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Klimawandel: Da läuft was falsch mit dem Klimaschutz

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Klimawandel: Da läuft was falsch mit dem Klimaschutz

06.11.14  09:00 | Artikel: 962051 | Proteus Statement

Klimawandel: Da läuft was falsch mit dem Klimaschutz
Landschaftsbild: tbreyer
Es gibt ja immer noch Leute, die behaupten das Klima hätte sich in den letzten Jahren nicht verändert oder wäre zumindest nicht von uns Zweibeinern verändert worden. Entsprechend zögerlich sind Regierungen in Ihrer Diskussion über den Klimawandel.

Als kleiner Junge in den 70ern und 80ern konnte ich mich stundenlang in die Sonne legen und es passierte schlichtweg nichts. Sonnenbrand gab es natürlich bei vielen, aber ich war da wohl nicht so empfindlich. Lege ich mich heute in die pralle Sonne, so merke ich bereits nach knapp 15 Minuten, dass da bestimmte Hautstellen mehr als rot werden. Möglicherweise bin ich heute mit 45 empfindlicher als früher, aber meinen Kindern geht es ähnlich. Mehr als eine halbe Stunde ohne Sonnenschutzcremes hinterlässt deutliche Spuren.

Ähnliches lässt sich auch über das Wetter sagen. Klar gab es früher auch Unwetter, aber die Häufigkeit und Heftigkeit hat im Laufe der letzten Jahrzehnte zugenommen. Dies wird jedoch teilweise bis heute von Staaten und vor allem von multinationalen Konzernen gerne dementiert.

Frei nach dem Motto: «Was geht mich der Scheiß Klimawandel an?» gibt es immer noch genügend Staaten und Unternehmen, die nach dem Prinzip «Gier-frisst-Hirn» handeln. Klimaschutz ist ja eine feine Sache, aber bitteschön nur dann, wenn es nicht unseren Gewinn schmälert. Und dann wird natürlich wieder gedroht mit Arbeitsplätzen und Abwanderung ins Ausland.

Dumm ist, dass die globale Erwärmung eben global ist. Und auch im Ausland wird das Thema diskutiert. Also wird das Ignorieren zunehmend schwieriger.

Schwieriger auch deshalb, weil die Versicherungswirtschaft - eine Branche mit hohen Umsätzen - seit Jahren Statistiken über Schadenereignisse führt; und da zeigt sich eben: diese werden mehr - viel mehr.

Hagel, Hochwasser, Dürre ... die Schäden durch Naturkatastrophen steigen jedes Jahr beständig. Natürlich hat es auch früher Hagelstürme gegeben. Aber die Bilder mit Golfball großen Eisbrocken sieht man immer häufiger.

Hier scheint es wirklich Handlungsbedarf zu geben, aber bei diversen Klimakonferenzen geht man die Sache eher moderat an. Man hat ja noch Zeit und die Ziele sind eher niedrig angesetzt. Ganz darauf bedacht, der Wirtschaft bloß keinen Schaden zuzufügen ... Man will ja schließlich auch in der nächsten Legislaturperiode aktiv dabei sein.

Dass mittlerweile auch die US-Amerikaner zugeben, dass es einen Klimawandel gibt, grenzt ja schon an ein Wunder, aber auch die Amis haben eine Versicherungswirtschaft, die wohl vorgerechnet hat, was Tornados und Co. so in den letzten Jahren gekostet haben. Da war dann wohl auch Obama sprachlos.

Gerade die fossile Industrie wiederholt gerne ihr Mantra, dass eine Einschränkung bei Kohle und Erdöl nicht machbar ist. Die Kunden wollen ja billige Produkte haben, die allerdings kaum gefragt werden. So mancher Jahres-Bonus für einen Erdölboss ist wohl so eine Art Potenzmittel.

Man sollte meinen, dass Politiker und Konzernlenker auch Kinder und Enkel haben...
aber Geld scheint vielen wichtiger zu sein.


Hintergrund:

Focus: So leugnen Skeptiker den Klimawandel
Wikipedia: Kontroverse um die globale Erwärmung

05.05.14: Naturkatastrophen 2013 - Analysen, Bewertungen, Positionen
06.11.14: Pkw-Schadenbilanz 2013: Hagel verursacht Schäden in Rekordhöhe
03.06.13: Fell: Die dritte «Jahrhundertflut» in einem guten Jahrzehnt



Autor: Björn-Lars Kuhn

Journalist bdfjBjörn-Lars Kuhn ist einer der Inhaber der Proteus Solutions GbR, Buchautor, Datenschutzbeauftragter (IHK), Fachjournalist (bdfj) in den Bereichen Datenschutz, Netzpolitik und Erneuerbare Energien und Redakteur dieser Nachrichtenseite.



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Themenbereiche:

Energiepolitik | Klimawandel

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