Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Sofi2015 und die Panikmache - Aus SPON wird SPOFF

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Sofi2015 und die Panikmache - Aus SPON wird SPOFF

10.09.14  09:16 | Artikel: 961904 | News-Artikel (Red)

Sofi2015 und die Panikmache - Aus SPON wird SPOFF
Aufnahme der totalen Sonnenfinsternis 2006
in der Nähe von Manavgat (Türkei)
Bild: Michael Zapf
Kann sich noch jemand an die letzte Sonnenfinsternis 1999 in Deutschland erinnern? Damals ist noch die Concorde geflogen und etwa 300 Passagiere konnten die Sonnenfinsternis 3-4 mal länger erleben, dank zweifacher Schallgeschwindigkeit.

SPON hat Angst, dass die untertägige Verdeckung der Sonne zu einer Belastung der Stromversorgung führt. Milk-The-Sun erkennt bereits, dass Sonnenstrom wichtig, aber nicht einzige Energiequelle in Deutschland ist. Doch es gibt noch ein paar andere Dinge…

Im Jahre 1999 hatten wir in Deutschland bereits eine totale Sonnenfinsternis, welche gut protokolliert werden konnte. Kommendes Jahr im März, wird zwar der Halbschatten eine deutlich breitere Fläche überdecken, jedoch kann man aus den damals gemachten Erfahrungen lernen.

Würde tatsächlich von einer auf die andere Sekunde in Deutschland die Sonne ausfallen als Energiequelle, dann würde dies ein Problem sein. Dem ist allerdings nicht so. Der Schatten wird sich innerhalb von einigen Minuten über Deutschland bewegen. Durch den Verlauf kommt es zu einer zunehmenden Verdunkelung, allerdings nicht zum Vollschatten wie im Jahre 1999. Von Freiburg bis Rostock dauert es einige Minuten, bei einem ohnehin recht langsamen Verlauf.

- Werbung -
Veränderungen im Strombedarf – oder in der Stromerzeugung – werden bei einem normalen Betrieb durch die sogenannte Regelleistung abgefangen. Berechnet man die Verschattung von Deutschland auf der einen Seite und die daraus resultierende Mindereinspeisung, so reicht die Dimensionierung aus, um vollständig dieses Himmelsspektakel abzufangen.

Da aber auch der Markt weiß, dass an diesem Tag die Sonnenfinsternis kommt, wird es auf dem Spotmarkt bereits ein geringeres Angebot an Strom geben aus der Direktvermarktung und den EEG-Strommengen. Der Preis am Spotmarkt steigt, bis es rentabel wird für zum Beispiel Gas-Kraftwerke ein Angebot abzugeben und zu liefern.

Man macht sich wirklich Sorgen, ob der SPON Beitrag von einem Journalisten stammt… – aber um die Stabilität des Stromnetzes am 20.03.2015 mach ich mir keine.




Autor: Thorsten Zoerner

blog.stromhaltig.de

Thorsten Zoerner betreibt den Blog stromhaltig.de. Einen Großteil seiner Fachartikel veröffentlichen wir regelmäßig auch hier auf unserer Seite. Thorsten Zoerner ist Gründungsmitglied der Energieblogger.



0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Stromnetz | Versorgung

Schlagworte:

Sonnenfinsternis (15) | Stromversorgung (41) | Energiequelle (9) | Strombedarf (5) | Regelleistung (14) | Gas-Kraftwerke




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@961904







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

Artikel verpasst?
Nutzen Sie unsere Volltextsuche!
28.9.16 | Artikel: 970084
Südwest Presse: Kommentar zu Energienetz Unter Strom

Im Norden bläst der Wind, so kräftig, dass viel mehr Ökostrom produziert werden kann, als vor Ort benötigt wird. Im Süden dagegen droht elektrische Energie zur Mangelware zu werden, weil hier die letzten Kernkraftwerke 2022 abgeschaltet werden.

20.10.16 | Artikel: 970090
Wie Tesla die Autobranche das Fürchten lehrt

Während sich die großen Automobilkonzerne weiterhin schwer tun, den großen Wurf im Bereich der E-Mobilität zu landen, feiert Tesla mit seinen reinen Elektrofahrzeugen weltweit Erfolge.

Ihr eigenes Buch veröffentlichen.
Wir helden Ihnen dabei.
18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

4.11.16 | Artikel: 970091
Stromanbieter sind nur die Monetarisierung des Marketing-Mix

Wirtschaftsunterricht, 11. Klasse, auf dem Lehrplan seht das Geheimnis, wie aus Marketingstrategien konkrete Aktionen abgeleitet werden können. Die Schüler lernen, dass man scheinbar überhaupt nichts produzieren muss, um am Markt erfolgreich zu sein.

Besser im Netz gefunden werden.
Optimieren Sie jetzt Ihre Website!
20.10.16 | Artikel: 970090
Wie Tesla die Autobranche das Fürchten lehrt

Während sich die großen Automobilkonzerne weiterhin schwer tun, den großen Wurf im Bereich der E-Mobilität zu landen, feiert Tesla mit seinen reinen Elektrofahrzeugen weltweit Erfolge.

24.3.17 | Artikel: 980008
Klimaneutral Drucken - immer mehr Unternehmen zeigen Engagement

Im Pariser Klimaabkommen hat sich die EU verpflichtet, seinen Ausstoß an Kohlendioxid bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle Einsparmöglichkeiten genutzt werden.