Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Volkswirtschaftliche Potenziale von Smart Metering nicht verschenken

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Volkswirtschaftliche Potenziale von Smart Metering nicht verschenken

13.02.15  08:40 | Artikel: 962395 | News-Artikel (e)

Volkswirtschaftliche Potenziale von Smart Metering nicht verschenken
ZVEI sucht finanzielle Unterstützung
über Anreize der Regierung
Seit dieser Woche liegen die Eckpunkte des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zum künftigen Einsatz intelligenter Zähler und Messsysteme vor. «

Dies ist endlich ein erster Schritt auf dem Weg zu einem Rechtsrahmen für das Smart Metering», so der Vorsitzende der ZVEI-Geschäftsführung Dr. Klaus Mittelbach.

"Positiv ist, dass zukünftig alle Verbraucher mit dem intelligenten Zähler einen direkten Zugang zu ihrem Energieverbrauch bekommen sollen und diesen so optimieren können". Dass der Einbau erst ab 2017 beginnen und nicht vor 2032 abgeschlossen sein soll, sei hingegen nicht nachvollziehbar.

Auch weitere vorgesehene Regelungsinhalte seien unzureichend. Verbesserungsbedarf sieht der Verband vor allem bei den geplanten Regelungen für den Einbau von intelligenten Messsystemen, also kommunikationsfähigen und in das intelligente Energienetz eingebundenen Zählern. Hier weicht das BMWi deutlich von den Ergebnissen seiner eigenen Wirtschaftlichkeitsanalyse ab. "So verschenken wir volkswirtschaftlichen Nutzen", sagte Mittelbach weiter.

Das BMWi hatte 2013 die Ergebnisse einer "Kosten-Nutzen-Analyse für den flächendeckenden Einsatz intelligenter Zähler" veröffentlicht. Ergänzend wurden nun aktualisierte Analysen von Ernst & Young vorgelegt. Einspareffekte für Verbraucher fallen darin sogar größer aus, als in den Berechnungen aus 2013. Zudem lässt sich erkennen, dass ein Absenken der Einbaugrenze auf 4000 kWh vorteilhaft wäre und auch die Kosten für den einzelnen Kunden senken würde.

"Es ist daher unverständlich, dass man mit den vorgelegten Eckpunkten sogar hinter den 2013 als optimal ermittelten Einbaufällen zurückbleiben möchte", kommentierte Mittelbach. Die vorgesehene Staffelung und zeitliche Streckung der Einbaufälle verschließe darüber hinaus Effizienzpotenziale und verhindere Skaleneffekte bei den Herstellern.

Der ZVEI vermisse außerdem Anreize für Vorreiter in der Energiewirtschaft, die früher als nun vom BMWi geplant auf Smart Meter setzen wollen.

"Bei der Umsetzung der Eckpunkte in Rechtsverordnungen besteht daher dringender Nachbesserungsbedarf", sagte Mittelbach und fügte hinzu "Smart Meter sind - und das erkennt auch das BMWi an - ein zentraler Baustein für das Energiesystem und die Marktintegration erneuerbarer Energien sowie die Einbindung der Verbraucher in den Energiemarkt.

Wir müssen daher ihr Potenzial vollständig ausschöpfen und uns dazu deutlich stärker als nun beabsichtigt an den Ergebnissen der vorliegenden Wirtschaftlichkeitsanalyse orientieren." Die Hersteller sind nach aufwendigen Geräteentwicklungen über den zögerlichen Ansatz des BMWi irritiert. Denn auch Sicherheitsaspekte und Datenschutz wurden berücksichtigt.

Die Messsysteme werden durch Vorgaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) anspruchsvoll gegen Missbrauch gesichert und nur berechtigten Akteuren wird Zugang zu Daten der Endkunden gewährt.




(Quelle: Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI))


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

Datenschutz | Sicherheit | Strom

Schlagworte:

Verordnungspaket (6) | BMWi (36) | Intelligente Netze (10) | Messsysteme (9) | Smart Meter (14) | Einbauverpflichtung (7)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@962395







© by Proteus Solutions GbR 2018


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

PVStatistik Deutschland:
installierte Anlagenleistung online abfragen.
18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

Sie suchen nach speziellen Lösungen?
Wir helfen gerne weiter...
12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

Artikel verpasst?
Nutzen Sie unsere Volltextsuche!