieversorger: Bitte aufwachen! Stromkunden wünschen sich neue Produkte und Dienstleistungen

Fragt man die Verbraucher, stehen die Türen für neue Geschäftsmodelle auf dem Energiemarkt weit offen. Ein großer Teil der Stromkunden zeigt sich bereit, innovative Angebote der Energieversorger zu nutzen.

18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.