Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Kirchen in Baden-Württemberg sammeln Althandys

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Kirchen in Baden-Württemberg sammeln Althandys

22.05.15  08:30 | Artikel: 962699 | News-Artikel (e)

Kirchen in Baden-Württemberg sammeln AlthandysDeutsche Umwelthilfe und Telekom Deutschland unterstützen die Handy-Aktion «fragen.durchblicken.handeln» mit Handysammelcenter - 100.000 Handys in zwei Jahren sind das Ziel

Gebrauchte Handys sind zu schade zum Wegwerfen und enthalten wertvolle Rohstoffe, die nicht verloren gehen sollten. Vielen Handynutzern sind die globalen Zusammenhänge in der Handyproduktion und deren Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft wenig bewusst.

Daher haben sich erstmalig Kirchen und Organisationen aus der Zivilgesellschaft in Baden-Württemberg zusammengeschlossen, um gemeinsam gebrauchte Mobiltelefone zu sammeln und über die ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen des Herstellungsprozesses zu informieren. In den nächsten zwei Jahren sollen 100.000 Althandys zusammenkommen, die entweder weiterverwendet oder umweltgerecht recycelt werden. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und die Telekom Deutschland unterstützen die Aktion mit dem neu entwickelten Handysammelcenter.

"In Deutschlands Schubladen schlummern über 100 Millionen ungenutzte Handys und Smartphones – daraus ließen sich mehr als zwei Tonnen Gold, zwanzig Tonnen Silber und 720 Tonnen Kupfer zurückgewinnen. Diesen Schatz gilt es zu heben und in den Kreislauf zurück zu führen", erklärt Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH.

Die Sammelaktion in Baden-Württemberg ist Teil der Informationskampagne "Die Handy-Aktion - fragen. durchblicken. handeln" (www.handy-aktion.de). Die Organisationen im Trägerkreis informieren zu den Themen Ressourcenschutz, Rohstoffe und Handyproduktion. Gottfried Heinzmann, Leiter des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg (EJW) erläutert: "Das Handy ist für Jugendliche ein unverzichtbarer Teil des Lebens. Bei der Handy-Aktion erfahren sie, unter welchen Bedingungen ein Mobiltelefon hergestellt wird, welche Rohstoffe gebraucht werden und was das mit ihnen zu tun hat."

Die Althandysammlung der Informationskampagne wird über das Handysammelcenter der Telekom Deutschland ermöglicht. Über die Projektwebsite (http://www.handy-aktion.de/aktionen/handy-sammelaktion/) können Gruppen vor Ort eigenständige Sammlungen mit kostenlosen Handysammelboxen durchführen. Die gesammelten Handys werden an das Unternehmen Teqcycle Solutions GmbH, den Kooperationspartner der Telekom bei der Handyrücknahme, gesandt und gemäß den Telekom Richtlinien weiterverwendet oder umweltgerecht recycelt.

"Mit dem Handysammelcenter können wir die Sammlungen der kirchlichen Organisationen ideal unterstützen. Der von der DEKRA zertifizierte Rücknahmeprozess inklusive Datenlöschung bietet hohe Sicherheitsstandards und Transparenz", sagt Cornelia Szyszkowitz aus der Abteilung Information und Nachhaltigkeit der Deutschen Telekom Technik GmbH. Circa zehn Prozent der gesammelten Handys sind nicht nur voll funktionsfähig, sondern auch für eine Weiternutzung geeignet.

Von den Geräten werden alle Daten sicher gelöscht und diese dann als ReUse-Handy wieder auf den Markt gebracht, was ihre Ökobilanz erheblich verbessert. Das Online-Portal www.handysammelcenter.de ermöglicht es jedem Verbraucher, Verein oder Firma unkompliziert eine eigene Althandysammlung zu starten.

Die Althandysammlung zeige vorbildlich, wie ein umwelt- und verbraucherfreundliches Rücknahmesystem funktionieren könne, sagt Jürgen Resch: "Die Rückgabe von alten Elektrogeräten in Deutschland ist nicht verbraucherfreundlich. Dies liegt auch daran, dass der Handel bisher nicht verpflichtet ist, Elektroaltgeräte zurückzunehmen.

Das System des Handysammelcenters hingegen hat Vorbildcharakter. Die Abgabe über die Sammelboxen ist unkompliziert und macht es den Bürgern leicht, sich am Umweltschutz zu beteiligen. Der Gesetzgeber sollte sich an der Aktion ein Beispiel nehmen und solch hohe Standards für die Rücknahme von Elektroaltgeräten bei der Novellierung des ElektroG berücksichtigen."





(Quelle: Deutsche Umwelthilfe e.V.)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

Gesellschaft | Wirtschaft

Schlagworte:

Althandys | Kirchen | Baden-Württemberg (56) | Rohstoffe (9)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@962699







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
25.8.16 | Artikel: 970080
Fell: Bundessicherheitskonzept bringt keine neuen Lösungen

Die Bundesregierung nutzt in ihrem neuen Bundessicherheitskonzept «Konzeption zur Zivilen Verteidigung (KZV)» nicht die Chance neuer Technologien, um gravierende Probleme bei großen gesellschaftlichen Ereignissen zu vermeiden.

18.7.16 | Artikel: 970063
Wer will ein Wasserwerk fernsteuern? Jeder kann!

Zwei Sicherheitsleute der Webseite Internetwache.org untersuchten Milliarden Internet-Adressen und haben dabei allein 80 ungeschützte Anlagen des gleichen Herstellers ausfindig gemacht.

Ihr eigenes Buch veröffentlichen.
Wir helden Ihnen dabei.
1.10.16 | Artikel: 970088
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu automatisiertem Fahren

Es ist eine verführerische Vision: Vollautomatische Autos chauffieren uns sicher ans Ziel, während wir Passagiere uns anderen Dingen zuwenden.

8.6.16 | Artikel: 970046
Heizungsbauer und Installateure: Nur Dilettanten oder Abzocker unterwegs

Mit dem Kauf der neuen Immobilie blieb es nicht aus, dass man des öfteren auf Handwerker angewiesen war. Doch schnell merkt sogar der Endkunde, dass es mit dem Wissenstand dieser Zunft wohl nicht zum Besten steht.

Werbung auf unserer Seite: 
Rufen Sie uns an: 0800 50 50 60 55
15.7.16 | Artikel: 970062
Fell: Deutsche Bank steigt aus der Kohle aus

Seit einiger Zeit findet ein starkes Divestment großer Banken aus der Kohle statt. Getrieben von Verlusten und dem Druck von Umweltorganisationen verlassen immer mehr Unternehmen das umweltschädliche Geschäft.

9.6.16 | Artikel: 970048
EEG-Reform: Harter Aufschlag für Renditejäger

Lange Zeit war die Einspeisevergütung der heilige Gral für die Solarbranche. Doch mit der neuen Regelung müssen sich die Unternehmen von den Beihilfen verabschieden.

PVStatistik Deutschland:
installierte Anlagenleistung online abfragen.
28.9.16 | Artikel: 970084
Südwest Presse: Kommentar zu Energienetz Unter Strom

Im Norden bläst der Wind, so kräftig, dass viel mehr Ökostrom produziert werden kann, als vor Ort benötigt wird. Im Süden dagegen droht elektrische Energie zur Mangelware zu werden, weil hier die letzten Kernkraftwerke 2022 abgeschaltet werden.

28.9.16 | Artikel: 970085
Vollständige Erdverkabelung in Baden-Württemberg

«Energiepolitisch vernünftig und nachvollziehbar», nannte Umweltminister Franz Untersteller die heute bekannt gewordenen Netzausbaupläne des baden-württembergischen Netzbetreibers TransnetBW.