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Fundstück der Woche: Bundespolizei in Unterwäsche

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Fundstück der Woche: Bundespolizei in Unterwäsche

15.04.15  10:01 | Artikel: 962589 | News-Artikel (Red)

Fundstück der Woche: Bundespolizei in UnterwäscheWenn Sie das nächste Mal einen Bundespolizisten sehen oder jemanden dafür halten, dann fragen Sie mal nach, welche Farbe die Unterwäsche hat. Nur weiße Unterwäsche zeichnet einen Bundespolizisten oder auch eine weibliche Kollegin aus.

Es gibt sie noch. Trotz versprochenem Bürokratieabbau gibt es immer noch die Damen und Herren, die Vorschriften für Bundesbehörden machen. Und das mit einem Eifer, dass man sich fragt, warum solche Leute nicht lebenslänglich bekommen, bei so viel Idiotie. In jedem Industrieunternehmen bekämen solche Leute die Kündigung. Da kann man nur mitfühlen und daran denken, dass es ähnliche Vorschriften bei der Bundeswehr gibt. Doch dort pfeift man drauf ...

Unter der Überschrift «Woran erkennt man einen Bundespolizisten?» teilte die Gewerkschaft der Polizei gestern die Hintergründe mit:

Die Menschen in der Bundespolizei genießen in der Öffentlichkeit ein hohes Maß an Ansehen.
[...)
Doch in welch krassem Widerspruch stehen dazu die 104 Seiten des Entwurfes der "Bestimmungen zum Erscheinungsbild und für das Tragen der Dienstkleidung in der Bundespolizei"! Ziel der Vorschrift ist eine eindeutige Erkennbarkeit und auch ein einheitliches Erscheinungsbild von Uniformträgern zu erreichen. Die alte PDV 014 aus dem Jahres 1983 wurde aufgrund von aktuelleren Erlasslagen und Rechtsprechung aktualisiert.

Der neue Entwurf lässt sich nur als Gängelungsvorschrift bezeichnen, der die Frage aufwirft, welches Menschenbild in der Bundespolizei vorherrscht. Sind wir alle arbeitsunwillige Taugenichtse und Schlunzen, die zur Arbeit gezwungen werden und ständig gemaßregelt werden müssen? Wer Regeln, wie Kombinationsverbote für einzelne Kleidungsstücke der Alltagsdienstkleidung aufstellt, hat genau dieses "Menschenbild" vor Augen.

Liest man die 104 Seiten Vorschriften, stellt man sich unweigerlich ironisch die Frage, wie überhaupt Bürgerinnen und Bürger bislang fähig waren, Bundespolizisten als solche zu erkennen. Glaubt man dem Entwurf, scheint der Regelungsbedarf dahingehend immens hoch zu sein!

Hier drei Kostproben: Unterwäsche ist in der Farbe Weiß zu tragen. Schal und Handschuhe dürfen auf keinen Fall zusammen getragen werden. Bärte dürfen nicht so buschig sein, dass sie das Tragen der Atemschutzmaske behindern.

Es ist nicht bekannt, wie viele Beschwerden hinsichtlich des äußeren Erscheinungsbildes von Kolleginnen und Kollegen eingegangen sind. Oder ob gar das äußere Erscheinungsbild je Grund für eine Widerstandshaltung gewesen ist.




Autor: Björn-Lars Kuhn

Journalist bdfjBjörn-Lars Kuhn ist einer der Inhaber der Proteus Solutions GbR, Buchautor, Datenschutzbeauftragter (IHK), Fachjournalist (bdfj) in den Bereichen Datenschutz, Netzpolitik und Erneuerbare Energien und Redakteur dieser Nachrichtenseite.



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Themenbereiche:

Gesellschaft | Recht

Schlagworte:

Bundespolizei (3) | Unterwäsche | PDV 014 | Erscheinungsbild | Alltagsdienstkleidung




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