Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Franz Alt: Gabriel: Kinder oder Kohle?

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Franz Alt: Gabriel: Kinder oder Kohle?

21.11.14  09:15 | Artikel: 962091 | News-Artikel (Red)

Franz Alt: Gabriel: Kinder oder Kohle?
Franz Alt
Bild: sonnenseite.com
Wirtschaftsminier Sigmar Gabriel will unbedingt als Kohleminister in die Geschichte eingehen. Deshalb behauptet er permanent, dass Deutschland nicht «zugleich aus Atom und Kohle austeigen» könne. Wirklich nicht?

Die eigentlichen Fragen heißen: Aussteigen bis wann? Und: Wann mit dem Ausstieg beginnen? Auch der Atomausstieg geht nicht von heute auf morgen, aber er muss politisch gestaltet werden.

Fest steht: Wenn Deutschland noch sein Klimaschutzziel erreichen will – bis 2020 mindestens 40% weniger CO2 gemessen an 1990 – dann müssen innerhalb von fünf Jahren 12 bis 15 Kohle- und Braunkohlekraftwerke stillgelegt werden. Der Einstig in den Ausstieg muss also jetzt beginnen.

Der 17-jährige Felix Finkbeiner, der mit seiner Aktion "Plant für the Planet" 1.000 Milliarden Bäume pflanzen will und 13 Milliarden schon gepflanzt hat, erinnerte in dieser Woche Minister Gabriel an seine Tochter Marie. Wenn Marie Gabriel eines Tages ihren Vater Sigmar im Altenheim besucht, werde sie ihn fragen, warum er nicht mehr und nicht rechtzeitig etwas für den Klimaschutz getan habe: "Herr Gabriel muss sich entscheiden. Ist er für Kinder oder für Kohle? Beides geht nicht."

Marie könnte Sigmar in vielleicht 30 Jahren mit folgenden Horror-Nachrichten konfrontieren:
  • Kiribati: Der Premierminister hat Kiribati als einwohnerfrei erklärt, die Regierung offiziell aufgelöst und die Löschung seines Landes bei der UNO beantragt. Kiribatis ist nach den Malediven, den Bahamas, den Fidschi-Inseln der vierte Inselstaat, der damit aufhört zu existieren.

  • Dhaka: Wieder über 20.000 Tote am 4.000 km langen Grenzzaun zwischen Bangladesch und Indien. Indien spricht von nur 12.000 Toten in dieser Nacht.

  • Brüssel: Nora, 12, wurde als 200 Millionster Klimaflüchtling als Bürger der Europäischen Union begrüßt.

  • Rom: Das italienische Militär lehnt jede weitere Verantwortung ab, Badegäste gegen die Übergriffe der Flüchtlinge aus Afrika zu schützen. Italiens Küsten wurden heute offiziell für Touristen gesperrt.

  • Genf: Die WHO verkündet, dass Frosta12, der bisher aggressivste Virus aus dem sibirischen Permafrostboden, sein 100.000. Todesopfer gefordert hat.

  • Mumbai: Zum ersten Mal seit sechs Monaten führt der Ganges wieder Wasser. Man geht davon aus, dass er erst in fünf Tagen wieder versiegen wird.

  • Hamburg: Die Immobilienpreise in der Hansestadt fallen erstmals unter eine Jahresmiete. Vor zwanzig Jahren lag der Kaufpreis noch bei der 20-fachen Jahresmiete, erklärt der Sprecher des Immobilienverbandes. Der Hamburg Immobilienmarkt liegt damit auf dem niedrigen Niveau von London, New York, und Los Angeles.


Gabriel, so Felix Finkbeiner, müsse massiv die Kohlekraftwerke stilllegen, "damit wir Kinder überleben können".




(Autor: Franz Alt)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Klimaschutz

Schlagworte:

Kinder (8) | Kinder (6) | Atomausstieg (20) | Braunkohlekraftwerke (10)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@962091







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

Sie suchen nach speziellen Lösungen?
Wir helfen gerne weiter...
18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

24.3.17 | Artikel: 980008
Klimaneutral Drucken - immer mehr Unternehmen zeigen Engagement

Im Pariser Klimaabkommen hat sich die EU verpflichtet, seinen Ausstoß an Kohlendioxid bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle Einsparmöglichkeiten genutzt werden.

27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

Artikel verpasst?
Nutzen Sie unsere Volltextsuche!
18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

22.3.17 | Artikel: 980007
Energieversorger: Bitte aufwachen! Stromkunden wünschen sich neue Produkte und Dienstleistungen

Fragt man die Verbraucher, stehen die Türen für neue Geschäftsmodelle auf dem Energiemarkt weit offen. Ein großer Teil der Stromkunden zeigt sich bereit, innovative Angebote der Energieversorger zu nutzen.