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Viele Fragezeichen bei der EEG-Berechnung

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Viele Fragezeichen bei der EEG-Berechnung

06.11.14  12:30 | Artikel: 962053 | News-Artikel (Red)

Viele Fragezeichen bei der EEG-BerechnungVor einigen Tagen hatte blog.stromhaltig seine Leser dazu aufgerufen die Fragen, die man an die Bundesnetzagentur hinsichtlich der Berechnung der EEG-Umlage 2015 einzusenden. Entstanden ist eine ganze Sammlung von Themenblöcke, die mit Sicherheit noch nicht alle Unklarheiten abdecken.

Gerne dürfen weitere Fragen eingereicht werden, da das Interview mit der Bundesnetzagentur erst am Ende dieser Woche vorbereitet wird.,

Buchhaltungstrick

Die Zahlungen der sogenannten Marktprämie, dem zweithöchsten EEG-Ausgabeposten, werden künftig erst im Folgemonat kontowirksam. Somit fielen im August einmalig Ausgaben von rund 700 Mio. Euro weg, die nun erst im September das Konto belasten werden. (Quelle EIKE)

Frage an die BNetzA
Wurde die Änderung des Abrechnungszeitraums bei der Berechnung der EEG-Umlage beachtet? Wenn ja, wo können die Abregenzungsposten eingesehen werden?

Profilservice
Prognose für 2014: 166.370.604 €
Prognose für 2015: 192.268.416 €

Frage an die BNetzA
Auf Basis welcher Untersuchung lässt sich dieser Anstieg erklären? Durch eine Zunahme der Anlagen in der Direktvermarktung, bei denen der Profilservice durch den Betreiber gedeckt wird, ist nach der aktuellen EEG Novelle mit einem Rückgang zu rechnen. Ferner müsste eine deutliche Veränderung des Marktwertfaktors erkennbar sein.

Privilegierter Letztverbrauch
Unbestätigten Gerüchten zu folge, liegen der BAFA bislang zwar die Anträge der Unternehmen vor, die im kommenden Jahr unter die Härtefallregelung fallen, jedoch nicht die Höhe des Stromverbrauchs, dieser sogenannten priviligierten Letzverbraucher.

Frage an die BNetzA
Kann dieses Gerücht bestätigt/widerlegt werden? Welche Konsequenz haben unterschiedliche hohe/niedrige Verbrauchsmengen auf die Prämissen, die der EEG-Höhe zu Grunde liegen? Ändern sich die Prämissen, müsste die EEG-Umlage für 2015 dann nicht als vorläufig angesehen werden?

Nicht-Privilegierter Letztverbrauch
Prognose für 2014: 370.260.447 MWh
Prognose für 2015: 350.595.295 MWh

Frage an die BNetzA
Die Studien, die durch die Übertragungsnetzbetreiber ins Netz gestellt wurden, geben keinen Aufschluss darüber, wodurch dieser Rückgang im Verbrauch begründet wird. Welche empirischen Quellen belegen diese Prognose?

Vermarktungserlöse
Prognose für 2014: 2.192.603.625 €
Prognose für 2015: 1.768.249.568 €

Frage an die BNetzA
Die Vermarktungungserlöse basiert ausschließlich auf eine Trendprognose des PHELIX und einer Vermarktung der EEG-Strommengen durch die Übertragungsnetzbetreiber an der EPEXSpot. Welche Vermarktungserlöse würde sich bei anderen Szenarien ergeben (OTC, Contracting, Regelenergie,…)?

Liquiditätsreserve
Prognostizierte Kosten: 23.158.849.803 €
- Liquiditätsreserve 10%: 1.936.149.830 €
= 21.222.699.973 €

Umlagebetrag 2015: 21.821.527.139€

Frage an die BNetzA
Die Liquiditätsreserve wird notwendig, da das EEG-Konto durch privatwirtschaftliche Unternehmen geführt wird. Würde dieses Konto bei einer öffentlichen Körperschaft geführt (zum Beispiel: Bundeshaushalt), dann würde die EEG-Umlage die gleiche Höhe haben. Die Vermarktung des Stroms an der Börse zur Deckung der Ausgaben ist ein Nullsummenspiel, welches den Umlagebetrag um 598.827.166€ erhöht. Stimmt diese Rechnung?




Autor: Thorsten Zoerner

blog.stromhaltig.de

Thorsten Zoerner betreibt den Blog stromhaltig.de. Einen Großteil seiner Fachartikel veröffentlichen wir regelmäßig auch hier auf unserer Seite. Thorsten Zoerner ist Gründungsmitglied der Energieblogger.



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Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Strompreis | EEG

Schlagworte:

EEG-Berechnung | Bundesnetzagentur (54) | Themenblöcke | Unklarheiten | Anfrage (21)




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