Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Baden-Württemberg: Rückenwind für die Windkraft

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Baden-Württemberg: Rückenwind für die Windkraft

29.01.15  09:17 | Artikel: 962328 | News-Artikel (e)

Baden-Württemberg: Rückenwind für die WindkraftDie Energiewende im Südwesten kommt voran: Nachdem die Landesregierung den Weg für den Ausbau der Windkraft im Südwesten frei gemacht hat, geht der Trend klar nach oben: 62 neue Windkraftanlagen sind im vergangenen Jahr genehmigt worden - doppelt so viele wie in den Jahren 2011 bis 2013 zusammen.

Mit einem sanften "Wusch" bewegen sich die riesigen Rotorblätter des Windrades durch die Luft. Einmal, zweimal, dreimal ziehen die roten Warnstreifen an deren Spitzen am Auge des Betrachters vorbei, dann hat der dreiblättrige Rotor eine volle Drehung hinter sich gebracht und es folgt der nächste Durchlauf. Derweil wandelt die im Windrad untergebrachte Turbine die Drehung in Strom um.

Für die Bewohner von Weikersheim im Main-Tauber-Kreis ist der Anblick von solchen Windkraftanlagen seit kurzem Alltag. Umweltminister Franz Untersteller hat hier einen neuen, 4,7 Megawatt starken Windpark eingeweiht - Teil des Aufschwungs der Windenergie im Land.

Der neue Windpark ist Teil des Aufschwungs der Windkraft im Land. Nachdem die Windenergie im Südwesten viel zu lange von der Politik ausgebremst wurde, hat die Landesregierung in den letzten Jahren mit zahlreichen Maßnahmen die Weichen für den Ausbau der Windenergie gestellt. Jetzt geht es Schritt für Schritt voran: 2014 gab es einen kräftigen Anstieg der Genehmigungen für neue Windkraftanlagen. Insgesamt 62 neue Windräder erhielten grünes Licht.

"Das sind mehr als doppelt so viele wie die insgesamt 29 Anlagen in den Jahren 2011 bis 2013 zusammen, betont Untersteller. Der Anstieg der Genehmigungen belege, dass die von der Landesregierung in den vergangenen Jahren eingeleiteten Maßnahmen greifen würden und dem Ausbau der Windkraft "ordentlich Rückenwind gegeben haben."

Zum Vergleich: In den Jahren 2011 und 2012 hatten jeweils zehn und im Jahr 2013 neun Anlagen die immissionsschutzrechtliche Genehmigung erhalten.

Stromleistung durch Windkraft um 19 Prozent gestiegen

Insbesondere die Landkreise Main-Tauber (22), Ostalbkreis (12), Heilbronn (8) und Schwäbisch Hall (6) stechen mit einer vergleichsweise hohen Anzahl genehmigter Windenergieanlagen hervor. Vier der in 2014 genehmigten Windenergieanlagen wurden bereits in Betrieb genommen, drei im Ostalbkreis und eine Anlage im Kreis Schwäbisch Hall.

Natürlich wäre es ihm lieber gewesen, wenn alle 62 genehmigten Anlagen bereits auch schon bestandskräftig und gebaut worden wären und ihren Betrieb aufgenommen hätten, sagte der Umweltminister. "Aber entscheidend ist, dass sich aktuell rund 60 Anlagen auf der Zielgeraden befinden." Die installierte Leistung ist in den Jahren 2011 bis 2014 von 472 Megawatt auf 560 Megawatt gestiegen, das ist eine Zunahme um 19 Prozent.

"Die Zahlen zeigen, dass wir eine Trendwende erreicht haben", betonte Untersteller. Er sei deswegen davon überzeugt, dass sich die Zahl der neuen Windräder auch künftig deutlich erhöhen werde. An ihrem ambitionierten Ziel, bis zum Jahr 2020 rund zehn Prozent der im Land erzeugten Energie aus Windkraft zu gewinnen, halte die Landesregierung weiterhin fest. Insgesamt stehen in Baden-Württemberg derzeit 393 Windkraftanlagen.




(Quelle: Umweltministerium Baden-Württemberg)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik | Windenergie

Schlagworte:

Windkraft (99) | Baden-Württemberg (56) | Windkraftanlagen (21) | Franz Untersteller (34)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@962328







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

Werbung auf unserer Seite: 
Rufen Sie uns an: 0800 50 50 60 55
18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

Besser im Netz gefunden werden.
Optimieren Sie jetzt Ihre Website!
29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

24.3.17 | Artikel: 980008
Klimaneutral Drucken - immer mehr Unternehmen zeigen Engagement

Im Pariser Klimaabkommen hat sich die EU verpflichtet, seinen Ausstoß an Kohlendioxid bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle Einsparmöglichkeiten genutzt werden.

Ihr eigenes Buch veröffentlichen.
Wir helden Ihnen dabei.
7.2.17 | Artikel: 980004
Bundesbürger wünschen sich innovative Strom-Angebote

Tarife, bei denen Strom weniger kostet, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint, intelligente Geräte, die sich dann einschalten, wenn Strom günstig ist und bessere Informationen über den eigenen Energieverbrauch - eine Mehrheit der Bundesbürger interessiert sich für innovative Stromangebote, die durch die Digitalisierung der Energienetze möglich werden. …

22.3.17 | Artikel: 980007
Energieversorger: Bitte aufwachen! Stromkunden wünschen sich neue Produkte und Dienstleistungen

Fragt man die Verbraucher, stehen die Türen für neue Geschäftsmodelle auf dem Energiemarkt weit offen. Ein großer Teil der Stromkunden zeigt sich bereit, innovative Angebote der Energieversorger zu nutzen.