Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Greenpeace-Studie: Vattenfalls Braunkohlegeschäft steckt voller Risiken

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Greenpeace-Studie: Vattenfalls Braunkohlegeschäft steckt voller Risiken

25.09.14  13:30 | Artikel: 961942 | News-Artikel (e)

Greenpeace-Studie: Vattenfalls Braunkohlegeschäft steckt voller RisikenVattenfalls Braunkohlegeschäft steckt voller Risiken Greenpeace-Studie entlarvt wirtschaftliche Gefahren des Geschäftszweigs

Gravierende wirtschaftliche Risiken in Vattenfalls deutschem Braunkohlegeschäft benennt eine heute veröffentlichte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) im Auftrag von Greenpeace. Die Studie mit dem Titel «Vattenfall's Risky Business» belegt detailliert, dass das gegenwärtig noch profitable Geschäft mit Braunkohle in der Lausitz stark gefährdet ist.

Dafür finden die Wirtschaftsforscher neben wirtschaftlichen auch juristische Belege. "Jeder mögliche Käufer von Vattenfalls Braunkohlesparte muss sich klar sein, welche unternehmerischen Risiken er übernähme. Braunkohletagebaue und -kraftwerke sind tickende Zeitbomben in jeder Bilanz", so Anike Peters, Energieexpertin von Greenpeace.

Massive Umwelt- und Klimaschäden durch Vattenfalls deutsches Braunkohlegeschäft haben in Schweden eine lebhafte öffentliche Diskussion über die Zukunft der Kohlesparte des Staatskonzerns ausgelöst. Große Teile der schwedischen Bevölkerung wollen nicht länger akzeptieren, dass der Staatskonzern in ihrem Namen Menschen umsiedelt und das Klima zerstört. Der Konzern hat sich verpflichtet, den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 auf 65 Millionen Tonnen zu reduzieren, von knapp 90 Millionen Tonnen im Jahr 2012. Ohne das Schließen oder den Verkauf der besonders schmutzigen Braunkohlekraftwerke ist dieses Ziel kaum zu erreichen. Entsprechend wird Schwedens neue Regierung eine Debatte über die Zukunft der Vattenfall-Sparte führen müssen.

Weitere Tagebaue energiepolitisch überflüssig

Die Studie analysiert eine Vielzahl von Risiken für Vattenfalls Braunkohlegeschäft. Etwa die voranschreitende Energiewende, die Braunkohle mittelfristig überflüssig macht, oder die veränderte Rechtsprechung, die Betroffenen in Deutschland neue Klagemöglichkeiten gegen Tagebaue einräumt. Zudem werden die Kosten der Stromerzeugung perspektivisch auch Umwelt- und Gesundheitsfolgen mit einbeziehen.

Geschieht dies auch nur anteilig, wird Braunkohlestrom nicht mehr profitabel sein. Eingerechnet dieser so genannten sozialen Kosten ist Braunkohle mit 80 bis 100 Euro pro Megawattstunde zwei oder drei Mal teurer als heutiger Börsenstrom (35 bis 40 Euro/MWh). "Bislang müssen wir Steuerzahler für Umweltzerstörung sowie Klima- und Gesundheitsschäden durch Braunkohle zahlen. Lange werden sich Energiekonzerne wie Vattenfall nicht mehr aus der Verantwortung stehlen können", so Peters.

Ein mittelfristiger Kohleausstieg ist in Deutschland unumgänglich. Das von Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) initiierte Aktionsprogramm Klimaschutz erwartet den Löwenanteil der CO2-Einsparungen bis zum Jahr 2020 in der Energiewirtschaft. Die extrem klimaschädlichen Braunkohlekraftwerke stehen dabei besonders im Fokus. Zumal sie einer zukunftsfähigen Energieversorgung für Deutschland im Wege stehen. "Wir haben berechnet, dass keiner der von Vattenfall geplanten Tagebaue energiepolitisch notwendig ist", sagt Prof. Christian von Hirschhausen, Co-Autor der Studie.

Download der Studie als PDF




(Quelle: Greenpeace)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

Energiepolitik | Kraftwerke | Klima

Schlagworte:

Braunkohlegeschäft | Vattenfall (23) | Studie (123) | Greenpeace (29) | Gefahren (6) | DIW (7)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@961942







© by Proteus Solutions GbR 2018


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

Ihr eigenes Buch veröffentlichen.
Wir helden Ihnen dabei.
18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.