Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Schock: Deutscher Stromanbieter liefert nur 260 Stunden Strom - Im Jahr!

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Schock: Deutscher Stromanbieter liefert nur 260 Stunden Strom - Im Jahr!

14.11.14  10:45 | Artikel: 962076 | News-Artikel (Red)

Schock: Deutscher Stromanbieter liefert nur 260 Stunden Strom - Im Jahr!
Bild: blickpixel
Eine PV-Anlage erzeugt an weniger als 1000 Stunden im Jahr Strom in Deutschland. Windkraft schafft es mit Mühen auf das Doppelte – doch das Jahr hat 8.760 Stunden.

Fachtreffen von bekennenden Experten vor einigen Tagen. blog.stromhaltig lauscht dem Schlagabtausch der Erneuerbaren Gegner, Netzausbau Gegnern, Speicher Skeptiker und Milanen-Schützern. Desto später der Abend desto mehr rollen sich die Zehennägel bei den jetzt dargebotenen Fakten.

Volllaststunden – so schwer ist dieses Thema eigentlich nicht. Wer es nicht nachlesen will, der darf sich merken: Der normale Stromkunde in Deutschland braucht nur 260 Stunden Strom pro Jahr.

Mehr liefern die Stromanbieter auch nicht…

Der durchschnittliche 3,5 Personen Haushalt verbraucht etwa 3.600 KWh pro Jahr. Aus dem Anschluss darf er 60A entnehmen bei 230V = 13,8 KW. Nennen wir dies volle Last auf dem Anschluss. Macht der Haushalt dies durchgehend über eine Stunde, so dreht sich der Stromzähler um 13,8 KWh weiter. Macht man dieses Spiel weiter, so kann innerhalb von 11 Tagen (=3.600/13,8=260 Stunden=11 Tage) aus dem Stromnetz die gesamte elektrische Energie entnehmen, die im gesamten Jahr benötigt wird.

Wendet man die Volllaststundenberechnung (vergl. Analyse Volllaststunden in Deutschland) auf den Verbrauch an, dann merkt man recht schnell, dass dies nur wenig mit den Verfügbarkeitsstunden zu tun hat. Auch wenn der Anschluss weniger verbraucht, wird er dennoch Strom geliefert bekommen.

Die große Unsicherheit
Das Problem, welches Netzbetreiber zu lösen haben, ist die Spanne zwischen der maximalen Entnahmen (13.800 W) und der tatsächlichen Entnahme (im Schnitt 410 W) möglichst genau vorher zu sagen. Es ist nicht möglich, dass viele Stromanbieter zeitgleich auf die Idee kommen, den gesamten Jahresstrom innerhalb von 11 Tagen zu entnehmen – damit rechnet der Betreiber schlicht nicht – das Netz würde zusammenbrechen.




Autor: Thorsten Zoerner

blog.stromhaltig.de

Thorsten Zoerner betreibt den Blog stromhaltig.de. Einen Großteil seiner Fachartikel veröffentlichen wir regelmäßig auch hier auf unserer Seite. Thorsten Zoerner ist Gründungsmitglied der Energieblogger.



1 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben

Dieter Neufeld Mittwoch, 19. November 2014 um 22:33

Und jetzt noch ne Berechnung, wenn der Pro-Kopfverbrauch bei nur 7000-8000kWh liegt, ergo bei ca. dem Doppelten eines 3,5 Personenhaushaltes. Das bedeutet doch, dass man den Stromverbrauch halbiert, wenn man sich mit 3.5 Personen zusammen tut. Das heisst weiter, wenn man jetzt die 3.5 Personen mit Faktor 3.5 vervielfach also mit 12.25 Personen brauchen die nur noch 130 Stunden Strom. Bei 42.9 Personen brauchen nur noch 65 Stunden. bei 150 Personen nur noch 32.5 Stunden usw. Ich glaube bei einen 80 Mio. Volk ist die Stromerzeugung kein nennenswerter Aufwand mehr. Auch die Stromspeicherung dürfte dann in einer Knopfbatterie möglich sein!


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Stromhandel | Unternehmen

Schlagworte:

Stromanbieter (21) | Volllaststunden (4) | Verfügbarkeitsstunden




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@962076







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

PVStatistik Deutschland:
installierte Anlagenleistung online abfragen.
27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

Diagramme & Infografiken
aus dem Bereich erneuerbare Energien
24.3.17 | Artikel: 980008
Klimaneutral Drucken - immer mehr Unternehmen zeigen Engagement

Im Pariser Klimaabkommen hat sich die EU verpflichtet, seinen Ausstoß an Kohlendioxid bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle Einsparmöglichkeiten genutzt werden.

22.3.17 | Artikel: 980007
Energieversorger: Bitte aufwachen! Stromkunden wünschen sich neue Produkte und Dienstleistungen

Fragt man die Verbraucher, stehen die Türen für neue Geschäftsmodelle auf dem Energiemarkt weit offen. Ein großer Teil der Stromkunden zeigt sich bereit, innovative Angebote der Energieversorger zu nutzen.

Ihr eigenes Buch veröffentlichen.
Wir helden Ihnen dabei.
7.2.17 | Artikel: 980004
Bundesbürger wünschen sich innovative Strom-Angebote

Tarife, bei denen Strom weniger kostet, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint, intelligente Geräte, die sich dann einschalten, wenn Strom günstig ist und bessere Informationen über den eigenen Energieverbrauch - eine Mehrheit der Bundesbürger interessiert sich für innovative Stromangebote, die durch die Digitalisierung der Energienetze möglich werden. …

24.3.17 | Artikel: 980008
Klimaneutral Drucken - immer mehr Unternehmen zeigen Engagement

Im Pariser Klimaabkommen hat sich die EU verpflichtet, seinen Ausstoß an Kohlendioxid bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle Einsparmöglichkeiten genutzt werden.