Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

EUROSOLAR zieht Bilanz 2014: EEG-Deform hat Energiewende schwer ausgebremst

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










EUROSOLAR zieht Bilanz 2014: EEG-Deform hat Energiewende schwer ausgebremst

08.01.15  10:05 | Artikel: 962250 | News-Artikel (e)

EUROSOLAR zieht Bilanz 2014: EEG-Deform hat Energiewende schwer ausgebremst Die Vorstandsmitglieder der EUROSOLAR-Sektion Deutschland, Dr. Axel Berg (Vorsitzender), Stephan Grüger und Dr. Fabio Longo, erklären zur Bilanz der Energiewende nach Inkrafttreten der EEG-Deform:

"Die Erwartungen haben sich leider bestätigt. Die EEG-Deform führt zu einem dramatischen Einbruch beim Ausbau der Solarenergie und von Biogasanlagen. Die Abwärtsspirale beim Zugpferd der Energiewende, der Windkraft an Land, ist eingeleitet worden.

Bilanz Solar: Durch atmenden Deckel und Sonnensteuer ist sogar der viel zu niedrig angesetzte "Zielkorridor" von 2,4 bis 2,6 GWp Solarzubau im Jahr 2014 deutlich unterschritten worden. Der Zubau in 2014 beträgt gerade einmal 1,9 GWp. Nachdem der Zubau von 7,6 GWp im Jahr 2012 bereits 2013 mehr als halbiert wurde (3,3 GWp), bedeutet der neuerliche Einbruch das Aus für etliche Betriebe und zieht unzählige Insolvenzen im Mittelstand und bei Installationsbetrieben nach sich.

Bilanz Biogas: Völliger Zusammenbruch. Nach einem Zubau im Jahr 2012 von 425 MWel und 300 MWel im Jahr 2013 ist durch den absoluten Deckel der Ausbau beinahe komplett zum Erliegen gekommen. Der Fachverband Biogas prognostiziert für 2014 einen Zubau von gerade einmal 41 MWel.

Bilanz Windkraft an Land: Vorerst ist laut Pressemeldungen eine Steigerung des Ausbaus von 2.998 MW in 2013 auf 3.350 MW im Jahr 2014 zu verzeichnen. Dieser Erfolg der Windkraft in 2014 ist allerdings trügerisch, führt er doch zu einer Abwärtsspirale bei der Vergütung. Dieser Mechanismus des atmenden Deckels hat schon bei der Solarenergie den Einbruch bewirkt.

Die angekündigten bürokratischen Ausschreibungen, die nichts anderes als eine Quote durch die Hintertür darstellen, würden auch die Windkraftentwicklung zusammen brechen lassen. Der aktuell hohe Zubau ist vor allem dem Vorzieheffekt aufgrund zunehmender rechtlicher Unsicherheiten geschuldet.

Im Vorfeld der EEG-Deform 2014 hat EUROSOLAR davor gewarnt, dass die Energiewende mit diesem Gesetz vor dem Abbruch steht. Diese Befürchtung hat sich leider bewahrheitet.
Vor diesem Hintergrund ist es der blanke Hohn, wenn der "Think-Tank" Agora Energiewende, geistiger Urheber des sog. EEG 2.0, nun eine Trendwende bei der Energiewende heraufbeschwört, weil im Jahr 2014 das Allzeithoch der Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien erreicht wurde. Das Wachstum der Erneuerbaren geht allein auf das Konto des früheren EEG. Das neue EEG 2014 ist eine Energiewende-Bremse.

EUROSOLAR wird sich daher weiterhin gegen Ausschreibungen, atmende Deckel, Sonnensteuern und ein fossiles Strommarktdesign für Kohle-Großkraftwerke einsetzen. Unser Ziel ist eine neue Energiemarktordnung, mit der die kostengünstige dezentrale Energiewende beschleunigt statt ausgebremst wird."




(Quelle: EUROSOLAR e.V.)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik | EEG

Schlagworte:

EUROSOLAR (15) | Bilanz (32) | Energiewende (372) | Agora Energiewende (6)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@962250







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

aktuelle Informationen an Ihre Zielgruppe verschicken?
Newsletter Server V3: einfach, schnell, günstig!
13.9.16 | Artikel: 970082
Trendmonitor: 68 Prozent der Deutschen kennen Energieverbrauch im eigenen Haushalt nicht

Den Bundesbürgern fehlt elementares Wissen, wenn es um den Energieverbrauch zuhause geht: 68 Prozent haben den eigenen Heizungskeller als größten privaten Energieschlucker nicht auf der Rechnung.

27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

Ihr eigenes Buch veröffentlichen.
Wir helden Ihnen dabei.
29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

13.10.16 | Artikel: 970089
EEG-Umlage steigt: Handwerkstag sieht Akzeptanz der Energiewende auf der Kippe

Die EEG-Umlage steigt erneut auf Rekordniveau, kein Ende der Kostenspirale in Sicht. Angesichts der für Freitag angekündigten Bekanntgabe der Erhöhung übt Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold drastische Kritik…

Besser im Netz gefunden werden.
Optimieren Sie jetzt Ihre Website!
1.10.16 | Artikel: 970088
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu automatisiertem Fahren

Es ist eine verführerische Vision: Vollautomatische Autos chauffieren uns sicher ans Ziel, während wir Passagiere uns anderen Dingen zuwenden.

28.9.16 | Artikel: 970084
Südwest Presse: Kommentar zu Energienetz Unter Strom

Im Norden bläst der Wind, so kräftig, dass viel mehr Ökostrom produziert werden kann, als vor Ort benötigt wird. Im Süden dagegen droht elektrische Energie zur Mangelware zu werden, weil hier die letzten Kernkraftwerke 2022 abgeschaltet werden.