Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Energiewende sorgt für mehr Beschäftigung

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Energiewende sorgt für mehr Beschäftigung

15.04.15  08:33 | Artikel: 962587 | News-Artikel (e)

Energiewende sorgt für mehr BeschäftigungInsgesamt sind die Nettobeschäftigungseffekte der Energiewende in den vergangenen Jahren positiv. Diese Entwicklung wird sich fortsetzen. Branchenübergreifend zeigt sich eine moderat positive Beschäftigungsentwicklung. Pro Jahr werden 18.000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen.

Dies entspricht dem gesamten Beschäftigungsaufbau in der deutschen Chemieindustrie (+16.800 Beschäftigte) oder dem Maschinenbau (+16.850 Beschäftigte) im Zeitraum von 2008 bis 2013. Damit unterstützt die Energiewende den Wachstumspfad und die positive Beschäftigungsentwicklung in ganz Deutschland.

"Die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen der Energiewende in Bezug auf Wirtschaftsleistung und Beschäftigung werden immer wieder kontrovers diskutiert. DIW Econ hat als Beratungsunternehmen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) im Auftrag des Bundesverbands WindEnergie e.V. bereits die Beschäftigungswirkungen der Windenergiebranche für die Bundesrepublik Deutschland sowie für verschiedene Bundesländer bestimmt.

Beschäftigungseffekte der gesamten Branche der erneuerbaren Energien sowie gesamtwirtschaftliche Beschäftigungseffekte in Folge der Energiewende blieben dabei unberücksichtigt. Ergänzend zu den vorherigen Analysen stellt DIW Econ in der vorliegenden Expertise im Auftrag von BWE und Deutsche Messe AG eine Übersicht über die gesamtwirtschaftlichen Nettobeschäftigungseffekte der Energiewende zur Verfügung. Wir stellen dabei für die Vergangenheit einen positiven Effekt fest und zeigen, dass auch in Zukunft mit einem positiven Nettobeschäftigungseffekt zu rechnen ist", fasste Dr. Anselm Mattes von DIW Econ die Ergebnisse zusammen.

"Die Botschaft der Studie an die Politik ist zusammengefasst: Es gibt nicht nur neue Arbeitsplätze in den Erneuerbaren Branchen, sondern die Energiewende führt insgesamt zu einem Beschäftigungsgewinn in der Energiewirtschaft. Die Windenergiebranche stellt dabei als einer der wichtigsten Teilbereiche der Erneuerbaren Energien mit knapp 40 Prozent den größten Beschäftigungseffekt.

Dies zeigt, dass die Transformation unseres Energiesystems erfolgreich ist. Unsere Erneuerbaren Branchen tragen dazu bei, den Strukturwandel im Interesse der Beschäftigten in der gesamten Energiewirtschaft zu gestalten. Die Studie belegt: Die Erneuerbaren gefährden keine Arbeitsplätze, sondern sorgen für einen Beschäftigungszuwachs in der Energiewirtschaft und damit für einen Gewinn an Wohlstand", kommentierte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes Windenergie die Analyse.

"In der Praxis sehen wir an der Küste aber auch in der starken Zulieferindustrie von Bayern, Baden-Württemberg über NRW und Hessen bis nach Sachsen eine ungebrochen positive Dynamik. Diese gilt es zu sichern, denn sie führt auch zu Erfolgen im Export. Die ökologische Modernisierung der industriellen Wertschöpfung sichert bereits hunderttausende Arbeitsplätze und eröffnet den Unternehmen mit neuen Technologien Chancen auf den zentralen Zukunftsmärkten. Innovationen durch die Energiewende stärken die industrielle Leistungsfähigkeit.

Für eine auch beschäftigungspolitisch erfolgreiche Transformation der Energiewirtschaft ist ein verlässlicher politischer Ordnungs- und Regulierungsrahmen unerlässlich. Bei Netzausbau und Strommarktdesign darf sich die Politik jetzt nicht verunsichern lassen, sondern muss die Weichen zügig stellen. Nur dann wird investiert. Nur dann lässt sich Know-how erfolgreich nutzen. Nur dann wird sich der Beschäftigungsgewinn verstetigen. Als IG Metall sind wir auch erfreut, dass der Organisationsgrad der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Erneuerbaren Branchen steigt", so Meinhard Geiken, Bezirksleiter IG Metall Küste.

"Die weltweit wichtigste Industriemesse in Hannover ist das Schaufenster für die Energiewende. Die Transformation der Energiesysteme ist auf der HANNOVER MESSE erlebbar. Jeder aufmerksame Messebesucher hat in den zurückliegenden Jahren die wachsende Kraft der Erneuerbaren Branchen und der Erneuerbaren Technologien sehen können. Die Studie von DIW Econ bestätigt diese eindrucksvolle Entwicklung", so Benjamin Low, Abteilungsleiter Energiethemen HANNOVER MESSE bei der Deutsche Messe AG.

BWE




(Quelle: Bundesverband Windenergie e.V. (BWE))


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik | Gesellschaft

Schlagworte:

Beschäftigung (4) | Nettobeschäftigungseffekte | Arbeitsplätze (31)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@962587







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
7.7.16 | Artikel: 970060
6 Millionen Euro für neues Forschungsprogramm zur Energiewende

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft hat ein neues Forschungsprogramm namens «Transformation des Energiesystems in Baden-Württemberg – Trafo BW» gestartet.

25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

Besser im Netz gefunden werden.
Optimieren Sie jetzt Ihre Website!
25.8.16 | Artikel: 970080
Fell: Bundessicherheitskonzept bringt keine neuen Lösungen

Die Bundesregierung nutzt in ihrem neuen Bundessicherheitskonzept «Konzeption zur Zivilen Verteidigung (KZV)» nicht die Chance neuer Technologien, um gravierende Probleme bei großen gesellschaftlichen Ereignissen zu vermeiden.

8.8.16 | Artikel: 970072
neues deutschland: zum Erdüberlastungstag

Auf Mallorca sind die Trinkwasserreservoirs stark geschrumpft. Die Behörden haben den Verbrauch in einigen Gegenden rationiert - für Bewohner.

Werbung auf unserer Seite: 
Rufen Sie uns an: 0800 50 50 60 55
12.7.16 | Artikel: 970061
SolarContact-Index: Photovoltaik-Nachfrage stürzt ins Sommerloch

Das Interesse an PV-Anlagen ist im zurückliegenden Juni ins Sommerloch gefallen. Mit rund 90 Punkten verharrt der Index unter seinem 12-Monats-Durchschnitt.

13.9.16 | Artikel: 970082
Trendmonitor: 68 Prozent der Deutschen kennen Energieverbrauch im eigenen Haushalt nicht

Den Bundesbürgern fehlt elementares Wissen, wenn es um den Energieverbrauch zuhause geht: 68 Prozent haben den eigenen Heizungskeller als größten privaten Energieschlucker nicht auf der Rechnung.

Sie suchen nach speziellen Lösungen?
Wir helfen gerne weiter...
9.8.16 | Artikel: 970074
Westfalen-Blatt zur Ökostrom-Umlage

Die Prognose eines weiteren kräftigen Anstiegs der Ökostrom-Umlage lässt nicht nur bei den gebeutelten Endkunden die Alarmglocken schrillen.

27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.