Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Franz Alt: Frankreich ohne Energiewende

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Franz Alt: Frankreich ohne Energiewende

27.07.15  10:01 | Artikel: 962869 | News-Artikel (Red)

Franz Alt: Frankreich ohne EnergiewendeFrankreich bleibt gefangen in seiner Atomfalle. Daran ändert auch das neue Energiewende-Gesetz nichts, das letzte Woche verabschiedet wurde.

Nach dem Gesetz soll der Energieverbrauch bis 2050 halbiert werden und mehr Strom aus erneuerbaren Quellen kommen. Umweltministerin Segolene Royal erklärte stolz: "Frankreich hat jetzt das fortschrittlichste Energiegesetz unter den Industrieländern." Was aber ist die Wirklichkeit?

Bis 2025 soll der Anteil des Atomstroms von heute 75% auf 50% reduziert werden. Aber ein Fahrplan wie die 58 französischen AKW vom Netz gehen sollen fehlt. Selbst sein Wahlversprechen, das an der deutschen Grenze bei Freiburg gelegene älteste französische AKW Fessenheim werde 2017 abgeschaltet, wird Präsident Hollande nicht ein halten können. Der Druck der Atomlobby ist zu stark. Die Franzosen bleiben also Geiseln der Atomkraft und nehmen damit große Teile Westeuropas mit in die atomare Gefangenschaft.

Vielleicht brauchen unsere westlichen Nachbarn erst ihr eigenes Tschernobyl oder Fukushima, um aufzuwachen. Die bisherigen "fernen" Katastrophen reichen wohl nicht. Ihre Enkel, welche für die Folgelasten und Folgekosten der Atomkraft aufkommen müssen, werden die heutige französische Atompolitik und die Pariser Atompolitiker einmal verfluchen.

Das neue französische Energiewende-Gesetz legt eine Obergrenze für die Atomproduktion fest: 63 Gigawatt. Das ist etwa so viel wie die französischen Reaktoren heute produzieren. Diese "Energiewende a la France" ist keine wirkliche Wende, sondern eher eine Festschreibung des Status Quo zugunsten der französischen Atomlobby. Die Atom-Demokratie Frankreich verspielt ihre Zukunft. Die Zukunft gehört den Erneuerbaren. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Frankreich hat kein "fortschrittliches" Energiegesetz, sondern bleibt in der gefährlichen und todbringenden Energiepolitik des letzten Jahrhunderts stecken.

Energiewende auf Französisch: 22 Atomkraftwerke vor Abschaltung

Per Gesetz will Frankreich die Energiewende des Landes auf den Weg bringen. Die französische Nationalversammlung hat es jetzt verabschiedet.




(Autor: Franz Alt)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

Strommarkt | international

Schlagworte:

Frankreich (22) | Energiewende (372) | Segolene Royal | Atomstrom (5)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@962869







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
29.9.16 | Artikel: 970086
GrünStromJetons digitalisieren die Energiewende

Dass der persönliche Ökostromtarif am tatsächlichen Strommix aus der Steckdose nichts ändert, hat sich herumgesprochen. Dieser Umstand sorgt bei vielen umweltbewussten Verbrauchern für Ernüchterung.

26.9.16 | Artikel: 970083
Tennet: «Strompreis Erhöhung von 80%»

Die Kollegen des Mediums «Die Zeit» haben eine beachtliche Meldung in Umlauf gebracht: «Stromanbieter Tennet erhöht Preise um 80 Prozent». Da bekommt man gleich Mut zum Lesen .

28.9.16 | Artikel: 970084
Südwest Presse: Kommentar zu Energienetz Unter Strom

Im Norden bläst der Wind, so kräftig, dass viel mehr Ökostrom produziert werden kann, als vor Ort benötigt wird. Im Süden dagegen droht elektrische Energie zur Mangelware zu werden, weil hier die letzten Kernkraftwerke 2022 abgeschaltet werden.

9.8.16 | Artikel: 970074
Westfalen-Blatt zur Ökostrom-Umlage

Die Prognose eines weiteren kräftigen Anstiegs der Ökostrom-Umlage lässt nicht nur bei den gebeutelten Endkunden die Alarmglocken schrillen.

Artikel verpasst?
Nutzen Sie unsere Volltextsuche!
20.10.16 | Artikel: 970090
Wie Tesla die Autobranche das Fürchten lehrt

Während sich die großen Automobilkonzerne weiterhin schwer tun, den großen Wurf im Bereich der E-Mobilität zu landen, feiert Tesla mit seinen reinen Elektrofahrzeugen weltweit Erfolge.

12.7.16 | Artikel: 970061
SolarContact-Index: Photovoltaik-Nachfrage stürzt ins Sommerloch

Das Interesse an PV-Anlagen ist im zurückliegenden Juni ins Sommerloch gefallen. Mit rund 90 Punkten verharrt der Index unter seinem 12-Monats-Durchschnitt.

Ihr eigenes Buch veröffentlichen.
Wir helden Ihnen dabei.
6.7.16 | Artikel: 970059
Smart-Meter: Energieversorger tasten sich langsam ran

Im Rahmen der vom SmartGridsBW e.V. initiierten Bloggertour nutzen die Teilnehmer die Möglichkeit, etwas über verschiedene Themen im Rahmen der Energiewende zu erfahren.

28.9.16 | Artikel: 970085
Vollständige Erdverkabelung in Baden-Württemberg

«Energiepolitisch vernünftig und nachvollziehbar», nannte Umweltminister Franz Untersteller die heute bekannt gewordenen Netzausbaupläne des baden-württembergischen Netzbetreibers TransnetBW.