Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Besondere Ausgleichsregelung EEG zukünftig auch für Betriebe der Oberflächenveredelung

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Besondere Ausgleichsregelung EEG zukünftig auch für Betriebe der Oberflächenveredelung

02.06.15  08:30 | Artikel: 962730 | News-Artikel (e)

Besondere Ausgleichsregelung EEG zukünftig auch für Betriebe der OberflächenveredelungObwohl das Zweite Gesetz zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes zur Aufnahme der Branche 25.61 (Oberflächenveredelung, Wärmebehandlung) in die Liste 2 des EEG noch nicht endgültig in Kraft getreten ist, ist für die Branchen-Unternehmen Eile geboten und vorausschauende Vorbereitung anzuraten

Nachdem der Deutsche Bundestag am 21. Mai das Zweite Gesetzes zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes beschlossen und die EU-Kommission am 27. Mai seine Zustimmung erteilt hat, ist der Weg für die Aufnahme der Branche 25.61 (Oberflächenveredelung, Wärmebehandlung) in die Liste 2 des EEG frei. Der Bundesrat hat am 12.06.2015 zwar noch die Gelegenheit, sich zu dem Gesetzentwurf zu äußern und den Vermittlungsausschuss anzurufen. Eine solche Anrufung ist jedoch sehr unwahrscheinlich.

Sobald das Gesetz endgültig in Kraft getreten ist, können auch Betriebe der Oberflächenveredelung ordentliche Anträge nach § 64 EEG auf eine Begrenzung der EEG-Umlage stellen; derzeit ist es diesen Betrieben nur möglich, die Härtefallregelung nach § 103 Abs. 4 EEG zu nutzen und dies auch nur, sofern der Antragssteller über einen Begrenzungsbescheid für das Kalenderjahr 2014 verfügt.

Zu beachten gilt jedoch, dass ein Antrag nach § 64 EEG für Liste 2-Unternehmen eine Stromkostenintensität von mindestens 20% vorsieht. Falls dieses Kriterium nicht erfüllt werden kann, sollte weiterhin die Härtefallregelung nach § 103 Abs. 4 EEG genutzt werden - hier ist aber das Vorliegen des Begrenzungsbescheids 2014 unverzichtbar. Erstmals gestellte Anträge sind daher solchen Unternehmen vorbehalten, welche die höhere Stromkostenintensität von mindestens 20% nachweisen können. Auch sind erstmals gestellte Anträge für sogenannte selbstständige Unternehmensteile für Liste 2-Unternehmen nicht vorgesehen.

Mit Inkrafttreten der Gesetzesänderung wird in der zweiten Junihälfte des laufenden Jahres gerechnet. Nach Inkrafttreten der Gesetzesänderung wird ein Monat Zeit sein, Anträge auf Begrenzung in den Kalenderjahren 2015 und 2016 zu stellen.

In jedem Fall ist es anzuraten, die für bis zu drei erforderlichen Anträge sämtliche Antragsunterlagen rechtzeitig vollständig vorzubereiten, um dann in Abhängigkeit des Zeitpunkt des Inkrafttreten der Gesetzesänderung zutreffend und zeitnah reagieren zu können. Nach mündlicher Auskunft des zuständigen Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) wird empfohlen, den Antrag auf Begrenzung in 2016 nach Möglichkeit erst nach Inkrafttreten der Gesetzesänderung, jedoch auf jeden Fall noch vor dem 30.06.2015 zu stellen. Jedoch wird auch das Stellen mehrerer Anträge ermöglicht sein, um die formelle Erfüllung sämtlicher Antragsfristen sicherstellen zu können.


______________
Karte: Übersicht der befreiten Betriebe 2015

Weitere Artikel zum Thema finden Sie in unserem
Themen-Spezial: energieintensive Unternehmen




(Quelle: ZVO Zentralverband Oberflächentechnik e.V. )


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik | EEG

Schlagworte:

EEG (477) | BesAR (24) | Oberflächenveredelung | BAFA (20)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@962730







© by Proteus Solutions GbR 2018


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

Werbung auf unserer Seite: 
Rufen Sie uns an: 0800 50 50 60 55
27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

Diagramme & Infografiken
aus dem Bereich erneuerbare Energien
18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.