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Wettbewerbsaufsicht: Nutzerdaten sind der Rohstoff der digitalen Welt

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Wettbewerbsaufsicht: Nutzerdaten sind der Rohstoff der digitalen Welt

05.09.15  10:20 | Artikel: 963000 | News-Artikel (e)

Wettbewerbsaufsicht: Nutzerdaten sind der Rohstoff der digitalen WeltDer Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) befürwortet eine Weiterentwicklung des Instrumentariums der Wettbewerbsaufsicht und fordert, auch bei der digitalen Wettbewerbspolitik Verbraucherinteressen angemessen zu berücksichtigen.

«Die Wettbewerbsaufsicht muss in Zukunft die Sammlung und Verwendung von Nutzerdaten stärker in den Fokus nehmen», sagt Miika Blinn, Referent im Team Digitales und Medien beim vzbv.

Bereits im Juni veröffentlichte die Monopolkommission ihr Sondergutachten "Wettbewerbspolitik: Herausforderung digitale Märkte" und empfahl, dass die Wettbewerbsaufsicht an digitale Märkte angepasst werden muss. Unter anderem solle die Bedeutung von Daten als "Rohstoff" der digitalen Welt bei der Fusionskontrolle stärker berücksichtigt werden.

Nutzer zahlen mit ihren Daten

Der vzbv fordert, dass der Zugang zu und die Sammlung von Nutzerdaten einen höheren Stellenwert bei der wettbewerblichen Analyse erhalten muss. Nutzerdaten sind oft die Währung, in der Verbraucherinnen und Verbraucher für die Nutzung von vermeintlich kostenlosen Diensten bezahlen.

"Der Wert von Nutzerdaten muss genauso kritisch analysiert werden, wie Preise in der analogen Welt", so Blinn. "Wenn etwa ein Unternehmen durch Änderung seiner AGB auf eine verstärkte Sammlung von Nutzerdaten drängt, sollte dies von Wettbewerbsaufsehern ähnlich kritisch betrachtet werden wie Preiserhöhungen. Das gilt insbesondere dann, wenn Verbraucher nicht einfach auf andere Anbieter ausweichen können, wie etwa im Fall von Facebook."

Bessere Fusionskontrolle

Der vzbv unterstützt den Vorschlag der Monopolkommission, dass Wettbewerbshüter Unternehmenszusammenschlüsse kontrollieren sollen, auch wenn eines der Unternehmen noch keine Umsätze aber ein hohen Marktwert hat.
Bei der Beurteilung muss berücksichtigt werden, ob sich Daten- und Marktmacht einzelner Unternehmen konzentrieren und zukünftiger Wettbewerb und Innovation zum Nachteil der Verbraucher ausgeschaltet werden. Beispielweise war WhatsApp zum Zeitpunkt als es von Facebook gekauft wurde für den Konkurrenten vor allem auf Grund der Nutzerdaten interessant.

Eine ausführliche Einschätzung der wichtigsten verbraucherrelevanten Ergebnisse des Gutachtens hat der vzbv in einem Papier zusammengefasst.

Wettbewerbspolitik in digitalen Märkten aus Verbrauchersicht | Stellungnahme des vzbv
Mehr Datenschutz und bessere Übertragbarkeit stärken den Wettbewerb auf digit. Märkten
Infografik: So macht Facebook Daten zu Geld

Sondergutachten der Monopolkommission «Wettbewerbspolitik: Herausforderung digitale Märkte»




(Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv))


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Themenbereiche:

Verbraucherschutz | Medien | soziale Netze

Schlagworte:

Wettbewerbsaufsicht | Verbraucherinteressen | Nutzerdaten (2) | Rohstoff (15) | Unternehmenszusammenschlüsse | Facebook (38)




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