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Fell: Klage pro Windkraft ist Klage pro Atomausstieg

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Fell: Klage pro Windkraft ist Klage pro Atomausstieg

07.02.15  11:20 | Artikel: 962375 | News-Artikel (Red)

Fell: Klage pro Windkraft ist Klage pro Atomausstieg
Hans-Josef Fell,
Bündnis90/Die Grünen
In Bayern wurden im letzten Jahr 145 neue Windräder gebaut. Dies nahm die bayerische Energieministerin Aigner zum Anlass, zu behaupten, dass Bayern damit auf einem guten Weg sei, die Energiewende umzusetzen.

Damit täuscht sie die Öffentlichkeit bewusst über die kommende Entwicklung. Tatsächlich wurden in 2014 und werden in 2015 in Bayern nur Windräder gebaut, die ihre Genehmigung vor Inkrafttreten der 10H-Regelung erhalten haben.

Unterstützen Sie das HSMDanach ist Schluss mit dem Ausbau der Windenergie in Bayern, aber der Ersatz des Atomstromes ist längst nicht geschafft. Aktuell gibt es keine neuen Anträge für Windenergie in Bayern. Es gibt eben faktisch keine Flächen mehr, auf denen Windräder gebaut werden könnten.

Jeder Tag, an dem das 10H-Gesetz in Kraft ist, schadet der Energiewende und dem Klimaschutz. Je länger die 10H-Regelung fortbesteht, umso wahrscheinlicher wird eine Entwicklung von Insolvenzen und Jobverlusten, in der die Solarstrom- und Biogaserzeugung längst mitten drin steckt. Die Klage pro Windkraft ist damit längst zu einer Klage pro Atomausstieg geworden.

Lesen Sie dazu auch die Pressemitteilung, die gestern auf der Pressekonferenz in München vom Bundesverband Windenergie in Bayern (BWE) mit der Klagegemeinschaft Pro Windkraft vorgestellt wurde.




Autor: Hans-Josef Fell

www.hans-josef-fell.de

Hans-Josef Fell war energiepolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied des Bundestages von 1998 bis 2013. Er ist Präsident der Energy Watch Group (EWG) und Autor des EEG. Wir veröffentlichen regelmäßig einen Teil der wöchentlichen Infobriefe zum Thema Energiepolitik.



1 Kommentar(e) zum Artikel.
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Dieter Neufeld Sonntag, 8. Februar 2015 um 10:05

Die 10H Regelung ist eher ein Gesetz pro Windkraft als gegen Windkraft.
Es ist ja schon pathologisch, sobald es um Windkraft geht, kommt bei dem geringsten Störgrund die Atomkeule. Bisher hat leider die politische sehr gute Lobbybrigade der Windkraft-Industrie eine sinnvolle Abstandsregelung verhindert.
Die Opfer, in der Regel die, bei den Grünen, verhasste Landbevölkerung wurde durch gesetzliche Regelungen als Opfer positioniert.
Bayern hat von seinem Recht, die Abstandsregelung zu definieren, Gebrauch gemacht. Wo ist das Problem in Bayern kann man sogar unter die 10H Regelung gehen, wenn Einverständnis vorliegt. Die TA-Lärm als Abstandregelung zu nutzen ist sicher kein nachvollziehbarer Weg.
Die sich aus der TA-Lärm ergebenden aktuellen Abstandswerte von ca. 200-350m zu bewohnten Gebäuden sind eine brutale Beeinträchtigung der Anlieger. Die Windkraftlobby hat jetzt die Chance die Bevölkerung zu gewinnen. Die Mehrheit ist ja für Windkraft, zumindest die Mehrheit welche weit genug von der Windkraft entfernt wohnt.
Übrigens fände ich eine 30 – 40H Regelung sinnvoller als der gering Abstand durch eine 10H Regelung, selbstverständlich mit Einverständnisöffnung. Die 10H Regelung ist eine Chance für die Windkraft in Bayern.


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Windenergie | Bayern

Schlagworte:

Energiedialog (5) | Bayern (41) | Energiewende (372) | Popularklage (2) | 10H-Regelung (3) | Staatsregierung (4) | Binnenlandanlagen (2)




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