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BEE: Haftung der Atomkonzerne darf nicht nach fünf Jahren enden

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BEE: Haftung der Atomkonzerne darf nicht nach fünf Jahren enden

13.08.15  09:17 | Artikel: 962928 | News-Artikel (e)

BEE: Haftung der Atomkonzerne darf nicht nach fünf Jahren enden
BEE Geschäftsführer Dr. Hermann Falk,
Bild: BEE
Zur Verabschiedung des Nationalen Atom-Entsorgungsprogramms im Bundeskabinett kommentiert Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE):

"Atommüll verjährt nicht. Nach 3 Milliarden Jahren strahlt ein typisches deutsches Brennelement immer noch so stark wie natürliches Uran. In der Erdgeschichte der letzten 4,5 Milliarden Jahre beutete der Mensch nur einen Wimpernschlag lang die Atomtechnik aus, hinterlässt aber auf ewig seinen Atommüll.

Atommanager und viele Politiker haben stets die Verantwortbarkeit dieses Weges behauptet. Deshalb müssen dieselben Konzerne nun für Kosten und Sicherheit dauerhaft gerade stehen. Statt im aufrechten Gang Verantwortung zu übernehmen, versuchen jedoch die Herren Terium & Co., sich im Krebsgang wegzuducken. Es kann nicht sein, dass fünf Jahre nach einer Konzernaufspaltung die Haftung endet. Jetzt beschwert sich die Atomlobby gegen eine Haftungsverlängerung. Dieses Verhalten entlarvt alle vorherigen Behauptungen von der Sicherheit und Glaubwürdigkeit der Atomrückstellungen als leeres Managergeschwätz."




(Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE))


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Themenbereiche:

Atomkraft | Energiepolitik

Schlagworte:

Atomkonzerne (5) | Haftung (7) | Entsorgungsprogramm




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