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Deutsche und europäische Interessen in der Industriepolitik wahrnehmen

24.09.14  10:00 | Artikel: 961933 | News-Artikel (e)

Deutsche und europäische Interessen in der Industriepolitik wahrnehmen
Hermann Albers, Präsident des
Bundesverband WindEnergie e.V.
© BWE/Silke Reents
"Immer mehr Länder setzten sich konkrete Ziele zum Ausbau der Erneuerbaren Energien. Die Erneuerbaren werden immer mehr zu Schlüsselmärkten der Industriepolitik für das laufende Jahrhundert. Sie können eine größere Bedeutung erlangen als die Automobilindustrie heute.

Deutsche und europäische Unternehmen stehen an der technologischen Spitze, wenn es um Erneuerbare Energien geht.

Wie diese Unternehmen an wachsenden Märkten in vielen Regionen teilhaben, hängt auch davon ab, ob die EU die industriepolitischen Interessen wahrnimmt und die Erneuerbaren Branchen wirtschaftspolitisch stärker flankiert", so der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie, Hermann Albers, auf der WindEnergy 2014 in Hamburg.

Energieblogger: Energiewende ist Zukunft"Mit insgesamt 371.400 Beschäftigten, darunter 119.000 Wind onshore und 18.800 Wind offshore, bildet der deutsche Markt das Rückgrat für Innovationskraft und Exportstärke in ganz Europa. Hier werden Innovationen in der Praxis erprobt und zur Serienreife gebracht.

Welche Risiken falsche politische Weichenstellungen in sich bergen, zeigt sich in der Fotovoltaik, wo es angesichts starker Vergütungseinschnitte und fehlender wirtschaftspolitischer Begleitung nicht nur einen Einbruch der Beschäftigung (2012: 100.300 zu 2013: 56.000) gab, sondern auch ein Ausverkauf weltweit führenden deutscher Technologien stattfand. Dies war ein Sündenfall der deutschen Industriepolitik. Es muss daher alles getan werden, um ähnliche Entwicklungen bei Biomasse und Wind zu verhindern.

Europa hat in der preiswerten Windenergie mit dänischen, deutschen und spanischen Herstellern die weltweite Spitzenposition. Um diese zu sichern, muss Europa eine klare Strategie entwerfen, die Investitionen in Innovation und neue Märkte auch künftig gewährleistet. Gleichzeitig sind die Mitgliedsstaaten gefordert, die Chancen der Energiewende nicht durch nationale Fehlgänge zu gefährden. Hier sehen wir auch Deutschland in der Verantwortung, wo mit dem Instrument von Ausschreibungen neue Risiken drohen.

Wir wünschen uns, dass sich die Europäische Union in einem Masterplan Energie zu einer Industriepolitik für die Erneuerbaren Energien bekennt. Damit würde Europa nicht nur wirtschaftlich sondern auch politisch ein wichtiges Signal setzen.

Mit den Erneuerbaren Energien lässt sich die Abhängigkeit von Energierohstoffimporten aus Krisen- und Konfliktregionen konsequent senken. Dies ist gerade mit Blick auf die Situation in Ost- und Südosteuropa sowie der Ukraine dringend erforderlich. Die so in Europa realisierte Wertschöpfung stärkt die Investitionskraft der Mitgliedsstaaten. Zudem eröffnen sich Europa neue politische Handlungsspielräume", zeigte sich Hermann Albers sicher.




(Quelle: Bundesverband Windenergie e.V. (BWE))


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Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik | international

Schlagworte:

Industriepolitik (2) | Schlüsselmärkte | technologische Spitze | Windenergie (93) | Energierohstoffimporten




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