Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

E-Commerce boomt in China - große Chance für deutsche Mittelständler

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










E-Commerce boomt in China - große Chance für deutsche Mittelständler

09.12.14  09:17 | Artikel: 962159 | News-Artikel (e)

E-Commerce boomt in China - große Chance für deutsche Mittelständler Das Online-Shopping in China wächst dramatisch: Bis 2016 wird das Handelsvolumen im E-Commerce die 586 Milliarden US-Dollar Grenze knacken. Deutsche Mittelständler, die im Reich der Mitte Erfolg haben wollen, sollten jetzt auf den Zug aufspringen.

Wichtig: Im Fokus für den Marktstart stehen die deutlich anderen Wünsche der chinesischen Käuferschaft. Wer einfach nur die europäische E-Commerce-Strategie nach China kopiert, droht zu scheitern. Das zeigt eine Marktbeobachtung der Fiducia Management Consultants in Hong Kong.

"Der einfache Import eines europäischen E-Marketing-Konzepts nach China ist heute zum Scheitern verurteilt", sagt Stefan Kracht, China-Kenner und Geschäftsführer der Fiducia Management Consultants in Hong Kong. "Wer Erfolg bei den durchaus anspruchsvollen chinesischen Kunden haben will, benötigt eine gezielt auf den chinesischen Markt ausgerichtete Online-Verkaufsstrategie. E-Commerce funktioniert dabei nur in chinesischer Sprache, Englisch ist keine Option mehr", so Kracht.

Die Unterschiede beginnen bereits beim Online-Auftritt. Anders als die europäischen Internetkunden erwarten chinesische Online-Shopper keine Top-designte Benutzeroberfläche, sondern wünschen sich eine Seitenübersicht, auf der ruhig eine große Vielzahl an Produkten und Bildern vorgestellt wird. Der Grund: Für die Asiaten zählt eine zeitoptimierte Durchsicht des Warenangebots deutlich mehr als beispielsweise einfache Navigation und Ästhetik.

Chinesische Einkaufsplattformen bieten für deutsche Mittelständler eine gute Möglichkeit, den Markteinstieg zum Endkunden zu finden. Die größte Plattform dieser Art heißt TMall vom Marktführer Alibaba. Das E-Commerce-Portal verfügt derzeit über einen Marktanteil von knapp 60 Prozent. Etwa 70.000 chinesische und internationale Marken sind hier im Angebot, darunter beispielsweise vom deutschen Reinigungsgerätehersteller Kärcher.

Die einfach strukturierte Benutzeroberfläche mit wenigen Navigationsunterpunkten wissen chinesische Kunden zu schätzen. "Deutsche Unternehmen, die das große Investment in einen firmeneigenen chinesischen Onlineauftritt scheuen, werden von Fiducia-Beratern dabei unterstütz, auf TMall mit einem zielgruppenkonformen Webshop präsent zu sein. Dabei übernehmen wir auf Wunsch auch die komplette Abwicklung", sagt Stefan Kracht.

Ebenfalls anders als in Europa sind die Kommunikationsformen gestrickt. Während hierzulande Servicegespräche am liebsten per Telefon oder Email stattfinden, erwarten chinesische User, dass beim Einkauf die Möglichkeit des Live-Chats gegeben ist. Auch Social Media spielen beim Kaufverhalten in China eine größere Rolle als etwa in Deutschland.

"Ein unkonventionelles Konzept ist beispielsweise, Kunden über Spiele-Apps für das Smartphone anzubinden. Das demonstriert gerade sehr erfolgreich das Industrieunternehmen Bosch", beobachtet Stefan Kracht.

Seiner Erfahrung nach, muss auch das Zahlungssystem chinesische Besonderheiten berücksichtigen. "Visa und Mastercard sind zwar bekannt, häufiger genutzt werden aber Zahlungsarten wie Unionpay, Alipay und T-Pay. Besonders das mit 50 Prozent Marktanteil weitverbreitete Alipay sollte jeder chinesische Online-Shop anbieten", lautet das Fazit des Asien-Experten.




(Quelle: Fiducia Management Consultants )


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

eCommerce | Internet | international

Schlagworte:

eCommerce (15) | Zahlungssystem | China (25) | Online-Handel (10)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@962159







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
8.9.16 | Artikel: 970081
Peter Schaar: ABDSG-Entwurf: Gesetz zur Aufweichung des Bundesdatenschutzgesetzes?

Der Blog «Netzpolitik» hat gestern den Entwurf eines vom Bundesinnenministerium (BMI) erarbeiteten «ABDSG» veröffentlicht. Schon vor Wochen geisterten entsprechende Meldungen durch Blogs wirtschaftsnaher Anwaltskanzleien und Unternehmensberatungen …

9.8.16 | Artikel: 970073
Peter Schaar: Soziale Netzwerke sind keine Hilfsorgane der Sicherheitsbehörden

Innenpolitiker verschiedener Parteien, Vertreter des Bundesinnenministeriums und der Chef des Bundesamts für Verfassungsschutz fordern dieser Tage einen verbesserten Zugriff auf Daten aus sozialen Netzwerken.

PVStatistik Deutschland:
installierte Anlagenleistung online abfragen.
22.12.16 | Artikel: 970102
Vorratsdatenspeicherung als grundgesetzwidrig erklärt - EuGH Urteil stärkt BITMi Position

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) begrüßt das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur Vorratsdatenspeicherung, in dem dieser die anlasslose Vorratsdatenspeicherung als grundgesetzwidrig erklärt.

4.8.16 | Artikel: 970071
PIRATEN: Fluggastdaten: Wir brauchen endlich sicheren Datenschutz

Nicole Britz, Vorsitzende der Piratenpartei Bayern, zum Skandal um die öffentlich einsehbaren Fluggastdaten:…

aktuelle Informationen an Ihre Zielgruppe verschicken?
Newsletter Server V3: einfach, schnell, günstig!
13.8.16 | Artikel: 970079
Horrorlehrer von Vorgestern senden Rauchzeichen

Der Spiegel, mittlerweile für mich die BILD Zeitung als Zeitschrift lässt einen Lehrer über die bösen Smartphones herziehen und den Untergang der Bildung herbeisalbadern.

30.9.16 | Artikel: 970087
Die EU-Datenschutz-Grundverordnung kommt!

Ab dem 25. Mai 2018 tritt die EU-Datenschutz-Grundverordnung in Kraft. Betroffene müssen dann in einfacher Sprache bei der Erhebung von personenbezogenen Informationen transparent darüber aufgeklärt werden …

27.5.16 | Artikel: 970040
Katharina Nocun: Diese besorgten Bürger werden uns zugrunde richten

An der Uni habe ich gelernt was Leistungsgerechtigkeit heißt: Menschen, die auf Geld aufpassen bekommen mehr als Menschen, die auf Menschen aufpassen.

25.5.16 | Artikel: 970037
Erdogan auf dem Weg zur Alleinherrschaft?

Mit der Aufhebung der Immunität von 138 Abgeordneten hat sich das türkische Parlament selbst entmachtet und Staatspräsident Erdogan ist seinem Ziel …