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Kommentar: Stromtrassen - Weißwurstland hat verloren

19.06.15  11:00 | Artikel: 962786 | News-Artikel (Red)

Kommentar: Stromtrassen - Weißwurstland hat verlorenBayern gibt sich ja im Rahmen der Bundespolitik immer gern ein wenig asozial:
Die Rosinen raus picken und den Rest sollen dann die anderen haben.

So war es auch beim geplanten Ausbau der von Stromtrassen. Bayern will Energie, aber keine Stromleitungen im eigenen Land.

Bereits vor Monaten haben die Amigo-Erfinder in Bayern gefordert, dass die geplanten Stromleitungen (SüdLink) über hessisches und baden-württembergisches Gebiet laufen sollen. Doch die Wirtschaftsministerkonferenz hat gestern darauf reagiert und mit 15 zu 1 gegen Bayern gestimmt. Deutlicher kann man Seehofer und Co nicht zeigen, wo der Hammer hängt.

Dabei darf man durchaus gespannt sein, wie ggf. die Pressemitteilung der CSU ausfällt. Bisher loben sich die Weiß-blauen immer über den grünen Klee, wenn es um Selbstdarstellung geht. Und so manches Mal hat man den Eindruck, dass die Bundesrepublik für den Freistaat nur ein lästiges Anhängsel ist.

Zumindest das kann man mit Blick auf Kanzlerin und Kabinett verstehen.


In Bezug stehende Artikel:

19.06.15: Wirtschaftsministerkonferenz erteilt Bayerns Stromtrassenvorschlag eine Absage



Autor: Björn-Lars Kuhn

Journalist bdfjBjörn-Lars Kuhn ist einer der Inhaber der Proteus Solutions GbR, Buchautor, Datenschutzbeauftragter (IHK), Fachjournalist (bdfj) in den Bereichen Datenschutz, Netzpolitik und Erneuerbare Energien und Redakteur dieser Nachrichtenseite.



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Themenbereiche:

Netzausbau | Energiewende | Infrastruktur

Schlagworte:

Stromtrassenvorschlag (3) | Wirtschaftsministerkonferenz (4) | Bayern (41) | SuedLink (7) | Netzausbau (52)




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