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Fell: VIK gibt irreführenden Industriestrompreis-Index heraus

22.11.14  12:00 | Artikel: 962097 | News-Artikel (Red)

Fell: VIK gibt irreführenden Industriestrompreis-Index heraus
Hans-Josef Fell,
Bündnis90/Die Grünen
Der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK) tritt seit Jahren als Kritiker der Erneuerbaren Energien in der Öffentlichkeit auf. Angeblich würden diese die Industriestrompreise erhöhen.

Er veröffentlicht auch seit einigen Jahren den sogenannten VIK-Index, der die Entwicklungen der Industriestrompreise darstellt. Die Industriestrompreise sind aber aufgrund des Ausbaus der Erneuerbaren Energien in den letzten Jahren deutlich gesunken und nicht gestiegen, wie es der VIK behauptet. An seinem eigenen VIK-Index lässt sich dies gut ablesen.

Da der VIK jedoch unentwegt weiter behauptet, Erneuerbare Energien würden zu steigenden Industriestrompreisen führen, passt die Entwicklung des VIK-Indexes nicht zu der vertretenen Position. Nun hat der VIK beschlossen einen neuen Index herauszugeben, der den alten ersetzen soll: den VIK-IndexEndpreis


Grafik: VIK

Der neue Index enthält zusätzlich staatlich induzierte Strompreiselemente, Steuern und Abgaben, welche die Industrie vielfach wegen Befreiungen gar nicht zahlen muss. Aber es soll nun offensichtlich der Eindruck entstehen, die Industriestrompreise seien seit 2002 um 150% gestiegen.

Dieser Wechsel des VIK Index soll also offensichtlich die Öffentlichkeit täuschen: Die real stattfindende preissenkende Wirkung der Erneuerbaren Energien für die Industriestrompreise soll künftig verschwiegen werden – ein erneuter Fall der vielen propagandistischen Handlungen der erbitterten Klimaschutzgegner im VIK.


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Autor: Hans-Josef Fell

www.hans-josef-fell.de

Hans-Josef Fell war energiepolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied des Bundestages von 1998 bis 2013. Er ist Präsident der Energy Watch Group (EWG) und Autor des EEG. Wir veröffentlichen regelmäßig einen Teil der wöchentlichen Infobriefe zum Thema Energiepolitik.



1 Kommentar(e) zum Artikel.
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Dieter Neufeld Samstag, 22. November 2014 um 22:32

Der Strompreis lag 2012/13 bei etwa 4 Euro-cent (Strombörse für die Stromerzeugung). Der vergütete Strompreis für Windkraft liegt bei 9 - 10 Cent, wie kann der doppelte Strompreis für die Erzeugung zu einer Preissenkung führen? Wieso wird der Strompreis bei besonders sonnigem und windreichen sogar negativ?
Wieso zahle ich als Privatkunde andere Preiskomponenten als die Wirtschaft? Strom verrichtet bei mir Arbeit, genau wie bei der Industrie, mit welchem Recht werde ich dazu genötigt, durch zusätzliche Preiskomponenten (z.B. Offshore Risiko Zuschläge, EEG, Kohle Pfennig, ...) mehr zu zahlen? Wo kann ich als Kunde bestimmen "was ich gedenke zu zahlen"? Ich bin nicht mit der EEG ZulageUmlage einverstanden "Wie, kann ich mich, dieser Zwangunterstützung der EEG-Energie verweigern" ? Gerne würde ich hier eine nachvollziehbare Darstellung mit entsprechenden Preiskomponenten für Privat-, Kleinbetriebs- und Industriekunden seit 2000, dem Jahr der EEG-Einführung sehen!


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Strommarkt | Statistik

Schlagworte:

VIK | Industriestrompreise (3) | Befreiungen




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