Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Strom zu Gas-Anlage der Thüga-Gruppe übertrifft Erwartungen

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Strom zu Gas-Anlage der Thüga-Gruppe übertrifft Erwartungen

12.02.15  08:30 | Artikel: 962390 | News-Artikel (e)

Strom zu Gas-Anlage der Thüga-Gruppe übertrifft Erwartungen

  • Erste Ergebnisse des Belastungstests liegen vor
  • Gesamtwirkungsgrad liegt bei über 70 Prozent
  • Anlage wird am Markt für Sekundärregelleistung teilnehmen

«Unsere Strom zu Gas-Anlage hat die Erwartungen beim Wirkungsgrad übertroffen», so Michael Riechel, Sprecher des Vorstands der Thüga Aktiengesellschaft über die ersten Ergebnisse eines umfassenden Belastungstests. In ihrem relevanten Lastbereich zwischen 50 und circa 325 Kilowatt erreicht die Gesamtanlage - von der Stromentnahme bis zur Gaseinspeisung - einen Wirkungsgrad von bis zu 77 Prozent, bezogen auf den Brennwert.

"Ein Grund für den hohen Wirkungsgrad ist auch die Tatsache, dass wir direkt in das Gasverteilnetz einspeisen und damit auf einen Verdichter verzichten können", erklärt Riechel weiter. Gemeinsam mit dem European Institute for Energy Research und der DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut führt die Thüga Strom zu Gas-Projektplattform aktuell einen Belastungstest durch. Analysiert werden Wirkungsgrad, Regelgeschwindigkeit, Lastverhalten und die Gasqualität.

"Die Ergebnisse sind besonders interessant, da es sich bundesweit um die erste Anlage handelt, die in Wasserstoff umgewandelten Strom ins Gasverteilnetz einspeist. Und auch für den Protonen-Austausch-Membran Elektrolyseur, Kernstück der Anlage, ist das ein neues Einsatzgebiet", erläutert Riechel. Der Belastungstest wird im Laufe der geplanten Betriebszeit der Anlage noch zweimal wiederholt.

Anlage eignet sich zur Teilnahme am Regelenergiemarkt

Bei der Regelbarkeit erreichte der Elektrolyseur der Firma ITM Power bereits gute Werte. Er kann demnach sehr schnell hoch und herunter geschaltet werden. Damit kann die Anlage auch auf veränderte Lastsituationen im Netz reagieren und erfüllt die Voraussetzungen, um am Markt für Sekundärregelleistung teilzunehmen. Das heißt, sie kann - wenn sich zu viel Strom im Netz befindet - die Lastabnahme des Elektrolyseurs auf Anforderung des Übertragungsnetzbetreibers erhöhen. Die Anlage nimmt dann den Strom auf und wandelt ihn in Wasserstoff um. Damit trägt sie auch zur Stabilität des Stromnetzes bei. Die Präqualifizierung für die Teilnahme am Markt für Sekundärregelleistung läuft bereits.

Integration der Anlage in ein intelligentes Energiesystem

Neben der Analyse der Anlage steht während der Betriebsphase (2014 – 2016) auch im Fokus, wie die Anlage künftig in ein zunehmend intelligentes Energiesystem integriert werden kann. "Wir wollen die Anlage für die Dauer eines Demonstrationsbetriebes so einbinden, dass sie aktiv dazu beiträgt, die Unterschiede zwischen Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und Stromverbrauch auszugleichen", erklärt Riechel. Dafür entwickelt das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme eine Software für eine entsprechende Echtzeit-Steuerung.

Gasverteilnetz als "Batterie der Zukunft"

Nach einer Analyse der Thüga könnte der Speicherbedarf 2020 bei 17 Terawattstunden (TWh) und 2050 bereits bei 50 TWh liegen. Die Gasverteilnetze können diese Mengen komplett aufnehmen. "Unsere Gasverteilnetze könnten somit die Batterie der Zukunft sein", ist Riechel überzeugt. Damit die Strom zu Gas-Speichertechnologie ihr volles Potenzial entfalten und Marktreife erreichen kann, bedarf es während der Erprobungs- und Markteinführungsphase zunächst einer noch zeitlich begrenzten Anschubfinanzierung in Form staatlicher Investitionszuschüsse. Auch die Demonstrationsanlage der Thüga Strom zu Gas-Projektplattform wird vom hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung sowie der Europäischen Union gefördert.




(Quelle: Thüga Aktiengesellschaft)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Unternehmen | Speicher

Schlagworte:

Batteriespeicher (25) | Younicos (8) | WEMAG (10) | Lithium-Ionen-Batteriepark (7) | Netzstabilität | 5 MW (7) | Leistungsgarantie (7) | West-Mecklenburg (7)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@962390







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
12.7.16 | Artikel: 970061
SolarContact-Index: Photovoltaik-Nachfrage stürzt ins Sommerloch

Das Interesse an PV-Anlagen ist im zurückliegenden Juni ins Sommerloch gefallen. Mit rund 90 Punkten verharrt der Index unter seinem 12-Monats-Durchschnitt.

7.7.16 | Artikel: 970060
6 Millionen Euro für neues Forschungsprogramm zur Energiewende

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft hat ein neues Forschungsprogramm namens «Transformation des Energiesystems in Baden-Württemberg – Trafo BW» gestartet.

Werbung auf unserer Seite: 
Rufen Sie uns an: 0800 50 50 60 55
11.8.16 | Artikel: 970075
Börsen-Zeitung: Doppelter Milliardenschock - Kommentar zu Eon

Die Verwerfungen der Energiewende treffen Eon mit voller Wucht. Der Energiekonzern wähnte den Kapitalmarkt gut vorbereitet auf den Milliardenschock in der Bilanz.

15.7.16 | Artikel: 970062
Fell: Deutsche Bank steigt aus der Kohle aus

Seit einiger Zeit findet ein starkes Divestment großer Banken aus der Kohle statt. Getrieben von Verlusten und dem Druck von Umweltorganisationen verlassen immer mehr Unternehmen das umweltschädliche Geschäft.

Ihr eigenes Buch veröffentlichen.
Wir helden Ihnen dabei.
6.7.16 | Artikel: 970059
Smart-Meter: Energieversorger tasten sich langsam ran

Im Rahmen der vom SmartGridsBW e.V. initiierten Bloggertour nutzen die Teilnehmer die Möglichkeit, etwas über verschiedene Themen im Rahmen der Energiewende zu erfahren.

22.6.16 | Artikel: 970053
Solarspeicher-Preise um ein Drittel gefallen

Die Nachfrage nach Heimspeichern für die Rund-um-die-Uhr-Versorgung von Gebäuden mit Solarstrom wird sich mindestens bis 2020 im Zweijahresturnus verdoppeln.

Sie suchen nach speziellen Lösungen?
Wir helfen gerne weiter...
23.6.16 | Artikel: 970056
Fell: EnKLIP Gutachten: Kritik am EEG wenig belastbar und zu pauschal

Im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung haben die Autoren Uwe Nestle, Gründer von EnKLIP, Luca Brunsch und Craig Morris Aspekte, die angeblich gegen das EEG sprechen, kritisch beleuchtet.

8.8.16 | Artikel: 970072
neues deutschland: zum Erdüberlastungstag

Auf Mallorca sind die Trinkwasserreservoirs stark geschrumpft. Die Behörden haben den Verbrauch in einigen Gegenden rationiert - für Bewohner.