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Franz Alt: Starke Taifune - schwache Klimaleugner

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Franz Alt: Starke Taifune - schwache Klimaleugner

17.03.15  14:17 | Artikel: 962486 | News-Artikel (Red)

Franz Alt: Starke Taifune - schwache KlimaleugnerMillionen Menschen werden von Stürmen betroffen sein. Klimaexperten befürchten, dass Inselstaaten in Zukunft immer häufiger von extremen Stürmen verwüstet werden.

Aber was muss eigentlich noch passieren bis auch Klimaleugner und Klimaskeptiker begreifen, was im 21. Jahrhundert die Wissenschaft nahezu einstimmig erkannt hat: Dass die Klimaveränderung das größte und dringendste Problem der Menscheit ist?

Schon vor einem halben Jahr hat die UNO davor gewarnt, dass bis 2050 etwa 50 Millionen Menschen als Klimaflüchtlinge über unseren Kontinent irren könnten, wenn wir mit der Energiepolitik so weitermachen wie bisher. Jetzt – nach der Katastrophe auf dem pazifischen Inselstaat Vanuatu hat das Land einen verzweifelten Hilferuf an die Welt gerichtet.

"Ich kann nur sagen, unsere Hoffnungen auf eine blühende Zukunft sind zerschlagen … ein Monster hat unser Paradies zerstört. Das Monster heißt Klimawandel," sagte der fassungslose Präsident des Inselstaates. Das Monster hat 100.000 Obdachlose hinterlassen. Doch auch das wird die Klimaleugner kaum zu einem Meinungswandel veranlassen. Sind sie nur sprachlos oder wissen sie es noch immer besser?

Zunächst wurden die Bewohner von Vanuatu vor einem Zyklon gewarnt, der mit 185 Stundenkilometer über ihre Inseln rasen werde. Daraus wurden dann in der Nacht vom 13./14. März 345 Stundenkilometer – der "wohl stärkste Wirbelsturm, der je gemessen wurde", sagen Fachleute.

Nur 15 Monate zuvor hatte auf den Philippinen Sturm "Haiyan" 315 Stundenkilometer Geschwindigkeit erreicht. Die Betroffenen auf Vanuatu sprechen jetzt vom Klimawandel als der "neuen Normalität". Die Bilder, die wir nun über die Verwüstung sehen, erinnern an die Horrorfilme von Roland Emmerich. Als seine Filme erschienen wurde ihm vor allem "realitätsferne Übertreibung" vorgeworfen.

Die Wirbelstürme werden jedes Jahr so registriert: Der erste Taifun bekommt einen Namen, der mit A beginnt, der zweite Namen beginnt mit B und so weiter. 2013 hat das Alphabet erstmals nicht ausgereicht. Aber die Besserwisser erzählen immer noch ihren alten Unsinn und leugnen gebetsmühlenartig, meinungsversessen und faktenvergessen den Klimawandel.

Australiens Ministerpräsident Abbot ist zum Beispiel ein notorischer Klimaskeptiker. Seiner Regierung sind die Milliardengewinne durch den Export des Klimakillers Kohle wichtiger als das Schicksal von Millionen Menschen. Am Wochenende wurden australische Politiker so zitiert: "Die Natur ist halt manchmal grausam". Ach so ist das!

Die Zunahme der Zyklone, der Anstieg des Meeresspiegels, die Veränderung der Atmosphäre, die Erhöhung der Wassertemperaturen. All das führt dazu, dass allein auf den Inselstaaten Hunderttausende und weltweit Millionen ihre Heimat verlieren werden.

Doch die "Kohle" mit der Kohle ist Australien wichtiger. Abbot erklärte kürzlich, Kohle sei "gut für die Menschheit". Fakten haben Ideologen schon immer gestört. Sie passen einfach nicht in ihr Weltbild. Bei der nächsten Flut werden sie ihr Dogma einfach wiederholen.






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(Autor: Franz Alt)


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Themenbereiche:

Energiepolitik | international | Klim

Schlagworte:

Taifune | Klimaleugner | Roland Emmerich | Stürme | Klimaexperten | Zyklon




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