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Atomkraftwerk Grafenrheinfeld kann problemlos ersetzt werden

27.06.15  11:50 | Artikel: 962824 | News-Artikel (e)

Atomkraftwerk Grafenrheinfeld kann problemlos ersetzt werden
Hermann Albers, Präsident des
Bundesverband WindEnergie e.V.
© BWE/Silke Reents
«Am letzten Junisamstag geht das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld endgültig vom Netz. Dies ist ein guter Tag für Natur, Umwelt und Gesundheitsschutz. Die Bruttoleistung von 1.345 Megawatt kann dabei völlig unproblematisch durch den starken Zubau der preiswerten Windenergie an Land kompensiert werden. Niemand muss Angst vor Versorgungsengpässen haben», machte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) deutlich.

Die Abschaltung von Grafenrheinfeld nahm Hermann Albers zum Anlass, die Aufforderung der Grünen Umweltminister der Länder an den Bund, gegen die Subventionierung von Atomkraftwerken in der EU zu klagen, zu unterstützen. Österreich hat bereits eine Klage gegen die Genehmigung staatlicher Beihilfen für das Projekt Hinkley Point C in Großbritannien angekündigt.

"Die nationalen Ziele sehen in Deutschland u.a. den Ausstieg aus der Atomenergie und einen raschen Ausbau der Erneuerbaren Energien vor. Europa hat sich ebenfalls gemeinschaftlich Ziele zum schnellen Ausbau der Erneuerbaren gesetzt. Beides steht im krassen Widerspruch zur Absicht in Hinkley Point C nun Atomstrom auf 35 Jahre mit 92,5 Pfund (umgerechnet ca. 128 EUR) pro Megawattstunde bei zusätzlichem Inflationsausgleich und ungeklärter Endlagerung zu vergüten.

Wer hier zustimmt, kann sich nicht gegen die mit 70 Euro pro Megawattstunde äußerst niedrige Vergütung für Wind an Land sperren. Die Subventionierung veralteter Atomtechnologien ist zudem angesichts der technologischen Marktführerschaft europäischer Windanlagenhersteller im Weltmarkt ein völlig falsches Signal. Bereits heute kommt es durch Überkapazitäten zu Marktverzerrungen im Energiesektor.

Diese werden zunehmen, wenn entgegen der europäischen Strategie der Zubau Erneuerbarer Energien nicht durch die Herausnahme atomarer und fossiler Kraftwerke begleitet wird. Es macht schon gar keinen Sinn, Erneuerbare Energien in ein Ausschreibungskorsett zu zwingen, während gleichzeitig Dauersubventionen für den Bau neuer Atomkraftwerke zugelassen werden. Wir brauchen Fairness im Markt", so Hermann Albers.

Der BWE-Präsident machte deutlich, dass der starke dezentral ausgestaltete Zubau der preiswerten Windenergie auch die Abschaltung weiterer Atomkraftwerke sowie die Herausnahme alter fossiler Kraftwerksleistung aus dem Markt absichern werde. 2014 waren netto 4.386 Megawatt Windkraft an Land zugebaut worden, 2015 rechnet der Verband mit 4.250 Megawatt.




(Quelle: Bundesverband Windenergie e.V. (BWE))


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Themenbereiche:

Atomkraft | Gesellschaft

Schlagworte:

Grafenrheinfeld (9) | Atomkraftwerk (20) | Abschaltung (8) | Bayern (41)




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