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Gabriel: Neues «Anreizprogramm Energieeffizienz» als sinnvolle Alternative zur steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung

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Gabriel: Neues «Anreizprogramm Energieeffizienz» als sinnvolle Alternative zur steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung

06.05.15  09:45 | Artikel: 962652 | News-Artikel (e)

Gabriel: Neues «Anreizprogramm Energieeffizienz» als sinnvolle Alternative zur steuerlichen Förderung der energetischen GebäudesanierungMit dem Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz hat die Bundesregierung ein Bündel von Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Energiewende im Gebäudesektor beschlossen. Durch das neue "Anreizprogramm Energieeffizienz" werden diese Maßnahmen nun weiter verstärkt. Das Paket umfasst ein Fördervolumen in Höhe von 165 Millionen Euro pro Jahr und tritt an die Stelle der bislang geplanten steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel: "Unsere Maßnahmen aus dem neuen 'Anreizprogramm Energieeffizienz' sind eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Alternative zu der bedauerlicherweise gescheiterten steuerlichen Förderung. Sie werden die bereits bestehende Förderlandschaft - das CO2-Gebäudesanierungsprogramm und das Marktanreizprogramm zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt - gut ergänzen und verstärken. Mit einem intelligenten Instrumentenmix regen sie zudem zusätzliche Investitionen an, schaffen Arbeitsplätze in Deutschland und machen uns zunehmend unabhängiger von fossilen Brennstoffen."

Die Maßnahmen des Anreizprogramms setzen neue Innovations- und Investitionsimpulse. Für die "Wärmewende im Heizungskeller" etwa soll die Markteinführung von hochinnovativen Brennstoffzellen-Heizungen durch Investitionszuschüsse gefördert werden. Ineffiziente Heizungen sollen mit einem ganzen Maßnahmenbündel aus den Kellern "verdrängt" werden. Dies umfasst gründliche Heizungs-Checks genauso wie ein Effizienzlabel für Kessel oder eine erhöhte Förderung beim Austausch besonders ineffizienter Anlagen.



Andreas Kühl von energynet.de hat über das Thema einen eigenen Betrag geschrieben:
Anreizprogramm Energieeffizienz ist kein Ersatz für die steuerliche Förderung




(Quelle: BMWi)


1 Kommentar(e) zum Artikel.
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Tjark Voigts Samstag, 14. Mai 2016 um 19:16

Das zur Klimarettung notwendige Zurückschrauben der CO-2-Emmissionen ist so kolossal, dass das Ersetzen von "Energiesparen" durch "Energieeffizienz" sicher nicht ausreichen wird.
Außerdem sind die favorisierten digitalen Smart-Techniken nicht risikoarm (Strahlung; Datenschutz), sie sind wegen der benötigten Rohstoffe nicht konfliktfrei und sie verbrauchen selbst (mit dem gesamten IT-Bereich im Hintergrund) sehr viel Strom:

"Für den rasant wachsenden Bedarf an virtuellen Datenspeichern, den Clouds, errichten IT-Unternehmen andauernd neue Rechenzentren mit Tausenden von Computern. Manche dieser Standorte verbrauchen die gleiche Menge Energie wie 250.000 europäische Haushalte und sind so riesig, dass sie sogar aus dem Weltraum zu sehen sind. Wenn die Cloud ein Land wäre, hätte dieses den weltweit fünfthöchsten Stromverbrauch, rechnet der Greenpeace-Bericht vor. Dieser werde sich bis 2020 noch verdreifachen."
http://www.energynet.de/2012/04/18/die-daten-cloud-ist-nur-wirklich-innovativ-mit-zukunftsfahigen-stromquellen/


Themenbereiche:

Energiepolitik | Klimapolitik

Schlagworte:

Anreizprogramm Energieeffizienz | Gebäudesektor (2) | steuerliche Förderung




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