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WAZ: Kommunale Aktionäre machen bei RWE Druck

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WAZ: Kommunale Aktionäre machen bei RWE Druck

04.02.15  09:42 | Artikel: 962361 | News-Artikel (Red)

WAZ: Kommunale Aktionäre machen bei RWE DruckDie Kommunen machen beim Essener Energiekonzern RWE Druck. Trotz der milliardenschweren Schulden des Unternehmens fordern die kommunalen Aktionären eine stabile Dividende.

"Sollte der Dividendenvorschlag unter einem Euro liegen, hätten wir bis zur nächsten Hauptversammlung im April sehr unruhige Zeiten", sagte Ernst Gerlach, der Geschäftsführer des Verbandes der kommunalen RWE-Aktionäre (VkA), der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Mittwochausgabe).

Nach Informationen der WAZ soll der Vorstand von RWE am 4. März einen Dividendenvorschlag auf den Tisch legen. Nicht die kürzlich veränderte Dividendenformel, sondern der konkrete Dividendenvorschlag des Vorstands soll dann im Aufsichtsrat zur Abstimmung gestellt werden.

Die kommunalen Aktionäre halten insgesamt rund 24 Prozent der RWE-Anteile. Der Energiekonzern hatte zuletzt bereits die Dividende halbiert - je Aktie gab es nur noch einen Euro. Die Kürzung hatte tiefe Löcher in viele kommunale Haushalte gerissen. Insgesamt mussten die kommunalen RWE-Aktionäre im vergangenen Jahr Einnahmeausfälle in Höhe von rund 150 Millionen Euro verkraften.

Die Aktionärsvertreter der Kommunen wollen nun verhindern, dass künftig noch weniger Geld vor Ort ankommt. Letztlich stimmt die Hauptversammlung von RWE am 23. April über die Dividende ab. Bislang haben sich die Kommunen bei den Aktionärstreffen nie zu Wort gemeldet. Das müsse aber nicht so bleiben, erklärte Gerlach.

"Rein rechtlich" sei eine Wortmeldung möglich, sagte er der WAZ. "Und da wir als kommunale Aktionäre bei den Hauptversammlungen in aller Regel über eine hohe Präsenzquote verfügen, wäre das sicherlich nicht ohne Bedeutung."


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(Autor: Westdeutsche Allgemeine Zeitung)


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Themenbereiche:

Kommentar | Energiepolitik | Unternehmen

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