Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

MaSTR-Plan - Einreichungen liegen auf dem Tisch - Datenqualität gewinnt

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










zukünftig kostenpflichtiger Artikel

MaSTR-Plan - Einreichungen liegen auf dem Tisch - Datenqualität gewinnt

02.04.15  09:45 | Artikel: 962550 | News-Artikel (Red)

MaSTR-Plan - Einreichungen liegen auf dem Tisch - Datenqualität gewinntFrage: Soll die Datenqualität…. abgesichert werden?
“Aufgrund der hohen Relevanz korrekter Daten für die Energiewende ist dies zu begrüßen.”
(Quelle: Stellungnahme BITKOM)

Ende 2014 hatte die Bundesnetzagentur die Marktteilnehmer aufgefordert ihre Stellungnahmen zum Markt­stamm­da­ten­re­gis­ter (MaSTR) einzusenden. blog.stromhaltig hatte mit dem Hinblick auf Transparenz und Daten-Journalismus eine Einreichung ausgearbeitet. Insgesamt sind 22 Meldungen eingegangen, die ein weites Spektrum von BITKOM über Verband der Chemischen Industrie bis zu EWE Netze abdeckt. Sehr viel Rat, die nun konsultiert und konsolidiert werden muss. Über eines sind sich die Akteure einig: Marktstammdaten sind wichtig und müssen richtig und verlässlich sein, doch gerade dabei ist noch viel Sand im Datengetriebe.

Am späten Dienstag Abend erreichte die Redaktion der Anruf eines Branchen-Insiders. Er habe die aktuellen Zubauzahlen der BNetzA einmal näher angesehen und findet immer neue “Ungereimtheiten”. Tatsächlich hatte eine Datenanalyse der PV-Stammdaten, also der gemeldeten PV-Anlagen – im vergangenen Jahr bereits eine sehr große Unstimmigkeit ergeben. Im August 2014 konnte man bei den Übertragungsnetzbetreibern 1,2 Millionen Anlagen zählen, bei der BNetzA 1,3 Millionen – hat man die beiden Listen allerdings zusammen gebracht, so kam man auf 1,8 Millionen Anlagen. Wichtig?

Im Bereich der PV-Stammdaten kann es noch Liebelei sein, spätestens wenn es um den Fluss von Geldern oder auch die Betriebssicherheit des Stromnetzes geht, sollte der Spaß zu Ende sein. Das Problem, welches sich herauskristallisiert ist die Fortschreibung der Fehler, die sich bereits in der Vergangenheit eingeschlichen haben.

Ein Beispiel:

Auf der Seite der Transnet BW findet sich ein Eintrag zu einer PV-Anlage in 35794 Mengerskirchen. Dieser Ort liegt im Zuständigkeitsbereich der Amprion. In der entsprechenden List findet man diese Anlage nicht mehr. Frage: Existiert die Anlage noch?

Der Verband der Chemischen-Industrie bringt es eigentlich auf den Punkt, warum etwas geschehen muss. Gefragt nach dem Nutzen lautet die Antwort der Lobby-Gruppe:

Seitens des VCI sind signifikante Vorteile eines MaStR nicht ersichtlich, da die Daten der jeweiligen Kunden der Marktteilnehmer diesen ohnehin bekannt sind und Energiehändler bereits individuelle Lösungen für die interne Datenverwaltung geschaffen haben

Frei übersetzt: wer genügend Geld hat, der kauft sich die richtigen Daten zusammen. Die Öffentlichkeit/Bürger soll mit dem Schrott leben, der vorhanden ist. Rückschlüsse, die aus den Daten gezogen werden sind zwar falsch – machen aber auch keine Revolution. Selbst dann nicht, wenn der Strompreis von Millionen von Haushalten in der Konsequenz falsch berechnet wurde. Oder: Diese Industrie will lieber ihre Schätze in den Marktdatenheben, anstelle den Markt als Gut der Öffentlichkeit zu sehen.




Autor: Thorsten Zoerner

blog.stromhaltig.de

Thorsten Zoerner betreibt den Blog stromhaltig.de. Einen Großteil seiner Fachartikel veröffentlichen wir regelmäßig auch hier auf unserer Seite. Thorsten Zoerner ist Gründungsmitglied der Energieblogger.



0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

Energiewirtschaft | erneuerbare Energien | Energiepolitik

Schlagworte:

MaSTR-Plan | Datenqualität (3) | Daten-Journalismus | Transparenz (27) | BNetzA (33)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@962550







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

Diagramme & Infografiken
aus dem Bereich erneuerbare Energien
29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

22.3.17 | Artikel: 980007
Energieversorger: Bitte aufwachen! Stromkunden wünschen sich neue Produkte und Dienstleistungen

Fragt man die Verbraucher, stehen die Türen für neue Geschäftsmodelle auf dem Energiemarkt weit offen. Ein großer Teil der Stromkunden zeigt sich bereit, innovative Angebote der Energieversorger zu nutzen.

PVStatistik Deutschland:
installierte Anlagenleistung online abfragen.
24.3.17 | Artikel: 980008
Klimaneutral Drucken - immer mehr Unternehmen zeigen Engagement

Im Pariser Klimaabkommen hat sich die EU verpflichtet, seinen Ausstoß an Kohlendioxid bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle Einsparmöglichkeiten genutzt werden.

7.2.17 | Artikel: 980004
Bundesbürger wünschen sich innovative Strom-Angebote

Tarife, bei denen Strom weniger kostet, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint, intelligente Geräte, die sich dann einschalten, wenn Strom günstig ist und bessere Informationen über den eigenen Energieverbrauch - eine Mehrheit der Bundesbürger interessiert sich für innovative Stromangebote, die durch die Digitalisierung der Energienetze möglich werden. …