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Medien: Führer der vierten Gewalt

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Medien: Führer der vierten Gewalt

25.11.14  14:30 | Artikel: 962106 | News-Artikel (Red)

Medien: Führer der vierten Gewalt
Bild: Andrys
Meinungsführerschaft, oder wie wir es nennen, die Macht der 4. Gewalt auf das Volke.

Es gibt Fakten, diese zu interpretieren ist die Aufgabe der publikativen Gewalt in einem System der Gewaltenteilung. Investigativ bedeutet auch, dass der einseitige Informationsvorsprung genutzt werden kann. Schlecht ist, wenn die Gewalten verrutschen.

Bei der Berichterstattung zur Stromwende gibt es immer wieder das Phänomen, dass Fakten von Behörden in einzelnen Medien auftreten, bevor diese eigentlich verfügbar sein sollten. So entsteht eine Leit-Interpretation, die sich immer weiter von den Fakten verabschiedet. Eine Analgesie durch Schlagzeilen. Den Stromkunden relaxieren und intubieren….

Der Bericht im Handelsblatt bezieht sich auf Fakten aus einem Kurzbericht der Bundesnetzagentur (BNetzA) zur Sytemsicherheit. Leider scheint bei der Quelle, eine öffentliche Einrichtung, eine Panne bei der Pflege der Webseite vorhanden zu sein, denn dort wird unter Aktuelles und bei einer Suche nach "Systemsicherheit" kein Kurzbericht gelistet.
(Beitrag April 2013)

Die neue Informationsfreiheit ist eigentlich recht schön. Per Online-Medien lassen sich sehr schnell die Meldungen verteilen. Kurz nach Freischaltung kann auf der Webseite eines Unternehmens oder einer Behörde die Quelle der Information betrachtet werden. Wer selbst ein Bild haben möchte, der geht zur Quelle und interpretiert selbst.

Bei einigen von Steuergeldern finanzierten Organen scheint dies nicht ganz zu funktionieren. Immer wieder finden sich Meldungen in einzelnen Medien, die an der Quelle nicht verifiziert werden können. Es ist nicht die Schuld des Journalisten, der veröffentlicht, es ist die Schuld des Informations Managements, wenn die Quelle ausfällt. Unschön für den Interessierten, ärgerlich für kleinere Medien, da eine Möglichkeit zur Deutung beeinträchtigt wird.

Nur großen Medien wird es vom Publikum gestattet einen Beleg durch schwammige Verweise zu belegen:

… heißt es im Monitoringbericht der Bundesnetzagentur (BNetzA), der offiziell Anfang Dezember vorgestellt werden soll …
(Quelle: Stefan Schultz @ Spiegel Online)

Im Rennen um die Führerschaft folgt zunächst die Replik , bevor der Führer spricht: “Drohende Stromsperre: Was tun?”

Blackout bis 2016?

Die BNetzA mahnt beim Netzausbau weiterhin Tempo an. Nach Einschätzung der Übertragungsnetzbetreiber “sollen bis zum Jahr 2016 etwa 40 Prozent der Leitungen fertiggestellt sein”, heißt es im Monitoringbericht. Sonst drohen Engpässe in Deutschlands Stromversorgung. (Quelle: Spiegel Online)

Hätte man diese Information in einem Zitat genehmigen lassen wollen, so hätte die Bundesnetzagentur bestimmt zugestimmt.

Wobei das Zitat fängt ja erst bei der Spekulation über den Fortschritt an und hört schon deutlich vor den Engpässen auf.


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Autor: Thorsten Zoerner

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Thorsten Zoerner betreibt den Blog stromhaltig.de. Einen Großteil seiner Fachartikel veröffentlichen wir regelmäßig auch hier auf unserer Seite. Thorsten Zoerner ist Gründungsmitglied der Energieblogger.



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