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Der Fall des «kieselgrauen Telefons»

27.08.15  09:16 | Artikel: 962972 | News-Artikel (Red)

Der Fall des «kieselgrauen Telefons»
Nicht das Modell in kieselgrau, aber der FeTAp 615
gilt als einer der Renner aus den 70ern.
Die Verbraucherzentrale erinnert:

Es mutet an, wie eine Geschichte aus längst vergangenen Zeiten: «Auch im Jahr 2015 bezahlen Verbraucher noch monatlich Miete für Telefone aus früheren Zeiten», weiß Martina Totz von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Betroffen sind beispielsweise der FeTAp (Fernsprechtischapparat) 61(1) in "kieselgrau" mit Zusatzklingel, das Telefon "Actron B" oder das Modell "Dallas". Insbesondere Verbraucher, die ihren Telefonschluss noch zu Zeiten der Bundespost beantragt haben, sind davon betroffen.

Die Telekommunikationsexpertin Totz rät gerade älteren Kunden der Deutschen Telekom GmbH, ihre Telefonrechnung auf Posten wie analoge Festnetztelefone und Telefonzusatzgeräte, wie beispielsweise separate Klingeln, zu prüfen. In der Regel werden hierfür monatlich Beträge zwischen zwei und vier Euro berechnet.

Telefonkunden haben die Möglichkeit, diese Geräte gesondert zu kündigen. Einen Musterbrief der Verbraucherzentrale zum Download finden Ratsuchende hier: Musterbrief Kündigung Mietgerät. Gerade wenn diese nicht mehr in Gebrauch sind, kann so pro Jahr ein erklecklicher Betrag gespart werden.

Sollen die Telefone noch über einen längeren Zeitraum genutzt werden, ist der Kauf einer Miete vorzuziehen: "In der Regel hat sich der einmalige Kaufpreis im Vergleich zu einem jahrzehntelangen Mietpreis schnell amortisiert", informiert die Verbraucherschützerin.

"Spätestens mit der Technikumstellung von analoger beziehungsweise ISDN-Telefonie auf die Internettelefonie (VoIP) macht der Betrieb der alten Geräten keinen Sinn mehr, denn ausgehende Anrufe können nicht mehr getätigt werden", erklärt Totz.


Bereits im September 2012 hat die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein auf diese Problematik hingewiesen. Von Seiten der Telekom wurde bislang nicht freiwillig reagiert. Dort ist man nach wie vor der Meinung, der Kunde müsse von sich aus den bestehenden Mietvertrag kündigen.

In diesem Zusammenhang haben wir der Telekom verschiedene Fragen gestellt. Ob es zum Beispiel bekannt sei, wie viele solcher Altverträge es noch gibt und wie es mit dem technischen Support aussieht. Auf die Antworten darf man durchaus gespannt sein.


Titelbild: "Telefon04 2" von Bran in der Wikipedia auf Deutsch - Eigenes Werk. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons.




(Autor: Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz | BLK)


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Themenbereiche:

Unternehmen | Kommunikation | Verbraucher

Schlagworte:

Telekom (51) | Rechnungen (2) | Abzocke (13) | alte Telefone (2) | Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein (2)




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