Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Onlinebanking: Bundesbürger halten trotz Sicherheitslücken an klassischen TAN-Verfahren fest

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Onlinebanking: Bundesbürger halten trotz Sicherheitslücken an klassischen TAN-Verfahren fest

17.10.14  11:00 | Artikel: 962002 | News-Artikel (e)

Onlinebanking: Bundesbürger halten trotz Sicherheitslücken an klassischen TAN-Verfahren fest Ungeachtet vieler spektakulärer Betrugsfälle (Phishing) bleiben die meisten Verbraucher beim Onlinebanking den klassischen TAN-Verfahren iTAN und mTAN treu. Neuere Verfahren mit höheren Sicherheitsstandards, wie photoTAN oder BestSign, sind den Bankkunden hingegen erst wenig bekannt und werden kaum genutzt.

Dies zeigt die aktuelle Studie "Trendmonitor Finanzdienstleistungen 2014" des Marktforschungsinstituts Nordlight Research. Über 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren mit Girokonto und Internetanschluss wurden im September repräsentativ zu verschiedenen aktuellen Themen des Bankingverhaltens befragt.

Geringe Änderungsbereitschaft und diffuses Sicherheitsverständnis

Das Festhalten an den klassischen TAN-Verfahren erklärt sich einerseits aus der großen Bekanntheit von iTAN (64%) und mTAN (57%) sowie aus der erlebten Einfachheit der Verfahren.

Ebenfalls noch sehr bekannt, und insbesondere unter Sparkassenkunden populär, ist der TAN-Generator mit Nummernfeld (55%), bei dem die Zuteilung der TAN zusätzlich durch die EC-Karte abgesichert ist.

Neuere Verfahren mit hohem Sicherheitsniveau, wie photoTAN (10%) oder BestSign (6%), sind den Bundesbürgern hingegen bisher weitgehend unbekannt und werden auch nur selten genutzt.

Zugleich schreiben viele Verbraucher ihrem derzeit persönlich genutzten Verfahren subjektiv eine größere Sicherheit zu, als Verfahren, die nachweislich geringere Sicherheitslücken aufweisen. Auch in puncto Einfachheit der Anwendung bei Überweisungen gibt es oft noch Vorbehalte gegenüber neuen Verfahren; insbesondere gegenüber der photoTAN.

Bankkunden, die bereits zu den neuen Verfahren gewechselt haben, zeigen sich allerdings von deren höherer Sicherheit überzeugt und beurteilen die Anwendung als einfach und bequem.

"Für Banken ist es derzeit nicht einfach, die Verbraucher zur Nutzung neuer Verfahren im Onlinebanking zu bewegen", sagt Dr. Torsten Melles, Geschäftsführer bei Nordlight Research.

"Die Kunden legen zwar grundsätzlich großen Wert auf hohe Sicherheit, können die Sicherheitsvorteile neuer Verfahren aber nicht immer gleich erkennen und bleiben so oft zunächst skeptisch."

Um Missverständnissen vorzubeugen und weiterentwickelte Sicherheitsstandards in der Breite zu etablieren, bedarf es daher noch einiger Informations- und Aufklärungsarbeit seitens der Geldinstitute, die die Verbraucher überzeugt und nicht überfordert.




(Quelle: Nordlight Research GmbH)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

Onlinebanking | Sicherheit

Schlagworte:

Sicherheitslücken (7) | TAN-Verfahren | Onlinebanking | Betrugsfälle | Phishing (9) | photoTAN




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@962002







© by Proteus Solutions GbR 2018


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
13.10.17 | Artikel: 980024
Jeder vierte Internetnutzer besucht keine Bankfiliale mehr

Geld wird zunehmend digital verwaltet und angelegt: Rund jeder vierte Internetnutzer (24 Prozent) regelt Bankgeschäfte ausschließlich online.

16.5.17 | Artikel: 980011
Update: Weltweite Cyber-Sicherheitsvorfälle durch Ransomware

Die Gefährdungslage durch die aktuellen Cyber-Angriffe mit der Ransomware «WannaCry» ist unverändert. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) beobachtet die Lage weiterhin intensiv und unterstützt Betroffene in Deutschland bei der Bewältigung der Vorfälle. …

Artikel verpasst?
Nutzen Sie unsere Volltextsuche!
24.8.17 | Artikel: 980022
Übersichtlich, intuitiv und sicher: Online-Banking-Nutzer sind zufrieden

Die Bankgeschäfte bequem vom heimischen Sofa aus erledigen, per Video-Chat über die Finanzen beraten lassen und unterwegs schnell eine Überweisung tätigen: 73 Prozent der Internetnutzer setzen auf Online-Banking (2016: 70 Prozent).

12.9.17 | Artikel: 980023
Kunden zahlen lieber an der Kasse als im Online-Shop

Ob Fernseher, Bücher oder Schuhe: Die meisten Verbraucher können sich ein Leben ohne Online-Shopping nicht mehr vorstellen. Schließlich ist das Angebot riesig und störende Öffnungszeiten gibt es nicht.

18.7.17 | Artikel: 980020
BITKOM: GPS-Tracker erreichen den Massenmarkt

Wo ist das geklaute Fahrrad und wo der ausgebüxte Hund? Dank GPS-Trackern lässt sich heute vieles verfolgen und wiederfinden. Fahrräder, Autos, Gepäckstücke, Haustiere oder auch Kinder und Demenzkranke können mit den kleinen Sendern geortet werden.

16.5.17 | Artikel: 980012
Peter Schaar: Das neue Big Brother-Gesetz

In dieser Woche, am 18. Mai 2017 wird der Deutsche Bundestag unter Tagesordnungspunkt 23 über ein höchst problematisches Gesetz entscheiden, das am 27.

Sie suchen nach speziellen Lösungen?
Wir helfen gerne weiter...
12.9.17 | Artikel: 980023
Kunden zahlen lieber an der Kasse als im Online-Shop

Ob Fernseher, Bücher oder Schuhe: Die meisten Verbraucher können sich ein Leben ohne Online-Shopping nicht mehr vorstellen. Schließlich ist das Angebot riesig und störende Öffnungszeiten gibt es nicht.

24.12.17 | Artikel: 980031
Frohe Weihnachten!

Wir wünschen Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und ein paar ruhige Feiertage.…