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Lastmanagement im privaten Haushalt

17.07.15  11:15 | Artikel: 962846 | News-Artikel (Red)

Lastmanagement im privaten HaushaltMontiert man heute eine Auf-Dach-Photovoltaik-Anlage, so hat man ohne die Verwendung eines Speichers theoretisch 2 Stromtarife. Eines ist die Einspeisevergütung von 12,37 Cent/KWh der andere Tarif ist der normale Stromtarif von zum Beispiel 25 Cent/KWh. Solange die Sonne scheint und man seinen eigenen Strom verbraucht (Eigenstrom), kostet dieser die Einspeisevergütung – geht die Sonne unter, so zahlt man wieder den klassischen Stromtarif. Was kann man mit diesem Wissen anfangen?

Zunächst ist in einem privaten Haushalt der Strom am teuersten, von dem man nichts merkt. Geräte, die auch dann Strom benötigen, wenn man dadurch keinen unmittelbaren Komfortgewinn hat. Hat man halbwegs aktuelle Geräte, so braucht man jedoch keine große Angst vor Stand-By Betrieb haben. Mehr als 30 Watt je Bewohner sollte es aber dennoch nicht sein. Typische Kandidaten sind Stellventile für Fussbodenheizungen, die zum Beispiel im Sommer immer noch Strom benötigen, auch wenn nicht geheizt wird. Die Dauerladung von Mobiltelefonen bei eingeschaltetem Display (manchmal als “Komfortfunktion” für Ladeschalen vorhanden), ist ein Killer.

Unter richtigem Lastmanagement wird verstanden, wenn eine bestimmte Verbrauchsmenge bewusst verlagert werden. Die Waschmaschine, die erst eingeschaltet wird, wenn der Strom vom Dach ausreicht, ein Wasserboiler, der am Tag im Speicher das Wasser auch über die Nacht warm halten kann. Das schöne ist, dass man etwa 50% der reingesteckten Energie sogar verlieren darf, damit es sich dennoch rentiert. Bei Klein-Akkus hat man ein solches Verhältnis, oder bei saisonalen thermischen Speicher. Auch Notebooks und Tablets haben Speicher, die bei Ladungen mehr Strom benötigen, als sie später beim Entladen wieder freigeben können.

Möchte man in einem Smart-Home das Lastmangement umsetzen, so bieten sich Funksteckdosen an. Sobald Strom in das Netz eingespeist wird, werden die Ladesteckdosen freigeschaltet und Laptops, Tablet und Co. geladen. Bei der Automatisierungslösung von IP-Symcon kann man sich recht einfach die notwendigen Scripte zusammenklicken, um sein ganz eigenes Lastmanagement zu entwickeln.

In der Casa-Stromhaltig hat sich der Verbrauch zwar um 20% erhöht mit einem aktiven Lastmanagement, jedoch der Autarkie-Grad auf etwa 72% im Sommer eingepegelt. Zugegeben: Bis auf den vorhandenen thermischen Saison-Speicher wird dieser Wert nur bei Sonnentagen erreichbar sein.

Als thermischer Saison-Speicher kommt hier übrigens eine Sole-Wärmepumpe mit Flächenkollektoren im Erdreich zum Einsatz, die bei Temperaturen über 25 Grad im Kühlbetrieb läuft.




Autor: Thorsten Zoerner

blog.stromhaltig.de

Thorsten Zoerner betreibt den Blog stromhaltig.de. Einen Großteil seiner Fachartikel veröffentlichen wir regelmäßig auch hier auf unserer Seite. Thorsten Zoerner ist Gründungsmitglied der Energieblogger.



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Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Verbraucher

Schlagworte:

Lastmanagement (8) | Photovoltaik (210) | Haushalt (49)




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