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RWE: Ertragsziele für 2014 erreicht

11.03.15  08:00 | Artikel: 962464 | News-Artikel (e)

RWE: Ertragsziele für 2014 erreicht

  • Umsetzung von Effizienzsteigerungen schneller als erwartet
  • Haushaltsüberschuss ein Jahr früher erzielt
  • Wachstumsoptionen rücken in den Vordergrund
  • Erosion der Kraftwerksmargen setzt sich fort
  • Niedrigeres Ergebnis für 2015 erwartet

Der RWE-Konzern hat seine Ertragsziele für 2014 erreicht. Ertragssteigernd wirkte sich der schnelle Fortschritt bei der Umsetzung des Effizienzsteigerungsprogramms aus. Zum Ende des Geschäftsjahres hat RWE bereits 1,4 Mrd. Euro erzielt, davon 400 Mio. Euro im Jahr 2014. Das sind 250 Mio. Euro mehr als erwartet. Weitere Aktivposten waren hohe Erlöse aus dem Verkauf von Stromnetzen und eine sehr gute Performance im Energiehandel. Dies reichte jedoch nicht aus, um den Ergebnisrückgang insbesondere in der konventionellen Stromerzeugung auszugleichen.

Das anhaltend niedrige Preisniveau im Stromgroßhandel und die ungewöhnlich milde Witterung haben die Geschäftsentwicklung der RWE AG im Jahr 2014 geprägt. Das betriebliche Ergebnis sank erwartungsgemäß auf 4,0 Mrd. Euro und lag damit 25% unter dem Vorjahreswert. Dagegen fiel das EBITDA mit 7,1 Mrd. Euro deutlich besser aus als geplant. Der Außenumsatz des Konzerns ging von 52,4 Mrd. auf 48,5 Mrd. Euro zurück.

Das Ziel, Investitionen und Dividende aus den Mittelzuflüssen aus laufender Geschäftstätigkeit zu finanzieren, wurde bereits im Geschäftsjahr 2014 erreicht. Das ist ein Jahr früher als geplant. Insgesamt wurde sogar ein Überschuss von 1,1 Mrd. Euro erzielt. Die Nettoverschuldung des Konzerns bewegt sich weitgehend unverändert mit 31,0 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau. "Wir erfüllen unsere Ziele schneller und besser als erwartet.", so Peter Terium, Vorstandsvorsitzender der RWE AG. "Die Krise in der konventionellen Stromerzeugung setzt sich fort. Dennoch wollen wir uns künftig auch wieder auf Wachstumsperspektiven konzentrieren, ohne unsere strikte finanzielle Disziplin aus den Augen zu verlieren."

Aufsichtsrat und Vorstand der RWE AG werden der Hauptversammlung am 23. April 2015 für das Geschäftsjahr 2014 eine Dividende von 1 Euro je Aktie vorschlagen. Das entspricht einer Ausschüttung von rund 48% des nachhaltigen Nettoergebnisses. Künftig wird die Ausschüttungspolitik auf eine breitere Basis gestellt und die bisherige Bindung an eine Zielausschüttungsquote aufgegeben. Ab dem Geschäftsjahr 2015 sollen neben der Ertragslage die operativen Mittelzuflüsse, die Verschuldungssituation und sich gegebenenfalls bietende Chancen für Wachstumsinvestitionen bei der Festlegung der Dividende mitberücksichtigt werden.

Produktion und Absatz von Strom und Gas

Die Stromerzeugung ist 2014 um 5% auf 208,3 Mrd. Kilowattstunden (kWh) gesunken. Gründe dafür waren vor allem ungeplante Revisionen von Braunkohlekraftwerken sowie die Stilllegung des britischen Steinkohlekraftwerks Didcot A im Jahr 2013. Die aus erneuerbaren Energien produzierten Strommengen gingen wegen der ebenfalls in 2013 erfolgten Stilllegung des britischen Biomassekraftwerks Tilbury auch zurück.

Der Stromabsatz ist um 5% auf 258,3 Mrd. kWh zurückgegangen. Dies spiegelt den Rückgang der Erzeugungsmengen wider. Der Gasabsatz ist witterungsbedingt um 12% auf 281,3 Mrd. kWh gesunken. Die im Vorjahresvergleich wesentlich mildere Witterung hinterließ vor allem im Geschäft mit Privat- und Gewerbekunden deutliche Spuren.

Unternehmensbereich Konventionelle Stromerzeugung

Das betriebliche Ergebnis der konventionellen Stromerzeugung hat sich erwartungsgemäß deutlich verringert: Es sank um 29% auf 979 Mio. Euro. Eine wesentliche Rolle spielt dabei der Rückgang der deutschen Stromgroßhandelsnotierungen, der durch niedrigere Brennstoff-preise nur zu einem geringen Teil ausgeglichen werden konnte. Darüber hinaus hat RWE außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 0,6 Mrd. Euro auf Kraftwerke in Deutschland und Großbritannien vorgenommen. Gegenläufig wirkte sich insbesondere die erfolgreiche Fortsetzung der Maßnahmen zur Effizienzsteigerung im Unternehmensbereich Konventionelle Stromerzeugung aus.

Unternehmensbereich Vertrieb/Verteilnetze Deutschland

Das betriebliche Ergebnis des Unternehmensbereichs, in dem das deutsche Vertriebs- und Verteilnetzgeschäft gebündelt ist, hat sich trotz witterungsbedingter Ertragseinbußen im Gasgeschäft um 15% auf 1,9 Mrd. Euro verbessert. Hintergrund ist, dass RWE hohe Erträge aus der Veräußerung von Netzen erzielt hat. Hinzu kamen Effizienzverbesserungen sowohl im Vertrieb als auch bei den Verteilnetzaktivitäten.

Unternehmensbereich Erneuerbare Energien

In diesem Unternehmensbereich ist das Ergebnis um 8% auf 186 Mio. Euro zurückgegangen. Eine wesentliche Ursache dafür war, dass Wertberichtigungen u.a. auf das neue 46-MW-Biomassekraftwerk im schottischen Markinch vorgenommen werden mussten. Auch die drastische Kürzung der Fördersätze für erneuerbare Energien in Spanien und die Übertragung der deutschen Biomasseaktivitäten auf den Unternehmensbereich Vertrieb/Verteilnetze Deutschland zum 1. Januar 2014 haben zum Ergebnisrückgang beigetragen. Positiv schlugen dagegen Sondererträge aus Schadenersatzleistungen wegen fremdverschuldeter Verzögerungen bei der Fertigstellung des Windparks Nordsee Ost zu Buche. Ebenfalls positiv wirkte sich der Ausbau von Windkraftkapazitäten auf das Ergebnis aus. Gegenüber 2013 entfielen zudem Belastungen, die aus hohen außerplanmäßigen Abschreibungen entstanden waren.

Ausblick

2015 will RWE das Ziel einer nachhaltigen Effizienzverbesserung von 1,5 Mrd. Euro erreichen, zwei Jahre früher als ursprünglich prognostiziert. Das Effizienzprogramm wird um weitere 500 Mio. Euro auf insgesamt 2 Mrd. Euro aufgestockt, die ab 2017 erzielt werden sollen.

Für das Jahr 2015 erwartet RWE trotz weiterer Effizienzverbesserungen und Effekte aus Wachstumsmaßnahmen einen erneuten Ergebnisrückgang. Aus heutiger Sicht erzielt RWE ein EBITDA zwischen 6,1 und 6,4 Mrd. Euro und ein betriebliches Ergebnis zwischen 3,6 und 3,9 Mrd. Euro. Das nachhaltige Nettoergebnis liegt voraussichtlich in einem Korridor von 1,1 bis 1,3 Mrd. Euro.




(Quelle: RWE AG)


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Themenbereiche:

Energiepolitik | Unternehmen

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