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TenneT macht Ostbayernring fit für die Energiewende: Bürgerbeteiligung startet

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TenneT macht Ostbayernring fit für die Energiewende: Bürgerbeteiligung startet

18.09.14  13:00 | Artikel: 961924 | News-Artikel (e)

TenneT macht Ostbayernring fit für die Energiewende: Bürgerbeteiligung startet

  • Bestehende Leitung zwischen Redwitz in Oberfranken und Schwandorf in der Oberpfalz wird aufgrund zunehmender Erzeugung Erneuerbarer Energien durch leistungsstärkeres System ersetzt
  • Trassenführung wird gemeinsam mit Bürgern entwickelt
  • Acht Informationsmärkte ab 22. September


Die Erfolgsgeschichte der Erneuerbaren Energien in Nordostbayern und die Versorgungssicherheit Bayerns nach Abschaltung der Kernkraftwerke machen die Verstärkung des Ostbayernrings notwendig. Die bestehende Leitung wird heute mit einem 380-kV- und einem 220-kV-System betrieben. TenneT plant, das 220-kV-System durch ein leistungsstärkeres 380-kV-System zu ersetzen.

Als Ersatzneubauprojekt wird die neue Trasse in Anlehnung an die alte rund 185 km lange Leitung geplant und soll bis 2020 errichtet werden. Nach Inbetriebnahme des neuen Ostbayernrings baut TenneT die alte Leitung vollständig ab. Dieses Vorgehen bietet die Chance, die Trassenführung so zu gestalten, dass nach Abbau der alten Leitung Mensch und Umwelt entlastet werden.

TenneT startet den Bürgerdialog ab 22. September mit acht Informationsmärkten in der Oberpfalz und in Oberfranken. Ziel des Dialog- und Beteiligungsangebotes ist es, mit allen regionalen und lokalen Interessensgruppen die Planungen so zu gestalten, dass eine Entlastung für das bestehende Wohnumfeld sowie für Naturschutzgebiete erreicht wird. Außerdem soll das Entwicklungspotenzial von kommunalen und privaten Flächen durch einen intensiven Austausch aller Beteiligten berücksichtigt werden.

Bei den anstehenden Informationsmärkten ist das gesamte Projektteam für erste persönliche Gespräche vor Ort. Die TenneT-Experten aus den Bereichen Planung, Technik und Umwelt sowie Bürgerbeteiligung werden für direkte Gespräche zur Verfügung stehen und erste Hinweise zur Trassenoptimierung entgegennehmen.
Übersicht der Bürgerinformationsmärkte entlang des Ostbayernrings

Der Ostbayernring

Ostbayernring

Der Ostbayernring ist eine seit den 1970er Jahren bestehende rund 185 km lange Stromtrasse, die von Redwitz in Oberfranken nach Schwandorf in der Oberpfalz verläuft. Für beide Regionen sowie für ganz Bayern hat der Ostbayernring eine zentrale Versorgungsfunktion und übernimmt auch im deutschen sowie europäischen Verbundsystem eine wichtige Transitfunktion.

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Damit TenneT als zuständiger Übertragungsnetzbetreiber die Versorgungs-, Netz- und Ausfallsicherheit für die gesamte Region Oberfranken und Oberpfalz auch zukünftig sicherstellen kann, muss die Transportkapazität des Ostbayernrings erhöht werden. Hintergrund ist auch die zunehmende Einspeisung von Windenergie- und Photovoltaikanlagen in dieser Region.

Nach Bundesbedarfsplangesetz ist daher eine Netzverstärkung der bestehenden 380/220 Kilovolt (kV) Systeme auf zwei 380-kV-Systeme erforderlich. Nach Inbetriebnahme des Ersatzneubaus wird die alte Stromtrasse vollständig rückgebaut.

In Verbindung stehende Artikel:

17.07.14: Netzverstärkung Ostbayernring: TenneT setzt auf Bürgerbeteiligung
19.03.14: TenneT stellt Trassenvariante für den Stromleitungsausbau bei Quickborn vor
17.04.14: Netzentwicklungsplan 2014: Netzausbau für die Energiewende
12.08.14: Studie zu Investitionen in die Energiewende



(Quelle: TenneT Holding B.V.)


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Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik | Netze | Windkraft

Schlagworte:

Ostbayernring (2) | Netzverstärkung (3) | Bürgerbeteiligung (19) | Netzoptimierung (3) | Öffentlichkeitsbeteiligung (3) | Transitfunktion (3) | Umspannwerke (4) | Planungsbeginn (3)




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