Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Baustart für elfte Netzanbindung: BorWin3-Landkabel wird verlegt

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Baustart für elfte Netzanbindung: BorWin3-Landkabel wird verlegt

24.03.15  09:12 | Artikel: 962505 | News-Artikel (e)

Baustart für elfte Netzanbindung: BorWin3-Landkabel wird verlegt

  • Netzanbindung für Offshore-Windparks mit Netzverknüpfungspunkt in Emden/Ost
  • 900 Megawatt Übertragungskapazität
  • 320-kV-Kabel mit zwölf Zentimetern Durchmesser und 15 Kilogramm pro Meter


Nach ersten bauvorbereitenden Maßnahmen startet der Übertragungsnetzbetreiber TenneT in dieser Woche die Arbeiten für die Verlegung des Landkabels für die Offshore-Netzanbindung BorWin3. Mit dem Projekt BorWin3 können Windparks mit einer Übertragungskapazität von bis zu 900 Megawatt (MW) ans Netz angeschlossen werden. BorWin3 gehört zu den insgesamt zwölf Offshore-Netzanbindungsprojekten, die TenneT beauftragt hat, ein weiteres ist ausgeschrieben.

In den kommenden zehn Jahren investiert das Unternehmen fünf bis sechs Milliarden Euro in das deutsche Offshore-Netz. Damit bleibt TenneT größter Investor in die Energiewende und liefert durch die Einspeisung von offshore erzeugter Windenergie in das Stromnetz auf dem Festland und den Ausbau der Netze auf dem Festland einen wesentlichen Beitrag für die Energiewende in Deutschland.

Anschluss BorWin3
[Grafik: Tennet]
Bei der Anbindung BorWin3 wird auf der 30 Kilometer langen Landtrasse vom Anlandungspunkt in Hamswehrum (nordwestlich von Emden) bis zur neu zu errichtenden Konverterstation Emden/Ost ein Gleichstromkabelsystem verlegt, das aus einem Hin-, einem Rückleiter und einem zusätzlichen Lichtwellenleiter besteht. Um eine naturschonende Ausführung zu gewährleisten, hat TenneT eine naturschutzfachliche und eine bodenkundliche Baubegleitung beauftragt.

Die Arbeiten für die Landkabeltrasse werden zeitgleich in mehreren Bauabschnitten auf der gesamten Trasse durchgeführt. Spätestens bis zum Frühsommer 2016 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Das verlegte Kabel ist ein 320-Kilovolt-Hochspannungs-Gleichstromkabel mit 2.500 Quadratmillimeter Nennquerschnitt, es hat einen Durchmesser von etwa zwölf Zentimeter und wiegt 15,5 Kilogramm pro Meter. Aufgrund des Gewichts werden etwa 1.150 Meter lange Kabelabschnitte mit Muffen verbunden.

Ab Herbst 2015 wird zudem die Konverterstation an Land in Emden/Ost errichtet, erste bauvorbereitende Maßnahmen sind dort bereits erfolgt.

Rund 130 Kilometer vor der Küste Niedersachsens wird der auf See produzierte Windstrom als Drehstrom auf eine Konverterplattform der TenneT geleitet, dort in Gleichstrom umgewandelt und insgesamt 130 Kilometer bis zur Konverterstation Emden/Ost transportiert. Hier wird der Strom wieder in Drehstrom umgewandelt und ins Höchstspannungsnetz eingespeist.




(Quelle: TenneT Holding B.V.)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | OffShore | Netze

Schlagworte:

Offshore (45) | Netzanbindung (10) | BorWin3 | Versorgungskapazität (3) | Netzanschlusssystem (3) | TenneT (24)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@962505







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

Werbung auf unserer Seite: 
Rufen Sie uns an: 0800 50 50 60 55
28.9.16 | Artikel: 970084
Südwest Presse: Kommentar zu Energienetz Unter Strom

Im Norden bläst der Wind, so kräftig, dass viel mehr Ökostrom produziert werden kann, als vor Ort benötigt wird. Im Süden dagegen droht elektrische Energie zur Mangelware zu werden, weil hier die letzten Kernkraftwerke 2022 abgeschaltet werden.

28.9.16 | Artikel: 970085
Vollständige Erdverkabelung in Baden-Württemberg

«Energiepolitisch vernünftig und nachvollziehbar», nannte Umweltminister Franz Untersteller die heute bekannt gewordenen Netzausbaupläne des baden-württembergischen Netzbetreibers TransnetBW.

aktuelle Informationen an Ihre Zielgruppe verschicken?
Newsletter Server V3: einfach, schnell, günstig!
29.9.16 | Artikel: 970086
GrünStromJetons digitalisieren die Energiewende

Dass der persönliche Ökostromtarif am tatsächlichen Strommix aus der Steckdose nichts ändert, hat sich herumgesprochen. Dieser Umstand sorgt bei vielen umweltbewussten Verbrauchern für Ernüchterung.

7.2.17 | Artikel: 980004
Bundesbürger wünschen sich innovative Strom-Angebote

Tarife, bei denen Strom weniger kostet, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint, intelligente Geräte, die sich dann einschalten, wenn Strom günstig ist und bessere Informationen über den eigenen Energieverbrauch - eine Mehrheit der Bundesbürger interessiert sich für innovative Stromangebote, die durch die Digitalisierung der Energienetze möglich werden. …

Ihr eigenes Buch veröffentlichen.
Wir helden Ihnen dabei.
27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

13.9.16 | Artikel: 970082
Trendmonitor: 68 Prozent der Deutschen kennen Energieverbrauch im eigenen Haushalt nicht

Den Bundesbürgern fehlt elementares Wissen, wenn es um den Energieverbrauch zuhause geht: 68 Prozent haben den eigenen Heizungskeller als größten privaten Energieschlucker nicht auf der Rechnung.