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Strompreis funktioniert, weil wir es glauben wollen…

01.04.15  09:25 | Artikel: 962545 | News-Artikel (Red)

Strompreis funktioniert, weil wir es glauben wollen…
Sie weiß, wie der Markt funktioniert
“Sowohl die Eingriffe in die konventionelle Erzeugung als auch in die Windkraft sind Notmaßnahmen”, betonte Tennet: “Sie sind nicht geeignet, die Versorgung auf Dauer zu sichern.” Zudem erzeugen solche Maßnahmen “erhebliche Kosten, die auf den Stromkunden umgelegt werden”.
(Quelle: Wetzels-Welt)


Haben Sie das eigentlich bestellt? Benötigen Sie den Rückgriff auf Reservekraftwerke? Die Experten hinter dem Stromnetz bestätigen mittlerweile, dass für das Funktionieren des Stromnetzes die Masse der privaten Stromkunden relativ egal ist. Die 5 Seiten der gedruckten Stromrechnung zeigen aber, dass es scheinbar nicht ganz egal ist, ob der private Stromkunde zahlt.

Bei der Pressemitteilung, die als Basis für den Beitrag auf welt.de dient, nennt Tennet 250 Millionen Euro (mehr als 3 € je Bundesbürger), die eingesammelt werden müssen. Egal ob Kunde bei RWE oder Greenpeace, Naturstrom oder Gazprom – einen Vermerk, was man selbst von diesen Kosten trägt, wird man nicht finden. Der Stromkunde muss vertrauen, dass diese Verrechnung irgendwie funktioniert und der eigene Stromanbieter das im Hintergrund für einen regelt. Ein Wirtschaftssystem funktioniert nur, wenn das Vertrauen vorhanden ist.

Fast 600 Einreichungen sind beim Grünbuch “Strommarkt der Energiewende” zusammen gekommen – und schaffen es dennoch nicht hinreichend das Problem an der Wurzel zu packen, welches ein Vertrauen in den Strommarkt herstellen könnte. Es darf bezweifelt werden, dass der Stromkunde überhaupt versteht, was es mit Kosten für ReBAP, VSN, MRL und andere Gebilde auf sich hat. Man kann sagen, das EEG oder die AbLaV findet man auf seiner Rechnung, aber der ganze Rest?

Wer nicht selbst seinen Strom erzeugen kann, und damit der Kollektivhaftung entflieht, dem bleibt eigentlich nichts anderes übrig, als auf der Stromrechnung die Wirkung zu sehen, die in ihrer Ursache irgendwo im System steckt. Sind ja nur etwa 30 Cent die Kilo-Watt-Stunde, die das System da von einem will.

Es bleibt die spannende Frage, ab welcher Höhe die Stromkunden dem Strompreis beginnen das Vertrauen zu entziehen? Zu diesem Zeitpunkt kann es hilfreich sein ein Strommarkt-Design in der Schublade zu haben, welches das ganze Verrechnungsgeflecht deutlich verschlankt und den Marktplatz zurück in Bürgerhand gibt. Aus Berlin hört man derzeit allerdings keine Zeichen, dass man den Glauben an den Strompreis wieder versucht herzustellen. Man darf gespannt sein, was die kommenden Monate bringen…




Autor: Thorsten Zoerner

blog.stromhaltig.de

Thorsten Zoerner betreibt den Blog stromhaltig.de. Einen Großteil seiner Fachartikel veröffentlichen wir regelmäßig auch hier auf unserer Seite. Thorsten Zoerner ist Gründungsmitglied der Energieblogger.



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Themenbereiche:

Energiewirtschaft | Kraftwerke

Schlagworte:

Strompreis (217) | Notmaßnahmen | Tennet (24) | Daniel Wetzel (4) | Kollektivhaftung | Marktplatz (2)




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