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KfW: 1 Mrd. EUR für neue Stromleitungen in Indien - hohes Potenzial erneuerbarer Energiequellen

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KfW: 1 Mrd. EUR für neue Stromleitungen in Indien - hohes Potenzial erneuerbarer Energiequellen

19.12.14  10:30 | Artikel: 962212 | News-Artikel (e)

KfW: 1 Mrd. EUR für neue Stromleitungen in Indien - hohes Potenzial erneuerbarer Energiequellen
Bild: KfW / Stephan Sperl
  • Ökologisch nachhaltige Energieversorgung in Indien
  • Fünftgrößter Stromproduzent der Welt baut neue Stromleitungen
  • Chancen für private Investoren beim Ausbau der Netzinfrastruktur

Der Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank hat gestern mit der indischen Stromübertragungsgesellschaft Powergrid im Auftrag des Ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) einen Darlehensvertrag in Höhe von 500 Mio. EUR für den Bau neuer Stromleitungen abgeschlossen.

Das ist der erste Baustein des Projekts zum Ausbau des indischen Stromnetzes, für das die KfW insgesamt eine Mrd. EUR zur Verfügung stellt.

Im Rahmen des Vorhabens wird der Bau von sogenannten "grünen Korridoren" finanziert. Mittels dieser neuen Übertragungsleitungen wird der aus erneuerbaren Energien gewonnene Strom in das öffentliche Netz eingespeist.

Gleichzeitig wurden Verträge für den Netzausbau in Rajasthan und Tamil Nadu mit der indischen Regierung unterzeichnet. Mit zwei Darlehen über insgesamt 125 Mio. EUR für die Übertragungsgesellschaften in diesen Bundesstaaten werden Stromleitungen finanziert. Sie verstärken zusammen mit den überregionalen Leitungen der Powergrid das gesamte Netz in Indien. Damit wird zukünftig Strom effektiver transportiert. Das reduziert Netzverluste und verbessert die CO2-Bilanz.

"In Indien steigt die Nachfrage nach Strom unaufhörlich. Nach wie vor haben 25% der Inder, das sind 300 Mio. Menschen, keinen Zugang zu Elektrizität. Deshalb besteht auf dem Subkontinent ein wesentlicher Engpass für ein kontinuierliches Wirtschaftswachstum und die Verringerung der Armut.

Aufgrund der hohen Potentiale von erneuerbaren Energiequellen ist der Ausbau der Stromübertragungsnetze für die alternativen Energien das Gebot der Stunde", sagte Dr. Norbert Kloppenburg, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.

Bis 2020 soll der Anteil der erneuerbaren Energien am indischen Strommix auf 15% ausgebaut werden. Damit geht ein erheblicher Rückgang der CO2-Emissionen einher. Der insbesondere aus Solar- und Windkraft gewonnene "grüne Strom" kann die Endverbraucher aber nur erreichen, wenn ein stabiles und effizientes Übertragungsnetz vorhanden ist.

90% der erneuerbaren Energiequellen befinden sich in nur sieben Bundesstaaten (Gujarat, Andra Pradesh, Himachal Pradesh, Maharashtra, Karnataka, Rajasthan und Tamil Nadu) und sind weit entfernt von den großen Wirtschaftszentren mit hohem Stromverbrauch. Der Ausbau der Netzinfrastuktur, der zu den ambitioniertesten weltweit zählt, ist deshalb unerläßlich.




(Quelle: KfW )


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Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik | international

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Energieversorgung (80) | Indien (3) | Stromleitungen (7) | Netzausbau (52) | Powergrid




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