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Kommentar: Autos mit hochgezüchteter Technik - Nicht nur Vorteile

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Kommentar: Autos mit hochgezüchteter Technik - Nicht nur Vorteile

17.09.15  11:15 | Artikel: 963048 | News-Artikel (Red)

Kommentar: Autos mit hochgezüchteter Technik - Nicht nur Vorteile
Früher gab es keine Software-Fehler oder
-ausfälle. Dafür ein einfaches und übersichtliches
Cockpit mit Fokus auf das Wesentliche.
Man kann sich in modernen Fahrzeugen mittlerweile SMS vorlesen lassen, die gesamte Lieblingsplattensammlung per MP3 dabei haben, Likes auf Facebook posten und das Auto teilt auch noch freundlich mit, dass man gerade eine nette Oma überfahren hat.

Die Technik im Auto wird immer mehr, doch viele der Anwendungen sind von Ingenieuren entwickelt worden, die keinen Blick für die Realität haben - und oft auch keine Ahnung.


Die deutsche Ingenieurskunst ist weltweit unübertroffen, wenn es um hochkomplexe aud ausgefeilte Techniken geht. Doch Bedienkomfort ist seit Jahren ein vernachlässigtes Thema in der deutschen Softwareentwicklung. Das kennt man vielleicht noch von den ersten Siemens-Handy: Tolle Funktionen, aber ein Menü, dass man Augenkrebs bekam und sich die Finger gebrochen hat.

Die heutigen Software-Entwickler denken oft nicht weiter. So war - oder ist es heute - beispielsweise bei Audi noch so, dass ganze Adresslisten wieder in das Bordsystem per Hand eingegeben werden müssen, nur weil der Händler ein Software-Update eingespielt hat.

Audi geht auch her und bietet an, Musikdateien ins Auto zu übertragen. Das jedoch via Internetportal. Damit liegt die Plattensammlung erst mal in der Cloud des Herstellers und das Fahrzeug holt diese dann womöglich per Mobilfunk dort ab. Dauert halt bei 64 GB entsprechend lange und Datenschutz geht auch irgendwie anders.

Sicherlich sind Hersteller gezwungen innovativ zu sein, doch dass sollte nicht zu Lasten der Qualität gehen. Bereits in den letzten Jahren hat sich das normale Auto mehr und mehr zu fahrenden Rechnern entwickelt. Ein ganzes Rudel Steuergeräte wird dafür verbaut. Doch diese halten nicht unbedingt das Qualitätsversprechen, denn die billige Elektronik aus Fernost macht eben oft genug die Grätsche, die sich die Hersteller (ich habe selbst einen Audi) teuer bezahlen lassen. Was nutzt die ganze Technik dann, wenn nur Müll verbaut wird, und das vermutlich noch mit voller Absicht?

Zweifelsfrei gibt es eine ganze Reihe von innovativen Techniken im Auto, die das Fahren angenehmer und sicherer machen. Doch hier sollten die Hersteller vielleicht auch mehr den Kundenkontakt suchen und sich das Feedback anhören und sich nicht der Kommunikation verweigern. Das liefert oft wertvolle Hinweise zur bestehenden Technik.

Ebenfalls wichtig ist dann das Preis-Leistungs-Verhältnis. Klassiker bei Audi und auch anderen Premium-Marken: Fast 200 EUR für eine Navi-DVD ...
Folge: Es sieht irgendwie blöd aus, wenn dann ein TomTom-Navi an der Frontscheibe klebt.

Solange solche Schwachheiten von den Autobauern favorisiert werden, wird die Akzeptanz auf sich warten lassen.





Autor: Björn-Lars Kuhn

Journalist bdfjBjörn-Lars Kuhn ist einer der Inhaber der Proteus Solutions GbR, Buchautor, Datenschutzbeauftragter (IHK), Fachjournalist (bdfj) in den Bereichen Datenschutz, Netzpolitik und Erneuerbare Energien und Redakteur dieser Nachrichtenseite.



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Themenbereiche:

Mobilität | Sicherheit | Software

Schlagworte:

vernetzte Autos (2) | Vernetzungstechnik (2) | Hacker-Angriffen (2) | Warnsysteme (2) | Angriffe (10) | Qualität (12)




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