Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Swap: Tauschen im Standardlastprofil

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










zukünftig kostenpflichtiger Artikel

Swap: Tauschen im Standardlastprofil

16.04.15  10:04 | Artikel: 962592 | News-Artikel (Red)

Swap: Tauschen im Standardlastprofil

«Der Fachverband unterstützt die konsequente Flexibilisierung des Strommarkts»

… schreibt der VDMA in einer aktuellen Pressemitteilung zum Entscheidungsjahr der Energiewende. Tatsächlich ist Deutschland zum jetzigen Zeitpunkt in einem System von Marktnormen gefangen, die eine Nutzung des Potentials in Flexibilität verhindert. Im Januar 2015 hatte blog.stromhaltig darüber berichtet, wie der sogenannte FlexMarkt und der Hybridstrommarkt gemeinsam zu einem konsequenten Umbau des Strommarktes beitragen können.

Im Strom-Business wird gerne von oben nach unten von Groß nach Klein entwickelt. Heute soll hier ein Konzept vorgestellt werden, welches in der Praxis bei kleinen Stromnutzern erprobt, durchaus seinen Weg zu den großen Stromverbrauchern finden kann.

Bei einem Swap handelt es sich um einen Tausch des Stromverbrauchs bei einem Anschlußpunkt, welches die Bilanzsumme nicht verändert.

Aufbauend auf das Bilanzkreismanagement im Internet der Dinge handelt es sich bei einem sogenannten Swap um eine werthaltige Transaktion, die keine Ordnungseinheit wie die Führung eines Bilanzkreises benötigt. Es ist ein Werkzeug zur Flexibilisierung, welche jedem Stromkunden zur Verfügung steht, ohne der Notwendigkeit einer Einwilligung des Netzbetreibers, Stromanbieters oder einer zentralen Clearing-Stelle (vergl. Quittung bei Punkt-zu-Punkt Verbindungen). Aktuell forscht vor allem das Berliner IAP an einer Konzeptionierung für massenmarkttaugliche Produkte, die Swaps als Anreizfaktoren mit geringen Transaktionskosten den privaten Stromkunden und Kleingewerben vorstellt.

Standard Lastprofil (=Einspeiseprofil)

Auf Basis der Regelungen aus dem EnWG und der Anwendung durch den BDEW ist bekannt, dass es sich bei den sogenannten Standard Lastprofile H0 um ein reines Netzeinspeiseprofil handelt. Ein Stromanbieter muss für seine Kunden entsprechend der Profilsumme für jeden Zeitpunkt eine bestimmte Strommenge einspeisen. Dieses Verfahren wurde im Zuge der Liberalisierung des Strommarktes geschaffen, um auch ohne flächendeckende Smart-Meter Infrastruktur einen Wechsel des Stromlieferanten zu ermöglichen. In die Kritik geraten ist diese Praxis in den letzten Jahren vor allem, da die Lebenswirklichkeit der Stromkunden und damit die Beteiligung an einem liquiden Strommarkt nicht geschaffen werden kann.

In Verbindung stehende Artikel:

21.11.14: Standardlastprofile ... oder die Herdprämie für Netzbetreiber
30.09.13: Schon ab 4.100 kWh Stromverbrauch/Jahr kann es Sinn machen kein Max Mustermann mehr zu sein ...
26.02.14: Der Stromfluss des Geldes
06.03.15: Last- und Erzeugungsprofile: Eine Frage der Geschwindigkeit



Autor: Thorsten Zoerner

blog.stromhaltig.de

Thorsten Zoerner betreibt den Blog stromhaltig.de. Einen Großteil seiner Fachartikel veröffentlichen wir regelmäßig auch hier auf unserer Seite. Thorsten Zoerner ist Gründungsmitglied der Energieblogger.



0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

Energiepolitik | Strommarkt

Schlagworte:

Standardlastprofil (9) | VDMA (4) | Stromverbrauch (50) | Transaktionskosten | Stromkunden (35) | BDEW (28) | Smart-Meter (10)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@962592







© by Proteus Solutions GbR 2018


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

24.3.17 | Artikel: 980008
Klimaneutral Drucken - immer mehr Unternehmen zeigen Engagement

Im Pariser Klimaabkommen hat sich die EU verpflichtet, seinen Ausstoß an Kohlendioxid bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle Einsparmöglichkeiten genutzt werden.

Artikel verpasst?
Nutzen Sie unsere Volltextsuche!
12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

Werbung auf unserer Seite: 
Rufen Sie uns an: 0800 50 50 60 55
24.3.17 | Artikel: 980008
Klimaneutral Drucken - immer mehr Unternehmen zeigen Engagement

Im Pariser Klimaabkommen hat sich die EU verpflichtet, seinen Ausstoß an Kohlendioxid bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle Einsparmöglichkeiten genutzt werden.