Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Ökostrom-Umlage: Nur jeder fünfte Bundesbürger glaubt an sinkende Strompreise

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Ökostrom-Umlage: Nur jeder fünfte Bundesbürger glaubt an sinkende Strompreise

16.10.14  09:45 | Artikel: 961995 | News-Artikel (e)

Ökostrom-Umlage: Nur jeder fünfte Bundesbürger glaubt an sinkende Strompreise Die bevorstehende Senkung der Ökostrom-Umlage stößt auf Skepsis bei den Bundesbürgern: Nur 20 Prozent der Deutschen glauben daran, dass die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes den Strompreis für private Haushalte langfristig senken wird.

Insgesamt zeigt sich große Unzufriedenheit mit der Energiepolitik der Bundesregierung - auch weil bisher vor allem die privaten Haushalte die Last der Energiewende zu tragen haben.

Das sind Ergebnisse einer bevölkerungsrepräsentativen Umfrage von Stiebel Eltron. Dazu wurden 1.000 Bundesbürger befragt.

Jeder fünfte Deutsche bemängelt, dass die Energiewende bisher überwiegend die Interessen der Unternehmen berücksichtigt, nicht aber die der Privathaushalte. Zudem bezweifeln 61 Prozent, dass die Bundesregierung mit ihrer Politik für einen besseren Klimaschutz sorgt.

"Die Privat-Haushalte fühlen sich als Zahlmeister der Energiewende", sagt Rudolf Sonnemann, Geschäftsführer des Heiz- und Wärmetechnikunternehmens Stiebel Eltron. "Sie sind zwar grundsätzlich mit den Zielen einverstanden, fühlen sich aber bisher nur wie Zuschauer bei der Umstellung auf erneuerbare Energien. Dabei wird 40 Prozent der Energie in Deutschland in Gebäuden verbraucht, rund zwei Drittel davon im Privatbereich - in der Hauptsache für die Heizung und Warmwasserbereitung. Hier schlummert enormes Sparpotenzial."

Energie eingespart werden soll auch durch die neue, im Mai in Kraft getretene Energieeinsparverordnung (EnEV). Ziel der EnEV ist es, den Energieverbrauch in deutschen Gebäuden bis 2050 um 80 Prozent zu senken. Doch die für das Erreichen dieses ehrgeizigen Zieles bereitgestellten Fördermittel fließen häufig in die falschen Maßnahmen.

"Es hilft kaum, das Haus einfach mit Mineralwolle oder Styropor einzupacken. Stattdessen gilt es, die energetische Sanierung nach einer Fachberatung in ein Gesamtkonzept zu integrieren. Dazu gehören moderne Lüftungssysteme, mehr noch aber der Austausch von alten Heizkesseln gegen moderne Anlagen wie etwa Wärmepumpen", so der Stiebel-Eltron-Chef.

Doch auch beim Kesseltausch setzt die Politik weiterhin Fehlanreize: So wird beispielsweise der Energieträger Öl nur mit 23 Prozent Abgaben und Steuern belastet, auf Strom für umweltfreundliche Wärmepumpen entfallen dagegen staatsbedingte Kosten von rund 70 Prozent. Die Konsequenz: Immer noch werden in Deutschland jährlich zehntausende neue Ölheizungen installiert (2013: 65.000).

Intelligente Heizungskonzepte sind nicht nur umweltfreundlich und ressourcenschonend, sondern bieten gleichzeitig die Möglichkeit, erneuerbaren Strom zu nutzen und die Energie zeitversetzt wieder abzugeben. So sind mit Luft- oder Erdwärme heizende Wärmepumpen in Privathaushalten ideale Abnehmer für volatile grüne Stromangebote. Sie können Heizungs- und Warmwasserspeicher füllen - und damit Überkapazitäten auffangen.




(Quelle: STIEBEL ELTRON GmbH & Co. KG)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Unternehmen | Studie | EEG

Schlagworte:

Ökostrom-Umlage (6) | EEG (377) | Strompreise (62) | Umfrage (99) | Energieeinsparverordnung (5) | EnEV (6) | Ölheizungen (3)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@961995







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
7.7.16 | Artikel: 970060
6 Millionen Euro für neues Forschungsprogramm zur Energiewende

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft hat ein neues Forschungsprogramm namens «Transformation des Energiesystems in Baden-Württemberg – Trafo BW» gestartet.

25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

Sie suchen nach speziellen Lösungen?
Wir helfen gerne weiter...
12.7.16 | Artikel: 970061
SolarContact-Index: Photovoltaik-Nachfrage stürzt ins Sommerloch

Das Interesse an PV-Anlagen ist im zurückliegenden Juni ins Sommerloch gefallen. Mit rund 90 Punkten verharrt der Index unter seinem 12-Monats-Durchschnitt.

11.8.16 | Artikel: 970075
Börsen-Zeitung: Doppelter Milliardenschock - Kommentar zu Eon

Die Verwerfungen der Energiewende treffen Eon mit voller Wucht. Der Energiekonzern wähnte den Kapitalmarkt gut vorbereitet auf den Milliardenschock in der Bilanz.

Artikel verpasst?
Nutzen Sie unsere Volltextsuche!
6.7.16 | Artikel: 970059
Smart-Meter: Energieversorger tasten sich langsam ran

Im Rahmen der vom SmartGridsBW e.V. initiierten Bloggertour nutzen die Teilnehmer die Möglichkeit, etwas über verschiedene Themen im Rahmen der Energiewende zu erfahren.

15.7.16 | Artikel: 970062
Fell: Deutsche Bank steigt aus der Kohle aus

Seit einiger Zeit findet ein starkes Divestment großer Banken aus der Kohle statt. Getrieben von Verlusten und dem Druck von Umweltorganisationen verlassen immer mehr Unternehmen das umweltschädliche Geschäft.

Diagramme & Infografiken
aus dem Bereich erneuerbare Energien
13.10.16 | Artikel: 970089
EEG-Umlage steigt: Handwerkstag sieht Akzeptanz der Energiewende auf der Kippe

Die EEG-Umlage steigt erneut auf Rekordniveau, kein Ende der Kostenspirale in Sicht. Angesichts der für Freitag angekündigten Bekanntgabe der Erhöhung übt Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold drastische Kritik…

3.8.16 | Artikel: 970069
Preise für Strom, Gas, Heizöl und Kraftstoffe auf breiter Front gesunken

Das Jahr 2015 war gekennzeichnet durch sinkende Preise an den Energiemärkten. Davon konnten sowohl die privaten Haushalte als auch die Unternehmen profitieren.