Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Fundstück der Woche (2): Qualitative Eigenstudie zu Stadtwerken

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Fundstück der Woche (2): Qualitative Eigenstudie zu Stadtwerken

10.03.15  10:30 | Artikel: 962461 | News-Artikel (Red)

Fundstück der Woche (2): Qualitative Eigenstudie zu StadtwerkenDas Marktforschungsinstitut GIM (Gesellschaft für Innovative Marktforschung mbH) hat in den letzten Tagen eine Eigenstudie zu Stadtwerken veröffentlicht, die unter hochrangigen Entscheidungsträgern von Stadtwerken sowie Endverbrauchern durchgeführt wurde.

Die Energiewende, abwandernde Kunden und neue Mitbewerber machen den Stadtwerken das Leben schwer, so die Studie. Da es nicht wenig Stadtwerke in Deutschland gibt, sollte das eine durchaus wichtige Studie sein ...

Beim letzten Satz in der Zusammenfassung, dort wo normalerweise was über die Anzahl der Befragten steht und ob die Studie repräsentativ ist, wurde ich aufmerksam. Denn dort stand nur:

Für die Kooperationsstudie wurden im November 2014 Geschäftsführer und Entscheider in deutschen Stadtwerken persönlich interviewt. Zudem wurden mit persönlichen Interviews kombinierte Gruppendiskussionen mit Privatkunden von Stadtwerken geführt.


Erst wenn man die Kurzfassung der Studie heruntergeladen hatte, wurde dieser Abschnitt näher erläutert:

Bei den Stadtwerken wurden insgesamt neun Interviews mit Entscheidungsträgern geführt. Bei den Endkunden waren 3 Gruppen à 9 Personen (=27) beteiligt, die über drei Stunden diskutierten und Lösungsvorschläge erarbeitet hatten.

Vielleicht bin ich statistisch nicht auf der Höhe. Aber 9 Entscheider erscheinen mir bei knapp 800 Stadtwerken eher dünn. Ebenso, die Anzahl der befragten Kunden ... Das sind schon mal nicht unbedingt die Mengen, die man z.B. von Forsa oder Emnid gewohnt ist.

Eine der enthaltenen Aussagen der Studie war z.B.:
«Wir prüfen gerade, ob man für ältere Kunden solche Tarife kreieren kann, die mehr persönlichen Service beinhalten und so auch die Zahlungsbereitschaft erhöhen.»

Das finde ich eine mutige Aussage. Denn diese interpretiere ich so, dass ältere Kunden, die mehr Beratung benötigen und auch gerne per Telefon betreut werden, einfach mal mehr zahlen müssen.

Individuelle Tarife unterscheiden sich heute hauptsächlich dadurch, ob ein Kunde Mitarbeiterzeit bindet oder nicht. Tarife für bestimmte «Lebensstile» habe ich bis dato noch nicht so richtig gefunden, bin jedoch gerne lernwillig ...

Die Situation, wie auf dem Telekommunikationsmarkt, haben wird wohl in diesem Bereich noch lange nicht erreicht.






Autor: Björn-Lars Kuhn

Journalist bdfjBjörn-Lars Kuhn ist einer der Inhaber der Proteus Solutions GbR, Buchautor, Datenschutzbeauftragter (IHK), Fachjournalist (bdfj) in den Bereichen Datenschutz, Netzpolitik und Erneuerbare Energien und Redakteur dieser Nachrichtenseite.



0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

Unternehmen | Wirtschaft | Kunden | Studie

Schlagworte:

Eigenstudie | Stadtwerke (11) | Endverbraucher (6) | Aussagekraft | Tarife




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@962461







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
15.7.16 | Artikel: 970062
Fell: Deutsche Bank steigt aus der Kohle aus

Seit einiger Zeit findet ein starkes Divestment großer Banken aus der Kohle statt. Getrieben von Verlusten und dem Druck von Umweltorganisationen verlassen immer mehr Unternehmen das umweltschädliche Geschäft.

11.8.16 | Artikel: 970075
Börsen-Zeitung: Doppelter Milliardenschock - Kommentar zu Eon

Die Verwerfungen der Energiewende treffen Eon mit voller Wucht. Der Energiekonzern wähnte den Kapitalmarkt gut vorbereitet auf den Milliardenschock in der Bilanz.

Diagramme & Infografiken
aus dem Bereich erneuerbare Energien
6.7.16 | Artikel: 970059
Smart-Meter: Energieversorger tasten sich langsam ran

Im Rahmen der vom SmartGridsBW e.V. initiierten Bloggertour nutzen die Teilnehmer die Möglichkeit, etwas über verschiedene Themen im Rahmen der Energiewende zu erfahren.

22.3.17 | Artikel: 980007
Energieversorger: Bitte aufwachen! Stromkunden wünschen sich neue Produkte und Dienstleistungen

Fragt man die Verbraucher, stehen die Türen für neue Geschäftsmodelle auf dem Energiemarkt weit offen. Ein großer Teil der Stromkunden zeigt sich bereit, innovative Angebote der Energieversorger zu nutzen.

Ihr eigenes Buch veröffentlichen.
Wir helden Ihnen dabei.
13.10.16 | Artikel: 970089
EEG-Umlage steigt: Handwerkstag sieht Akzeptanz der Energiewende auf der Kippe

Die EEG-Umlage steigt erneut auf Rekordniveau, kein Ende der Kostenspirale in Sicht. Angesichts der für Freitag angekündigten Bekanntgabe der Erhöhung übt Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold drastische Kritik…

24.3.17 | Artikel: 980008
Klimaneutral Drucken - immer mehr Unternehmen zeigen Engagement

Im Pariser Klimaabkommen hat sich die EU verpflichtet, seinen Ausstoß an Kohlendioxid bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle Einsparmöglichkeiten genutzt werden.

2.8.16 | Artikel: 970068
30 Prozent Zuschuss für Heizungsoptimierung seit 1. August

Das Bundeswirtschaftsministerium bezuschusst mit einem neuen Förderprogramm den Einbau effizienter Pumpen und die Optimierung der Heizungsanlage.

25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…