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Deutscher Energie-Kompass 2014: Das Stimmungsbarometer der Energiewende

03.02.15  11:02 | Artikel: 962351 | News-Artikel (e)

Deutscher Energie-Kompass 2014: Das Stimmungsbarometer der EnergiewendeNach den zwei erfolgreichen Wellen des Deutschen Energiekompass 2012 und 2013 sowie der Vorläuferuntersuchung direkt nach Fukushima im April 2011 wurde die Untersuchung 2014 ausgeweitet und die Anlage verändert. Die Bevölkerungsbefragung findet jetzt in drei Wellen pro Jahr statt, um zum einen die Breite der Themen erweitern zu können, zum anderen aber auch die Aktualität der Bewertung der Energiewende bei der Bevölkerung durch drei Messungen im Jahr zu erhöhen.

Kernergebnisse DEK 2014/2015:

Die Mehrheit der Bundesbürger steht nach wie vor zur Energiewende, doch die Zustimmung bröckelt. Das zeigt die jüngste Erhebung zum Deutschen Energiekompass. Danach befürwortet die Bevölkerung zu 57 Prozent die Energiewende, allerdings lag die Zustimmungsrate 2013 noch bei 68 Prozent.

Dramatisch ist der Vertrauensverlust der energieintensiven Industrie in das Projekt Energiewende. Nur noch ein Viertel (26 Prozent) der Unternehmen steht hinter diesem politischen Ziel, 2013 waren es 32 Prozent, 2012 noch 39 Prozent.

Die Unternehmen insgesamt sehen die Energiewende zu 57 Prozent positiv, etwas skeptischer fällt mit 47 Prozent die Bewertung durch Betriebsräte aus.

Für "die schwindenden Akzeptanz der Energiewende in der Bevölkerung und den alarmierenden Stimmungsumschwung in der energieintensiven Industrie" gibt es nach Einschätzung des If.E- und auch IG BCE-Vorsitzenden Michael Vassiliadis eine erkennbare Ursache:

"Das ist zum einen in dem hohen Maß an Unzufriedenheit mit der politischen Umsetzung begründet. Und zum anderen im fehlenden Vertrauen in die weitere Gestaltung der Energiewende."

Wenn sich dieser Trend verfestige, "dann wird aus der prinzipiellen Zustimmung zur Energiewende eine reale Ablehnung", warnt Vassiliadis.

Tatsächlich beurteilt nur eine Minderheit von 19 Prozent der Bevölkerung das politische Management der Energiewende als gut, 78 Prozent indes als "mäßig" bis "sehr schlecht". Noch drastischer fällt das Urteil der energieintensiven Industrie aus.

Lediglich vier Prozent der Unternehmen stellen der Bundesregierung für deren Handhabung der Energiewende ein positives Zeugnis aus. Ähnlich urteilen die Unternehmen insgesamt (9 Prozent positiv) sowie Betriebsräte (5 Prozent positiv).

In der Bewertung der Energiewende sind für die Bevölkerung laut Energiekompass drei Faktoren entscheidend: die Schaffung und Sicherung von guten Arbeitsplätzen, die Vermeidung von Belastungen künftiger Generationen sowie der Vermeidung von Entstellungen der Landschaft durch Anlagen und Leitungen.

Die vollständigen Ergebnisse der Bevölkerungs- und Betriebsräteumfrage erhalten Sie hier:

Deutscher Energiekompass 2014/2015, 1. Befragungswelle
Deutscher Energiekompass 2014/2015, 2. Befragungswelle

Die Ergebnisse der 3. Befragungswelle werden im März zur Verfügung stehen.




(Quelle: IG BCE Innovationsforum Energiewende e.V.)


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Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik | Statistik

Schlagworte:

Deutscher Energie-Kompass | Stimmungsbarometer | energieintensive Industrie (11) | Unternehmen (104) | Betriebsräte




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