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NordLink: Weiterer Schritt Richtung Realisierung

17.12.14  08:30 | Artikel: 962199 | News-Artikel (e)

NordLink: Weiterer Schritt Richtung Realisierung

  • TenneT gibt grünes Licht für Beteiligung an NordLink
  • NordLink trägt zur Systemstabilität des Stromnetzes bei
  • Verbindung kann 3,6 Millionen Haushalte mit Strom versorgen

TenneT hat grünes Licht für die Beteiligung des Übertragungsnetzbetreibers an NordLink gegeben. Alle notwendigen internen Prozesse, eingeschlossen die Abstimmung mit dem Aktionär von TenneT, haben zu einem positiven Ergebnis geführt.

Regierungen und Behörden in Norwegen, Deutschland und Dänemark hatten zuvor bereits den Weg frei gemacht für NordLink. Eine finale formelle Investitionsentscheidung zwischen den drei Partnern Statnett, TenneT und KfW wird im ersten Quartal 2015 erwartet.

Das Seekabel wird die erste direkte Verbindung zwischen Deutschland und Norwegen sein. Seine Übertragungskapazität von 1.400 Megawatt entspricht der Kapazität von 466 Windturbinen (à drei Megawatt) oder 580.000 Solarpanels oder einem sehr großen konventionellen Kraftwerk.

NordLink ist ein Eckpfeiler der Energiewende und schafft erstmals eine Verbindung zu den Kapazitäten der Wasser-kraftwerke in Norwegen.

Damit fördert NordLink die Integration des nord-westeuropäischen Strommarktes. Die Seekabelverbindung trägt darüber hinaus zur Stabilität der Übertragungsnetze in Deutschland und damit zur Versorgungssicherheit bei.

Wenn in Deutschland ein Überschuss an erneuerbarer Energie erzeugt wird, kann dieser über NordLink nach Norwegen übertragen werden. Bei hohem Bedarf kann Deutschland wiederum kostengünstige Energie aus Wasserkraft aus Norwegen importieren.

Die 623 Kilometer lange und überwiegend als Seekabel geführte Hochspannungsgleichstromverbindung wird zwischen Tonstad (Südnorwegen) und Wilster (Schleswig-Holstein) gebaut.

Das Projekt NordLink wird von einem Konsortium realisiert, an dem zu jeweils 50 Prozent der norwegische Übertragungsnetzbetreiber Statnett sowie die DC Nordseekabel GmbH & Co.KG beteiligt sind. TenneT und die KfW-Bank halten jeweils 50 Prozent der Geschäftsanteile an der DC Nordseekabel.

NordLink ist ein Vorhaben des Bundesbedarfsplangesetzes. Damit wurden die energiewirtschaftliche Notwendigkeit und der vordringliche Bedarf an der Realisierung des Vorhabens gesetzlich festgestellt. Die Verleihung des Status als "Projekt von gemeinsamem Interesse" durch die Europäische Union gemäß den neuen Leitlinien für transeuropäische Energie-Infrastruktur unterstreicht die hohe volkswirtschaftliche und energiewirtschaftliche Bedeutung des Projekts auch auf europäischer Ebene.

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(Quelle: TenneT Holding B.V.)


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Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik | Netze

Schlagworte:

NordLink (2) | Netzverstärkung (3) | Netzoptimierung (3) | Transitfunktion (3) | Umspannwerke (4) | Planungsbeginn (3)




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